Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmeldung
Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  RWE    RWE   DE0007037129

ÜbersichtKurseChartsNewsAnalysenTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionen 
News-ÜbersichtNewsBranchennachrichtenTweets

Innogy profitiert von geringeren Netz-Kosten - Ausblick bestätigt

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
11.08.2017 | 11:41

(Neu: Aussagen aus der Telefonkonferenz, Aktienkurs)

ESSEN (dpa-AFX) - Geringere Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung der deutschen Stromnetze haben im ersten Halbjahr für ein höheres Ergebnis beim Energiekonzern Innogy <DE000A2AADD2> gesorgt. Wegen der Witterungsverhältnisse produzierte die RWE-Ökostromtochter weniger Strom. Für das laufende Geschäftsjahr sieht sich das Unternehmen auf Kurs, seine Ziele zu erreichen und bekräftigte am Freitag die Prognose. Investoren konnte Innogy damit nicht überzeugen. In einem negativen Marktumfeld verlor die Aktie gegen Mittag 1,5 Prozent.

Dabei konnte Innogy seine wesentlichen operativen Kennziffern steigern. Das bereinigte Ebit legt um 3,5 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Wegen der geringeren Produktion von Wind- und Wasserkraftstrom sank das Ergebnis bei den Erneuerbaren Energien. Auch der anhaltend intensive Wettbewerb in Großbritannien drückte auf das Ergebnis. Kostensenkungen konnten dies zumindest teilweise kompensieren, erklärte Finanzvorstand Bernhard Günther.

Das Nettoergebnis sank um fast ein Viertel auf 817 Millionen Euro. Bereinigt um diverse Effekte konnte Innogy den Konzerngewinn jedoch um 15,8 Prozent auf 857 Millionen Euro steigern. Das was etwas mehr als Analysten zuvor erwartet hatten. Hier wirkte sich ein besseres bereinigtes Finanzergebnis positiv aus. Der bereinigte Gewinn ist ausschlaggebend für die Dividendenzahlung. Innogy will davon weiterhin 70 bis 80 Prozent als Dividende an die Aktionäre ausschütten.

Den Jahresausblick bestätigte das Management. Das bereinigte Ebit soll auf rund 2,9 Milliarden Euro steigen. Das bereinigte Nettoergebnis soll voraussichtlich bei über 1,2 Milliarden Euro liegen und damit den Wert des Geschäftsjahres 2016 um mindestens 7 Prozent übertreffen. Für das zweite Halbjahr hat sich Innogy den Ausbau des US-Marktes sowie den Bereich Elektromobilität vorgenommen. Darin setzt der Konzern große Hoffnungen: In Nordamerika würden sich die Erneuerbaren Energien "in vielen Regionen allein schon aus ökonomischen Gründen durchsetzen", sagte Vorstandsvorsitzender Peter Terium in einer Telefonkonferenz.

Die Situation im britischen Vertriebsgeschäft bleibt unterdessen weiter angespannt, wie Finanzvorstand Günther erläuterte. Das britische Geschäft ist gekennzeichnet von einem harten Wettbewerb und dem Kampf um Kunden. Zusätzlich lastet die Aussicht auf die Einführung einer Preisobergrenze auf den Energieunternehmen. Nach einem Einbruch bei Kundenzahlen und Ergebnis im ersten Quartal habe sich in den drei darauf folgenden Monaten jedoch wieder eine Stabilisierung gezeigt, so Günther. Innogy geht jedoch weiterhin nicht davon aus, im britischen Vertrieb im laufenden Geschäftsjahr ein positives bereinigtes operatives Ergebnis zu erzielen. Weitere Einsparungsmöglichkeiten würden daher geprüft.

Bereits vor etwa einem Jahr hatte Innogy seiner britischen Tochter Npower ein umfassendes Umbauprogramm verordnet inklusive den Abbau von 2400 Arbeitsplätzen. Jüngsten Aussagen Teriums zufolge wird auch ein Verkauf von Npower nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Allerdings, so Terium, gebe es derzeit konkret keinen Plan für einen Rückzug aus Großbritannien.

