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Morning Briefing - International

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20.03.2017 | 07:38

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - VERHALTEN - Der Dax dürfte am Montag mangels Impulsen verhalten in die neue Handelswoche starten. Über anderthalb Stunden vor dem Börsenauftakt taxierte ihn der Broker IG 0,19 Prozent tiefer bei 12 072 Punkten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex mit einem knappen Plus geschlossen und auf Wochensicht um mehr als 1 Prozent zugelegt. In Deutschland stehen am Montag keine marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda.

USA: - SEITWÄRTS - In einem lustlosen Handel haben sich die New Yorker Börsen am Freitag nur wenig von der Stelle bewegt. Anleger zeigten sich vor dem Wochenende erst einmal abwartend - auch wegen des G20-Finanzministertreffens, bei dem sich die globalen Wirtschaftsmächte um eine Einigung im Handelsstreit mit den USA bemühen. Im Fokus stand ausserdem das erste Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Märkte haben am Montag uneinheitlich eröffnet. In China ging es für die Festlandsbörsen leicht nach unten, während es etwa in Taiwan leicht aufwärts ging. In Japan wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Die Anleger stehen auch nach der Zinserhöhung weiter im Bann der US-Notenbank Fed, so Experten am Morgen. Die in dieser Woche anstehenden Auftritte von Zentralbankern dürften deshalb beachtet werden. Ansonsten ist es vor allem der Gegensatz zwischen der protektionistischen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump und der auf den Freihandel setzenden Marschrichtung etwa Deutschlands und Japans, der die Investoren nach dem Treffen Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel beschäftige.

DAX                12.095,24	     0,10%
XDAX               12.085,14	     0,08%
EuroSTOXX 50		3.448,41		 0,25%
Stoxx50        		3.141,99		 0,17%

DJIA               20.914,62	    -0,10%
S&P 500        		2.378,25		-0,13%
NASDAQ 100  		5.408,76		-0,06%

Nikkei 225         19.521,59         -0,3% (vom 17. März, feiertagsbedingt kein 
                                            Handel am Montag)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Wichtige Konjunkturdaten stehen heute nicht auf der Agenda. Die Anleger dürften sich also weiter mit einer Analyse des Treffens von US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzerlin Angela Merkel sowie der Zusammenkunft der G20-Finanzminister beschäftigen, erwartet Dirk Gojny, Experte der National-Bank. Der Bund-Future werde in diesem Umfeld die Handelswoche kaum verändert beginnen. Gojny rechnet mit einer Handelsspanne zwischen 159,30 und 160,55.

Bund-Future   		159,79		0,36%

DEVISEN: - FESTER - Der Euro ist etwas fester in die neue Woche gegangen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0759 US-Dollar und damit etwas mehr als am Freitag der Vorwoche. Im New Yorker Handel hatte der Euro da noch zuletzt 1,0741 US-Dollar gekostet, im Tageshoch war er zuvor bis auf 1,0782 Dollar gestiegen, was den höchsten Stand seit Anfang Februar bedeutete. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0737 (Donnerstag: 1,0726) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9314 (0,9323) Euro.

(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD       		1,0759		0,18%
USD/Yen             114,85		0,44%
Euro/Yen       		121,21		0,14%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Montag im frühen Handel gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 51,37 US-Dollar. Das waren 39 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai fiel um 43 Cent auf 48,88 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bis Mitte April, wahrscheinlich aber schon in den nächsten Tagen, will Ferdinand Piëch sein Aktienpakt an die beiden Familienstämme abgeben. womit künftig der Porsche-Zweig des Clans ein grösseres Gewicht gewinnen dürfte, HB, S. 1,

- Parfümeriekette Douglas will in diesem Jahr um bis zu fünf Prozent beim Umsatz zulegen, Interview mit Douglas-Chefin Isabelle Parize, HB, S. 22

- Vorstandschef des Touristikunternehmens TUI Friedrich Joussen sieht die Reformpläne von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kritisch, Interview, HB, S. 7

- Der Fondschef Deutschland des US-Anleiheriesen Pimco, Andrew Bosomworth, befürchtet eine Rezession in den USA, Interview, HB, S. 32

- Die angeschlagene HSH Nordbank soll verkauft oder abgewickelt werden. Aber selbst wenn die Privatisierung gelingt, werden die Eigner in Kiel und Hamburg auf Verlusten von bis zu 20 Milliarden Euro sitzen bleiben, HB, S. 1, 26

- Die europäische Einigung ist vielleicht die beste Idee, die die Europäer im 20. Jahrhundert hatten, und gewiss ist sie die beste Vorsorge für unser 21. Jahrhundert. Globalisierung ist eben nicht nur ein Schlagwort, sondern Ausdruck dafür, dass die weltweite Verflechtung und die Abhängigkeit voneinander zunehmen, Gastbeitrag von Finanzminister Wolfgang Schäuble, FAZ, S. 6

- Britische Premierministerin Theresa May will noch vor dem Brexit eine gemeinsame Erklärung mit Deutschland bezüglich einer Verteidigungspartnerschaft unterzeichnen, FT, S. 1

- WDH/Dijsselbloem will trotz Wahlniederlage Chef der Eurogruppe bleiben, Interview mit niederländischem Finanzminister Jeroen Dijsselbloem. FAZ, S. 17

- WDH/Medien: Ermittler auch bei Müller/Stadler - Piëch vor VW-Rückzug, Bild am Sonntag, Spiegel

- Gerresheimer macht erstes Gebot für italienischen Glas- und Plastikhersteller Bormioli Rocco, Il Sole 24 Ore

- EU-Beamte in Sorge: Seit Monaten würden Informationen aus Brüssel gezielt an London durchgestochen, Bild, S. 1

- Reisen in die Türkei derzeit günstiger, Spanien sehr gefragt, Interview mit TUI-Chef Friedrich Jousson, Bild. S. 2

- Das von der SPD als Wahlkampf-Projekt angekündigte "Arbeitslosengeld-Q? (ALG-Q) könnte bis zu 13 Milliarden Euro pro Jahr kosten, Bild, S. 2

- WDH/Schadensersatz-Forderungen nach Streit um Kaiser's Tengelmann, Interview mit Chef der Wettbewerbsbehörde, Andreas Mundt, Tagesspiegel

- Eingeschränkte Leistungen im Gastgewerbe seit Mindestlohn, Funke-Mediengruppe

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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