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Detailhandel hinkt Konjunktur hinterher - CS erwartet 2018 leichtes Plus

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09.01.2018 | 10:16

Zürich (awp) - Der Schweizer Detailhandel dürfte den Umsatzrückgang im vergangenen Jahr 2017 gestoppt haben, die Entwicklung hinkt der allgemeinen Konjunktur jedoch hinterher. Für das Jahr 2018 erwarten die Ökonomen der Credit Suisse ein kleines Umsatzplus. Innerhalb der Branche dürfte der Onlinehandel weiter kräftig zulegen, während der Einkaufstourismus weiter für Kaufkraftabfluss sorgt.

"Alle Konjunkturindikatoren befinden sich derzeit im grünen Bereich", sagte CS-Chefökonom Oliver Adler an der Präsentation der Studie "Retail Outlook 2018" am Dienstag in Zürich.

Positiv habe sich die Verbesserung am Arbeitsmarkt und bei der Konsumentenstimmung ausgewirkt, heisst es. "Die realen und nominalen Umsätze sind zuletzt wieder leicht gestiegen, wobei der Preisdruck, nicht zuletzt aufgrund der Währungssituation, abgenommen hat", sagte CS-Detailhandelsexperte Sascha Junker. 2017 dürfte der Kaufkraftabfluss durch den Einkaufstourismus aber weiterhin erheblich gewesen sein, trotz Abwertung des Franken.

Die unterschiedlichen Entwicklungen der Hauptsegmente Food/Near-Food und Non-Food habe sich 2017 verringert. Food/Near-Food-Produkte hätten geschätzt ein schwaches nominales Umsatzplus von 0,3% erreicht, Non-Food-Markt mit -0,1% den Rückgang praktisch gestoppt. Im letzteren Segment gebe es jedoch je nach Produktgruppen deutliche Unterschiede. So waren die Umsätze im Bekleidungshandel gemäss Studie mit 1,5% erneut rückläufig, wenn auch weniger stark als noch 2016 (-6,9%).

2018 LEICHTES PLUS ERWARTET

Für den gesamten Detailhandel gehen die Credit Suisse-Ökonomen für 2018 von einem leichten Umsatzwachstum von 0,3% aus. Im Non-Food-Segment wird mit einer Stagnation gerechnet, im Food-Detailhandel hingegen mit einem Umsatzplus von 0,5%.

Die CS rechnet mit einem weiteren Bevölkerungswachstum, wenn auch schwächer als in den Vorjahren. Beim Wirtschaftswachstum wird mit einer Beschleunigung auf 1,7% gerechnet, mit positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Konsumentenstimmung. Die prognostizierte Teuerung werde die höheren Nominallöhne voraussichtlich in etwa ausgleichen und somit zu keiner Steigerung der Kaufkraft führen. Der Preisdruck in der Branche dürfte sich angesichts des schwächeren EUR/CHF-Wechselkurses reduzieren, so die Erwartung.

Die vom Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Fuhrer & Hotz befragten Branchenvertreter sehen die Lage insgesamt etwas optimistischer: 61% gehen von steigenden Umsätzen aus und nur 15% rechnen mit rückläufigen Umsätzen.

ONLINEHANDEL AUF DEM VORMARSCH

Das Umsatzwachstum von heimischen und ausländischen Onlineanbietern habe dasjenige des stationären Handels bei Weitem übertroffen, heisst es weiter. Die Ökonomen der Credit Suisse schätzen, dass der deutsche Onlinehändler Zalando in der Schweiz inzwischen drei Mal so viel umsetzt wie noch 2012 und damit nach Digitec Galaxus der grösste Onlinehändler der Schweiz sein dürfte.

Geschätzt hat Zalando 2017 hierzulande laut CS 624 Mio CHF umgesetzt. Der Anteil der Schweiz am Zalando-Umsatz in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) entsprach 2016 etwa einem Viertel, obwohl die Schweiz mit 8,4 Millionen Einwohnern nur gerade 8% der Bevölkerung der Region stellt.

Ein wichtiger Faktor im Onlinehandel könnte ein möglicher Markteintritt von Amazon in den Schweizer Markt werden. Derzeit bestehen bereits verschiedene Wege für Amazon in der Schweiz aktiv zu sein: Direkte Lieferung bestimmter Produkte in die Schweiz oder Lieferung an Abholstationen oder Postfachdienstleister ennert der Grenze.

STRUKTURWANDEL GEHT WEITER

Einen Überblick über die Trends im Detailhandel gab Martin Hotz vom Consultingunternehmen Fuhrer & Hotz. Er rechnet in den kommenden Jahren mit einer stärkeren Ausrichtung der Unternehmen hin zu "Omni-Channel-Anbietern. Stationäre Ladengeschäfte seien und blieben jedoch unverzichtbar, so Hotz weiter. Mit Blick auf die Digitalisierung stehe der eigentliche Technologieschub noch bevor. "Das Online-Wachstum schreitet weiter voran und erhöht den Wettbewerbs-, Veränderungs- und Zeitdruck, sagte Hotz.

yr/cf

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Finanzkennziffern ( CHF)
Umsatz 2017 20 876 Mio
EBIT 2017 2 338 Mio
Nettoergebnis 2017 542 Mio
Schulden 2017 -
Div. Rendite 2017 1,91%
KGV 2017 71,00
KGV 2018 16,20
Wert / Umsatz 2017 2,22x
Wert / Umsatz 2018 2,11x
Marktkap. 46 366 Mio
Chart CREDIT SUISSE GROUP
Laufzeit : Zeitraum :
Credit Suisse Group : Chartanalyse Credit Suisse Group | CSGN | CH0012138530 | 4-Traders
Trends aus der Chartanalyse CREDIT SUISSE GROUP
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendAnsteigend
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Anzahl Analysten 27
Mittleres Kursziel 18,3  CHF
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 0,71%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände
NameTitel
Tidjane Thiam Chief Executive Officer
Urs Rohner Chairman
Pierre-Olivier Marie Bouée Chief Operating Officer
David R. Mathers Chief Financial Officer
Richard Edward Thornburgh Vice Chairman
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
CREDIT SUISSE GROUP2.79%48 439
JP MORGAN CHASE & COMPANY4.98%389 546
INDUSTRIAL AND COMMERCIAL BANK OF CHINA8.39%352 388
BANK OF AMERICA5.83%325 852
WELLS FARGO3.02%307 992
CHINA CONSTRUCTION BANK CORPORATION9.24%277 565