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Gold-Transfer nach Deutschland: Bundesbank erhöht Tempo

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13.02.2017 | 05:55

Die Bundesbank hat für die Trump-Kritiker im Land gute Neuigkeit parat: Die geplanten Goldverlagerungen aus New York wurden im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen. Bis Ende 2016 wurden damit in den letzten Jahren 300 Tonnen Gold aus New York nach Frankfurt verlagert.

Die Bundesbank hat für die Trump-Kritiker im Land gute Neuigkeit parat: Die geplanten Goldverlagerungen aus New York wurden im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen. Bis Ende 2016 wurden damit in den letzten Jahren 300 Tonnen Gold aus New York nach Frankfurt verlagert.

Der Transfer erfolgt im Rahmen des im Januar 2013 vorgestellten Lagerstellenkonzepts. Laut Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele liefen die Verlagerungen reibungslos und es gab keinerlei Beanstandungen. Die jetzt noch in Paris lagernden Goldreserven werde die Bundesbank im Jahr 2017 vollständig nach Frankfurt verlagern, ergänzte Thiele. Ursprünglich war angedacht, dass das Pariser Gold bis 2020 nach Frankfurt verlagert wird.

Nach Angaben der Bundesbank wurden im vergangenen Jahr insgesamt über 216 Tonnen Gold von ausländischen Lagerstellen nach Deutschland verlagert, davon 111 Tonnen aus New York und 105 Tonnen aus Paris. Damit wurden seit 2013 schrittweise knapp 283 Tonnen Gold von Paris und 300 Tonnen Gold von New York nach Frankfurt verlagert.

Die deutschen Goldreserven verteilen sich somit per 31. Dezember 2016 wie folgt:

Lagerort Bestand Anteil
Deutsche Bundesbank, Frankfurt 1.619 t 47,9 %
Federal Reserve Bank, New York 1.236 t 36,6 %
Bank of England, London 432 t 12,8 %
Banque de France, Paris 91 t 2,7 %
Insgesamt 3.378 t 100,0 %

Die Bundesbank orientiert sich mit ihrem Lagerstellenkonzept an den beiden wichtigsten Funktionen der Goldreserven: der Vertrauensbildung im Inland und der Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit Gold in Fremdwährungen an Goldhandelsplätzen im Ausland tauschen zu können. Da Frankreich wie Deutschland zum Euro-Währungsgebiet gehört, wird im Zuge der Umschichtung die Lagerstelle bei der Banque de France aufgelöst. Ob in diesen geopolitischen Zeiten die Konzentration auf wenige Standorte tatsächlich die beste Entscheidung ist, wird erst die Zukunft zeigen. Kritiker fordern jedenfalls eine stärkere Aufteilung auf verschiedene Standorte (auch europäische wie etwa Zürich oder Oslo). Aber wer weiß, wie sich die Lage in fünf Jahren darstellt. Das Tempo der aktuellen Goldverlagerung hat am Ende dann doch überrascht, so dass auch zukünftig eine Verlagerung rasch möglich ist.

Übrigens: Mit den rund 3.378 Tonnen Gold im Wert von fast 120 Mrd. Euro verfügt Deutschland über den weltweit zweitgrößten Goldbestand (nach den USA). Der Goldbestand stellt zwei Drittel der deutschen Währungsreserven dar, der Rest entfällt auf Devisenreserven und Forderungen gegenüber dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wie den Sonderziehungsrechten.

Egal wie man zum Bundesbank-Gold steht: Das Edelmetall ist und bleibt ein beliebter Sachwert – nicht nur für uns. Für Anleger ist Gold essentiell: Egal ob als Papiergold oder in Form kleiner Einheiten wie Goldmünzen oder Barren sollte bis zu 10 Prozent des Vermögens edelmetallbasiert sein. Wem es um das haptische Erlebnis geht und sein Vermögen ganz real anfassen will, kommt um Münzen oder Barren nicht herum. Aber es hat ja auch etwas schönes sein Geld einmal in Händen zu halten.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG


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