RWE AG : Braunkohlentagebaue und -kraftwerke: Sichere Stromversorgung auch im tiefsten Winter
10.02.2012 | 11:10
Essen/Köln, 10. Februar 2012, RWE Power
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Vorbereitung auf den Winterbetrieb beginnt schon im
Herbst
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Mitarbeiter zeigen Höchstleistungen bei Dauerfrost
Heiße Klütten halten die Mechanik der Eisenbahnwaggons
auch bei Frost funktionsfähig
Trotz eisiger Kälte gewährleisten die Braunkohlentagebaue
und -kraftwerke der RWE Power eine sichere Stromversorgung.
"Auch bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad laufen
unsere Betriebe auf vollen Touren. Damit stellt die
Braunkohle im Rheinischen Revier mit einer Leistung von
über 10.000 Megawatt wieder einmal einen wichtigen Beitrag
zur Versorgung der Menschen", erklärt Dr. Johannes
Lambertz, Vorstandsvorsitzender der RWE Power.
Zugbetrieb versorgt Kraftwerke trotz eisiger Kälte
Täglich transportieren 170 Züge des unternehmenseigenen
Eisenbahnbetriebs 230.000 Tonnen Braunkohle zu den
Kraftwerksstandorten. Damit die Lokomotiven auch bei
Minustemperaturen fahren können werden nicht nur die Weichen,
sondern auch der Fahrdraht beheizt. Die Waggons sind mit
einem Spezialkunststoff ausgekleidet, um frostbedingte
Anbackungen der Kohle in den Waggons zu verhindern. Damit der
Frost die Mechanik der Kohleanhänger nicht beeinflusst,
werden die Klappen zum Entladen der Anhänger mit Briketts in
speziell dafür vorgesehenen Taschen erwärmt.
Gut gefüllte Kohlebunker: Brennstoffreserve für Kraftwerke
und Veredlung
Bereits im November beginnen die Betriebe mit der
Wintervorbereitung. Das heißt für die drei Tagebaue
Garzweiler, Hambach und Inden die technische Infrastruktur
winterfest zu machen. Damit das Öl in den Getrieben und
Motoren der Bagger, Bandantriebe und Absetzer bei starker
Kälte nicht zähflüssig wird, treffen die Tagebaue zum
Beispiel durch Begleitheizungen in den Ölwannen Vorsorge. Bei
Schneefall oder Eisbildung werden alle Kohletransportbänder
vorsorglich angefahren, um eine Verstopfung an den
Übergabestellen oder ein Festfrieren zu vermeiden. Zusätzlich
werden die Kohlebunker aufgefüllt, um über eine ausreichende
Reserve zu verfügen.
Kraftwerke sind winterfest
Auch die Kraftwerke sind auf Winterbetrieb eingerichtet. So
erfolgt nun die Ansaugung der Verbrennungsluft aus dem warmen
Kesselhaus. Alle Rolltore werden auf ihre korrekte Schließung
überprüft und eine Begleitheizung schützt wichtige
Messleitungen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen. Zudem
erhöhen die Kraftwerke die Anzahl der in Bereitschaft
stehenden Mitarbeiter für den Winterdienst um die
Verkehrswege schnee- und eisfrei zu halten. Kein
Kraftwerksbetrieb ohne Kühlwasser: Deshalb beginnt auch der
Bohr- und Wasserbetrieb im Spätherbst mit seinen
Vorbereitungen. Leitungen werden in Isoliermaterial
eingepackt und Anlagen, wenn nötig, mit Begleitheizungen
versehen. Vor allem die empfindlichen oberirdischen Teile
einer Brunnenanlage müssen durch gesonderte Isolierungen vor
Frost und Eis geschützt werden.
Briketts sorgen für wohlige Wärme
Die Versorgung mit Braunkohlenbriketts ist ebenfalls
sichergestellt - ganz gleich, wie lange die Kältewelle anhält
und auch bei dem schon jetzt spürbaren Nachfrageanstieg. Die
Rheinbraun Brennstoff GmbH, eine Tochtergesellschaft der RWE
Power AG, vermarktet unter "Heizprofi" Hausbrand-Produkte im
gesamten Bundesgebiet. Für den Wintereinbruch sind sowohl die
Produktionskapazitäten bei RWE Power als auch der Handel
bestens gerüstet.
Die "Klütten" erfreuen sich wachsender Beliebtheit und kommen
in Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkaminen zum Einsatz. "Um
solche extremen Witterungsbedingungen zu beherrschen, haben
wir eine motivierte, leistungsfähige Betriebsmannschaft. Das
zeigt einmal mehr: Auf die Braunkohle ist Verlass", so
Lambertz.
Für Presserückfragen:
Laura Hoeboer
Presse RWE Power
T 0201-12 22342