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Der Dollar unter Druck

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12.02.2016 | 11:36

Nach dem Ausbruch aus der Range zwischen 1,08 EUR und 1,10 EUR steht der Dollar unter Druck und ist zuletzt bis auf einen Wechselkurs von 1,13 EUR/USD angestiegen. Dies ist umso mehr überraschend da der jüngste Arbeitsmarktbericht in den USA positiv ausgefallen ist und Janet Yellen, die Präsidentin der Federal Reserve, bei ihrer Sitzung im US-Kongress auf der Fortsetzung der Leitzinsanhebungen zu beharren schien.

Die Arbeitslosenquote im Monat Januar ist sogar unter die symbolische Marke von 5% gefallen und lag mit 4,9%, auf dem tiefsten Stand der vergangenen 8 Jahre. Gleichzeitig übertraf der Lohnanstieg die Erwartungen der Analysten. Trotz dieser Zahlen, die sich an sich positiv auf den Dollarkurs auswirken sollten, ist der Eurokurs gegenüber dem Dollar in der vergangenen Woche um ca. 3,5% gestiegen. Einige Analysten begründen dies mit einer Flucht in „sichere Häfen“. Unserer Meinung nach ist dies ein absolutes Paradox, da sich doch gleichzeitig alle Experten seit geraumer Zeit einig sind, dass die Eurozone mit seinen Problemen wie Wachstumsschwäche, fehlende Reformen, instabiler Bankensektor etc. auf wackeligen Beinen steht und gleichzeitig auf die USA als das einzige Zugpferd für das globale Wachstum gesetzt wird.
Vielleicht sollte man stattdessen vielmehr die Schlussfolgerung ziehen, dass der Markt – ganz im Gegensatz zu Janet Yellen und vielen Experten – eine Konjunkturschwäche der USA antizipiert, die weitere Leitzinsanhebungen komplett hinfällig macht. Wie jüngst von uns hervorgehoben wurde, sind die makroökonomischen Statistiken der USA fast durchwegs schwach, egal ob es sich um den privaten Konsum oder das produzierende Gewerbe handelt. Nur aus dem Immobiliensektor kommen noch gute Nachrichten, denn die Baubranche für individuelle Häuser kann solide einstellige Wachstumsraten verzeichnen. Bleibt nur abzuwarten, ob dies nicht dem zuletzt wieder erstarkten Subprime Sektor zu verdanken ist.

Aus charttechnischer Sicht visiert der Euro den Widerstand bei 1,147 EUR an. Es ist unbestreitbar, dass der kurzfristige Trend des Eurokurses nach oben gerichtet ist. Dieser kann sogar noch zusätzliche Unterstützung durch geldpolitische Maßnahmen der EZB oder Aussagen von deren Vertretern (wie Mario Draghi in der kommenden Woche) erhalten. Ein Durchbruch des obengenannten Widerstands sollte daher zum Einstieg in einen kurzfristigen EUR Long Trade genutzt werden. Da es unserer Meinung nach keine Gründe für eine mittel- bis langfristige EUR-Stärke gibt, sollte bei einem EUR Kauf ein enger Stopkurs gesetzt werden und es ist zu raten mögliche Gewinne zeitnah zu sichern.



Mathieu Burbau
© Zonebourse.com 2016
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