Beim derzeit an den Aktienmärkten gespielten Thema Konsolidierung versuchte Terium, Spekulationen Wind aus den Segeln zu nehmen. Er sehe darin derzeit "wenig Substanz", entsprechende Spekulationen seien "mit Vorsicht zu genießen".

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, denen zufolge sich RWE von einem Mehrheitsanteil an Innogy trennen könnte. RWE hält derzeit noch knapp 77 Prozent. Zuletzt war häufiger der französische Versorger Engie als möglicher Käufer ins Spiel gebracht worden. Verschiedene Analysten wie etwa die der schweizerischen Bank UBS, glauben jedoch nicht an ein Interesse von Engie./nas/jha/stb

Unternehmen im Artikel: RWE, Innogy SE

© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu RWE
09:13 RBC Capital bevorzugt RWE und Eon im deutschen Energiesektor
08:48 AKTIEN IM FOKUS : RBC-Urteil bewegt Eon, Uniper und Innogy - RWE stabil
07:30 RBC Capital hebt Ziel für RWE auf 25,50 Euro - 'Outperform'
21.08. AKTIEN IM FOKUS : Versorger geben nach starken Kursanstiegen wieder nach
19.08. Braunkohle-Länder fordern Klage gegen EU-Auflagen für Kraftwerke
19.08. Braunkohle-Länder fordern deutsche Klage gegen EU-Auflagen
19.08. Branche sieht Stromnetz nicht vorbereitet für Ausbreitung von E-Autos
19.08. BRANCHE : Stromnetz nicht vorbereitet für Ausbreitung von E-Autos
19.08. 'SPIEGEL' :  Braunkohle-Länder fordern deutsche Klage gegen EU-Auflagen
18.08. Gaspreise sinken auf tiefsten Stand seit zwölf Jahren
Mehr News
News auf Englisch zu RWE
14.08. RWE sees earnings boost as dull weather boosts demand for conventional power
14.08. RWE : confirms forecast for 2017 after good performance in the first six months
11.08. Innogy CEO talks down European utility M&A prospects
10.08. Innogy Business Services UK and Wipro Named Winners of ISG Paragon Awards Eur..
09.08.RWE AG : half-yearly earnings release
07.08. DGAP-AFR : RWE Aktiengesellschaft: Preliminary announcement of the publication o..
04.08. DIANA SHIPPING : Announces Direct Continuation of Time Charter Contract for mv G..
03.08. DIANA SHIPPING : Diana Shipping Inc. Announces Direct Continuation of Time Chart..
31.07.DJKaroon Partners with Dea to Consider Acquisitions Offshore Brazil
13.07. RWE : Nurse students await issuance of notification for raise in stipend
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2017 46 090 Mio
EBIT 2017 3 491 Mio
Nettoergebnis 2017 2 420 Mio
Schulden 2017 13 924 Mio
Div. Rendite 2017 7,22%
KGV 2017 5,50
KGV 2018 13,11
Marktkap. / Umsatz 2017 0,57x
Marktkap. / Umsatz 2018 0,60x
Marktkap. 12 564 Mio
Chart RWE
Laufzeit : Zeitraum :
RWE : Chartanalyse RWE | RWE | DE0007037129 | 4-Traders
Trends aus der Chartanalyse RWE
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 27
Mittleres Kursziel 20,0 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel -3,7%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände
NameTitel
Rolf Martin Schmitz Chief Executive Officer
Werner Brandt Chairman-Supervisory Board
Markus Krebber Chief Financial Officer
Frank-Detlef Drake VP, Head-Corporate Research & Development
Frank Bsirske Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
RWE73.04%14 775
NATIONAL GRID PLC0.88%42 633
ENGIE16.01%40 637
ELECTRICITÉ DE FRANCE2.62%31 417
SEMPRA ENERGY17.53%29 697
PPL CORP14.36%26 776