Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Audi AG    NSU   DE0006757008

ÜbersichtKurseChartsNewsTermineUnternehmen 
News-ÜbersichtNewsBranchennachrichtenTweets

VW-Chef treibt Konzernumbau weiter voran

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
08.09.2017 | 15:32

(neu: Stellungnahme VW-Konzernbetriebsrat im 5. und 6. Absatz.)

NEW YORK/WOLFSBURG (dpa-AFX) - Volkswagen <DE0007664039> will bei seinem Konzernumbau vorankommen. Ein neues Team arbeite am Verkauf von nicht mehr zum Kerngeschäft zählenden Konzernteilen, sagte VW <DE0007664039>-Chef Matthias Müller dem "Wall Street Journal" (Freitag). Entscheidungen dazu seien noch nicht gefallen, betonte ein Unternehmenssprecher in Wolfsburg.

Gerüchte über eine Fusion mit dem Konkurrenten Fiat Chrysler <NL0010877643> seien aber "Spekulation", sagte Müller dem Blatt. Der Konzern führe routinemäßig Gespräche mit vielen Herstellern. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass Volkswagen bald am Zusammenschluss mit einem Massenhersteller beteiligt sein werde. "Wir sind ein großer Konzern und haben kein Interesse daran, noch größer zu werden", sagte Müller.

Schon seit Bekanntgabe des Strategieprogramms "Together" im Sommer 2016 sei bekannt, dass VW das eigene Produktportfolio unter die Lupe nehme, erklärte der Sprecher. Dem Vernehmen nach umfasst das Kerngeschäft bei Volkswagen mehr als 80 Prozent des Umsatzes. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern Erlöse von 217 Milliarden Euro.

VW hatte im September 2015 zugegeben, die Abgasreinigung von Millionen von Dieselmotoren manipuliert zu haben. Für die Bewältigung der Folgen des Diesel-Skandals sowie für Investitionen in elektrisch oder autonom fahrende Autos braucht der Konzern Milliarden. Allein für juristische Vergleiche in Nordamerika hat VW bereits Kosten von mehr als 22 Milliarden Euro verbuchen müssen.

Immer wieder machten daher Spekulationen über das Abstoßen einzelner Sparten oder ganzer Marken die Runde. Ende Juli hatten Arbeitnehmervertreter den Verkauf des Getriebeherstellers Renk, an dem die VW-Tochter MAN <DE0005937007> 76 Prozent der Anteile hält, strikt abgelehnt. "Wir sagen es jetzt noch einmal unmissverständlich: Die Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat von Volkswagen wird weder dem Verkauf von Ducati noch dem von Renk oder MAN Diesel & Turbo zustimmen", sagte ein Sprecher des VW-Konzernbetriebsrats damals.

Der Vorstand habe den VW-Aufsichtsrat noch nicht einmal nach seiner Zustimmung gefragt. "Insofern raten wir allen angeblichen Interessenten: Sparen Sie sich den Aufwand, in irgendwelche Bücher zu schauen. Ein Verkauf wird nicht stattfinden", erklärte der Sprecher Ende Juli. Am Freitag bekräftigte der Konzernbetriebsrat diese Sicht: "Unsere Position ist hinlänglich öffentlich bekannt. An dieser hat sich nichts verändert und wird sich nichts verändern."

Die Liste der möglichen Verkäufe sei nicht zu den Akten gelegt, sagte Müller dem "Wall Street Journal". "Aber wir werden uns von niemandem vorschreiben lassen, welche Entscheidung wir zu treffen haben", betonte er.

Schon länger gibt es Gerüchte, dass VW den Motorradbauer Ducati, der wiederum zur Premiumtochter Audi <DE0006757008> zählt, loswerden will. Volkswagen hatte die italienische Firma 2012 übernommen. Der amerikanische Motorradhersteller Harley-Davidson soll an Ducati interessiert sein. Gut informierten Kreisen zufolge gibt es keine Entscheidung. Ein VW-Sprecher sagte, dass er Marktspekulationen nicht kommentiere.

Bereits 2016 hatte sich VW von Beteiligungen getrennt - darunter der milliardenschwere Anteil am Leasing-Weltmarktführer LeasePlan. Dies spülte 2,2 Milliarden Euro in die Kasse. Der Autobauer hielt 50 Prozent an LeasePlan, war 2004 dort eingestiegen und verhandelte Anfang 2009 noch über eine Komplettübernahme. Im Herbst 2015 hatte der Verkauf von Suzuki <JP3397200001>-Anteilen zudem 1,5 Milliarden Euro gebracht./tst/DP/men


© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu AUDI AG
21.11. Landgericht Dresden weist zwei weitere Klagen im VW-Abgasskandal ab
21.11. AUDI : Anwohner im Gespräch mit Audi
21.11. AUDI : startet Weiterbildungskampagne für Big Data und ||Künstliche Intelligenz
21.11. 2017 IM SATIRISCHEN RÜCKSPIEGEL : Django Asül im Audi Forum Neckarsulm
20.11. AUDI : Sport customer racing gewinnt weiteren Titel in Australien
19.11. AUDI : Robin Frijns beim Debüt mit Audi Zweiter in Macau
18.11. AUDI : Neckarsulm übernimmt 117 Auszubildende und 17 dual Studierende
17.11. ALLES AUF STROM : VW steckt 34 Milliarden Euro in Elektroautos
17.11. Ex-Audi-Manager aus der Untersuchungshaft entlassen
17.11. AUDI : Team AFILSOP der Universität Ilmenau gewinnt || Audi Autonomous Driving C..
Mehr News
News auf Englisch zu AUDI AG
21.11. GERMAN AUTOMAKERS SET FOR RECORD OUT : Vda
21.11. AUDI : starts further-training campaign for big data and artificial intelligence
20.11. AUDI : Sport customer racing wins another title in Australia
19.11. AUDI : Robin Frijns second with Audi in Macau on making his debut
17.11. AUDI : Team AFILSOP of the Ilmenau University wins ||Audi Autonomous Driving Cup..
16.11. Strong November-December seen lifting Audi's 2017 China volumes into growth
16.11. AUDI : R8 LMS Cup with German debut and many innovations
12.11. WORLD RX : Ekström Vice-Champion
10.11. AUDI AG : Release according to Article 26, Section 1 of the WpHG [the German Sec..
09.11. AUDI : starts fourth quarter with sales growth
Mehr News auf Englisch
Chart AUDI AG
Laufzeit : Zeitraum :
Audi AG : Chartanalyse Audi AG | NSU | DE0006757008 | 4-Traders
Trends aus der Chartanalyse AUDI AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendAnsteigend
Vorstände
NameTitel
Rupert Johann Stadler Chairman-Management Board
Matthias Müller Chairman-Supervisory Board
Alexander Seitz Head-Finance & Information Technology
Berthold Huber Vice Chairman-Supervisory Board
Helmut Aurenz Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
AUDI AG13.07%0
SAIC MOTOR CORPORATION LIMITED38.64%58 306
MARUTI SUZUKI INDIA LTD54.05%39 135
BYD COMPANY LIMITED--.--%27 672
FIAT CHRYSLER AUTOMOBILES71.73%27 055
GUANGZHOU AUTOMOBILE GROUP CO LTD117.78%24 971