ANALYTIK JENA : erhält komplette Zulassung für H1N1-Test
04.12.2009 | 15:05
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Jena, 4. Dezember 2009 - Der molekulargenetische Schnelltest der
Analytik Jena AG zum direkten H1N1-Erregernachweis ist ab sofort für
die In-vitro-Diagnostik zugelassen. Das Unternehmen startete bereits
im Oktober mit diesem Test zunächst für Forschungszwecke.
Zwischenzeitlich wurden mehrere tausend klinische Tests zum Nachweis
dieses Influenza-Virus unter Laborbedingungen erfolgreich
durchgeführt.
"Mit der Zulassung kann die Analytik Jena nunmehr zwei weitere
wichtige Testverfahren für die molekulare Diagnostik und die
medizinische Anwendung auf den Markt bringen", sagte Klaus Berka,
Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Unsere Strategie,
Hardware und molekulardiagnostische Anwendungen zu kombinieren, wurde
erstmals nach der Integration der neuen Tochterunternehmen
konzernweit erfolgreich umgesetzt."
Der "RapidStripe H1N1 Assay KF" kombiniert die Isolierung viraler
Nukleinsäure auf dem Aufreinigungs-Automaten KingFisher Flex mit der
Amplifikation und Detektion. Mit dem "RapidStripe H1N1 Detection
Assay" kann der Anwender unabhängig von der Nukleinsäureisolierung
die Amplifikation und Detektion durchführen. Beide Testsysteme wurden
sowohl für die Rapid-Cycler der Analytik Jena als auch für die
Standard-Cycler der im Mai zu 100 Prozent erworbenen Biometra GmbH
aus Göttingen entwickelt. Der Test liefert in Abhängigkeit vom
eingesetzten Gerätesystem bereits innerhalb von 2 bis 4 Stunden ein
Ergebnis.
Das beiden Tests zugrundeliegende, im Unternehmensverbund entwickelte
neuartige Verfahren, die sogenannte Rapid-Amplification-Hybridization
(RAH) Technologie, kombiniert die Amplifikation der Zielnukleinsäure
mit einer spezifischen Hybridisierungsreaktion. Die Reaktionen finden
in einem Reaktionsgefäß statt, die einfache optische Detektion bzw.
der Nachweis erfolgt auf einem Teststreifen.
"Die Analytik Jena setzt ihren Weg hin zum Systemanbieter im Bereich
der molekularen Diagnostik konsequent fort", so Berka weiter. "Im
Bereich der pathogenen Detektion werden wir auch künftig mit
Hochdruck an der Entwicklung neuer Produkte - etwa auf dem Gebiet der
Lebensmittelsicherheit oder der Untersuchung von Zecken - arbeiten.
Daneben wird unser Fokus mittelfristig verstärkt auf die molekulare
Tumordiagnostik gerichtet sein, wo wir Produkte zum Nachweis von
Punktmutationen in Onkogenen als Basis zur Therapieentscheidung
entwickeln."
Kontakt: Dana Schmidt, Pressesprecherin
Tel: +49 36 41 77-92 81, Fax: +49 36 41 77-99 88
presse@analytik-jena.de, www.analytik-jena.de
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Analytik Jena AG
Konrad-Zuse-Straße 1 Jena Deutschland
WKN: 521350
; ISIN: DE0005213508 ; Index: Prime All Share;
Notiert: Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr
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