Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  E.ON    EOAN   DE000ENAG999

E.ON (EOAN)
Mes dernières consult.
Populärste Aktien
  Report  
ÜbersichtKurseChartsNewsAnalysenTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionen 
News-ÜbersichtNewsoffizielle PublikationenBranchennachrichtenTweets

Ministerium: Weniger Kohlestrom kann Versorgungssicherheit steigern

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
15.11.2017 | 05:22

BERLIN (dpa-AFX) - Das Abschalten von Kohlekraftwerken kann einem Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium zufolge die Versorgungssicherheit im deutschen Stromnetz steigern. "Der Großteil der Kohlekraftwerke hat heute eine belastende Wirkung auf das Netz", heißt es in einem gemeinsamen Papier des Ministeriums und der Bundesnetzagentur, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Netze seien die größte Herausforderung für die Versorgungssicherheit.

Im Vergleich dazu stelle sich die Situation am Strommarkt "überaus entspannt" dar. Wenn etwa Kraftwerke mit einer Kapazität von sieben Gigawatt stillgelegt würden, stelle eine "Dunkelflaute" ohne Sonne und Wind keine Gefahr dar, heißt es in dem Papier. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums ging am Mittwoch auf Distanz: Das Papier sei "im Haus und mit der Hausleitung nicht abgestimmt", sagte sie. Das Wirtschaftsministerium wird noch von der SPD geführt, Ministerin Brigitte Zypries ist geschäftsführend im Amt.

Inhaltlich stellen die Verfasser des Papiers sich in den Jamaika-Sondierungen auf die Seite der Grünen und widerlegen Argumente vor allem von FDP und CSU, die im Streit um einen Kohleausstieg mit der Sicherheit der Stromversorgung argumentieren. Bisher wollten Union und FDP die Kohlestrom-Produktion um höchstens fünf Gigawatt drosseln, die Grünen dagegen um acht bis zehn. Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Baake (Grüne) ist an den Gesprächen als Energieexperte beteiligt.

Dem Papier zufolge würde Deutschland auch dann noch netto Strom exportieren, wenn 2020 sieben Gigawatt stillgelegt würden. Zwar sei die nationale Leistungsbilanz inzwischen praktisch ohne Aussagekraft, weil der europäische Strommarkt Realität sei. Aber selbst wenn man nur die deutsche Stromproduktion betrachte, gebe es 2023 - nach Vollzug des Atomausstiegs - noch einen Leistungsüberschuss von etwa elf Gigawatt, wenn 2020 sieben Gigawatt stillgelegt würden.

Auch die Bundesnetzagentur äußerte sich am Mittwoch zurückhaltend: "Das Papier enthält politisch zugespitzte Formulierungen", sagte ein Sprecher. Nach Einschätzung der Fachbehörde führe ein Abschalten von bis zu sieben Gigawatt Kohlekraftwerkskapazität bis 2023 nicht zu einer Gefährdung der Versorgungssicherheit, wenn der Standort der Kraftwerke unter Berücksichtigung der Situation in den Netzen gewählt werde. "Der Strompreis an der Börse dürfte durch die Angebotsverknappung steigen und so zu einer Senkung der deutschen Stromexporte führen", sagte er./ted/DP/stb

Unternehmen im Artikel: E.ON, RWE, Uniper SE, Innogy SE
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
INNOGY SE 0.00%36.02 verzögerte Kurse.10.21%
RWE -0.13%19.825 verzögerte Kurse.16.74%
UNIPER SE 0.11%27.03 verzögerte Kurse.3.85%

© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu E.ON
14:08E ON : Eine wirklich clevere Lösung
PU
11:20E.ON SE : Künstliche Intelligenz warnt vor zukünftigen Stromausfällen
EQ
11:08E ON : Künstliche Intelligenz warnt vor zukünftigen Stromausfällen
PU
23.05.E.ON SE : Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten ..
EQ
23.05.Kabinett beschließt Entschädigung für Atomkonzerne
DP
18.05.'SPIEGEL' : Milliarden-Atomklage gegen Regierung droht zu scheitern
DP
18.05.Tschechische Versorger greifen nach Kraftwerken in Deutschland
RE
18.05.E ON : und Google vertiefen Solarpartnerschaft rund um Sunroof
PU
18.05.E.ON SE : E.ON und Google vertiefen Solarpartnerschaft rund um Sunroof
EQ
16.05.Zu wenig Klimaschutz? - Kritik am Auftrag der Kohlekommission
DP
Mehr News
News auf Englisch zu E.ON
14:08E ON : A real smart Solution
PU
11:20E.ON SE : Artificial intelligence warns of potential power failures
EQ
11:08E ON : Artificial intelligence warns of potential power failures
PU
23.05.E ON : German cabinet agrees compensation for utilities due to nuclear exit
RE
23.05.E ON : German cabinet agrees compensation for utilities due to nuclear exit
RE
23.05.E.ON SE : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the German Sec..
EQ
22.05.Elliott poised to take Thyssenkrupp stake - source
RE
18.05.E ON : and Google deepen solar partnership around Project Sunroof
PU
18.05.E.ON SE : E.ON and Google deepen solar partnership around Project Sunroof
EQ
16.05.Shareholder advisors, top investor oppose Elliott call for Uniper stake sale ..
RE
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2018 39 112 Mio
EBIT 2018 2 918 Mio
Nettoergebnis 2018 1 476 Mio
Schulden 2018 13 730 Mio
Div. Rendite 2018 4,67%
KGV 2018 13,95
KGV 2019 13,16
Marktkap. / Umsatz 2018 0,88x
Marktkap. / Umsatz 2019 0,83x
Marktkap. 20 497 Mio
Chart E.ON
Laufzeit : Zeitraum :
E.ON : Chartanalyse E.ON | EOAN | DE000ENAG999 | 4-Traders
Trends aus der Chartanalyse E.ON
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 26
Mittleres Kursziel 11,0 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 18%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände
NameTitel
Johannes Teyssen Chairman-Management Board & CEO
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Karsten Wildberger Chief Operating Officer-Commercial
Marc Spieker Chief Financial Officer
Ulrich Lehner Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
E.ON4.08%23 982
ELECTRICITÉ DE FRANCE18.23%42 199
ENGIE-0.38%40 690
NATIONAL GRID PLC1.30%39 697
SEMPRA ENERGY-1.93%27 697
ORSTED21.97%27 292