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Richemont wächst nach schwachem Vorjahr wieder - Gewinnmitnahmen an der Börse

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13.09.2017 | 14:54

Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont ist im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 wie erwartet auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Vor allem Schmuck verkaufte sich in den ersten fünf Monaten - also von April bis August - sehr gut. Dabei erfreuten sich die Luxusgüter der Richemont-Marken in der Region Asien-Pazifik einer grossen Nachfrage. Begünstigt wurde das Wachstum zudem durch die tiefe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr.

Der Umsatz wuchs in der Berichtswährung Euro um 10%, in Lokalwährungen resultierte ein Plus von 12%. Auch wenn man die im Vorjahr getätigten Rückkäufe von Uhren aus den Lagern der Händlern ausklammert, wäre der Umsatz in Lokalwährungen immer noch um 7% gewachsen, teilte Richemont im Vorfeld der am heutigen Mittwoch durchgeführten Generalversammlung mit.

ERWARTETES WACHSTUM

Die Zunahme kommt nicht überraschend. Schliesslich waren die Verkäufe in der Vorjahresperiode deutlich zurückgegangen, ehe sich das Blatt vor allem im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2016/17 (Januar-März) gewendet hatte. Richemont habe mit einschneidenden Massnahmen auf die Herausforderungen am Markt reagiert, erklärte Verwaltungsratspräsident Johann Rupert vor den Aktionären mit Verweis auf die Uhrenrückkäufe.

Angetrieben wurde das kräftige Wachstum von der Schmucksparte, wo der Umsatz in Lokalwährungen um 17% zulegte. Die Uhrenverkäufe mit Marken wie Piaget, JaegerLeCoultre oder IWC wuchsen um 7%. Und in der Sparte "Other", u.a. mit Accessoire-Marken wie Dunhill oder den Schreibwaren von Montblanc, nahmen die Verkäufe um 3% zu.

GESCHÄFT IN ASIEN ZIEHT STARK AN

Nach Regionen aufgeschlüsselt wies Asien-Pazifik mit 23% in Lokalwährungen das stärkste Wachstum aus, gefolgt von Japan (+11%) und Amerika (+9%). In Asien hätten insbesondere die Verkäufe in China und Hongkong stark angezogen, so die Mitteilung. In diesen beiden Märkten hatte letztes Jahr vor allem die Marke Cartier von Händlern Uhren im grossen Stil zurückgekauft, um damit in deren Shops Platz für neue Kollektionen zu schaffen.

Nur leicht zulegen konnten Europa (+3%) und die Region Mittlerer Osten/Afrika (+2%). In Europa sei die Umsatzentwicklung in den jeweiligen Länder sehr unterschiedlich ausgefallen, wobei der starke Euro die Kaufbereitschaft der Touristen etwas belastet habe. In Grossbritannien seien die Umsätze mit dem schwachen Pfund zweistellig gewachsen, hiess es.

KEINE GUIDANCE

Zum Ausblick hielt sich Richemont in der Mitteilung bedeckt. Auch Rupert gab an der GV diesbezüglich nichts preis. Stellung nahm er dagegen zu der im Mai erworbenen 5%-Beteiligung am Reisedetailhändler Dufry. Diese sei ein "strategisches Investment", machte Rupert klar. Und er liess durchblicken, dass die Beteiligung nicht ausgebaut werden soll.

Keinen Kommentar wollte der Richemont-Chef zum Abgang vom langjährigen IWC-Chef Georges Kern abgeben. Kern hatte Ende 2016 den neu geschaffenen Bereich "Watchmaking, Marketing and Digital" übernommen, wechselte aber im Sommer zu Breitling. Ungeklärt ist, wer die Aufgabe von Kern im Richemont-Konzern übernimmt.

Die Aktionäre winkten derweil an der GV alle Anträge durch, wobei die Familie Rupert eine Mehrheit der Stimmen kontrolliert. Genehmigt wurde eine um 10 Rappen auf 1,80 CHF je Titel erhöhte Dividende. Ausserdem wählte die GV unter anderem Johann Ruperts Sohn Anton sowie auch die Mitglieder des vierköpfigen Senior Executive Committee Burkhart Grund (CFO Gruppe), Cyrille Vigneron (CEO Cartier), Nicolas Bos (CEO Van Cleef & Arpels) und Jérôme Lambert ("Head of Operations") in den VR.

GEWINNMITNAHMEN BELASTEN

An der Börse verlieren die Richemont-Titel am frühen Mittwochnachmittag in einem seitwärts tendierenden Gesamtmarkt mit 1,4% auf 87,70 CHF deutlich an Wert. Die Konkurrenzpapiere von Swatch Group gerieten in Sippenhaft und büssen derzeit 3,3% ein.

Im Handel werden die Abgaben bei Richemont mit Gewinnmitnahmen bzw. "sell on good news" begründet. Schliesslich hatte Richemont die Erwartungen der Analysten übertroffen, doch wurde das erwartete Wachstum am Markt eingepreist, was an den zuletzt steigenden Kursen abzulesen war.

mk/tp

Valeurs citées dans l'article
%Kurs01.01.
DUFRY 0.76%139.1 verzögerte Kurse.-4.76%
RUSLAND-RTS 0.45%1264.68 Schlusskurs.9.55%
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Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2018 11 204 Mio
EBIT 2018 2 127 Mio
Nettoergebnis 2018 1 737 Mio
Fin.Schuld. 2018 5 853 Mio
Div. Rendite 2018 2,49%
KGV 2018 23,88
KGV 2019 21,22
Marktkap. / Umsatz 2018 2,90x
Marktkap. / Umsatz 2019 2,70x
Marktkap. 38 381 Mio
Chart COMPAGNIE FINANCIÈRE RICHE
Laufzeit : Zeitraum :
Compagnie Financière Riche : Chartanalyse Compagnie Financière Riche | CFR | CH0210483332 | 4-Traders
Trends aus der Chartanalyse COMPAGNIE FINANCIÈRE RICHE
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 32
Mittleres Kursziel 81,0 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 10%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände
NameTitel
Johann Peter Rupert Executive Chairman
Jérôme Lambert Chief Operating Officer & Director
Burkhart Grund Chief Financial Officer & Director
Jean-Jacques Michel van Oosten Chief Technology Officer
Alan Grant Quasha Non-Executive Director
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
COMPAGNIE FINANCIÈRE RICHEMONT-3.74%47 315
PANDORA-9.67%11 605
LAO FENG XIANG CO LTD1.46%2 845
PC JEWELLER LTD-21.69%2 155
GUANGDONG CHJ INDUSTRY CO., LTD.--.--%1 536
CHOW SANG SANG HOLDINGS INTRNL LTD-7.32%1 513