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Möbelkonzern Steinhoff will aufräumen - Aktionäre fliehen

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07.12.2017 | 12:24
Shoprite Holdings Chairman Christo Wiese speaks as Shoprite reported it's results in Cape Town

Johannesburg/Düsseldorf (Reuters) - Der Poco-Mutterkonzern Steinhoff hat mit dem Rücktritt des langjährigen Vorstandschefs und dem Verdacht auf Bilanzfälschungen das Vertrauen seiner Aktionäre verloren.

Interimschef und Großaktionär Christoffel Wiese will nun das Ruder herumreißen. Er kündigte an, durch den Verkauf von Randgeschäften die Liquidität aufpolstern zu wolle. Es gebe bereits Interessensbekundungen. Die angepeilten Verkäufe könnten dem südafrikanisch-deutschen Einzelhandelsriesen mindestens eine Milliarde Euro in einbringen. Zudem wolle die afrikanische Tochter Star ihre Schulden beim Mutterkonzern refinanzieren. Dieser Schritt dürfte die zusätzlichen Finanzmittel auf etwa zwei Milliarden Euro erhöhen.

Die Anleger waren davon allerdings nicht überzeugt. Am Donnerstag brach der Kurs weiter auf 79 Cent ein. Die in Johannesburg und im MDax in Frankfurt notierten Papiere verloren damit seit Montag 77 Prozent, also elf Milliarden Euro an Wert. "Einer der Gründe in Steinhoff investiert zu sein, war bislang eigentlich, dass sie das Wertpotenzial gut ausschöpfen konnten", sagte Fonds-Manager Michael Treherne von Vestact in Johannesburg. "Das hat sich nun geändert, das Management hat sich als Belastung herausgestellt." Ein Händler sagte: "Die Aktie will aktuell keiner mehr haben, alle wollen raus."

Neben den Fragen zum Verdacht der Bilanzfälschungen und den Ermittlungen der Behörden in Oldenburg sorgte Steinhoff am Mittwoch für weitere Verunsicherungen. Nach der Bekanntgabe des Rücktritts des seit zwei Jahrzehnten amtierenden Vorstandschefs Markus Jooste erklärte die Firma zunächst, auch Finanzvorstand Ben La Grange werfe das Handtuch. Das nahm Steinhoff später zurück. Der Manager solle auf seinem Posten bleiben. Er sei lediglich bei der afrikanischen Tochter Star als Vorstand zurück getreten.

Der nach Ikea weltweit zweitgrößte Möbelhändler ist bereits seit August im Visier der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen vier aktuelle und ehemalige Verantwortliche des Konzerns, dessen Europazentrale im ostfriesischen Westerstede liegt, wegen des Verdachts auf Bilanzfälschung. Mutmaßlich seien überhöhte Umsatzerlöse ausgewiesen worden, weil zum Konzern gehörende Firmen immaterielle Werte oder Gesellschafteranteile an vermeintlich fremde, den Ermittlungen zufolge jedoch dem Konzern nahestehende Unternehmen, verkauft haben sollen. Dabei soll es um Transaktionen jeweils in dreistelliger Millionenhöhe gehen. Steinhoff hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Neben dem 76-jährigen Milliardär Wiese, der mit rund 23 Prozent größter Einzelaktionär von Steinhoff ist, sind Public Investment Corp mit 8,5 Prozent und Coronation Fund Managers mit 5,2 Prozent weitere Großaktionäre.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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