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Starker Euro vermiest DAX-Anlegern die Stimmung, Commerzbank legt trotzdem zu

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11.01.2018 | 18:15

Von einer erneuten Rekordjagd war im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) auch am heutigen Donnerstag keine Spur. Stattdessen sorgte der starke Euro für einen Ausverkauf. 

Das war heute los. Lange Zeit hielt sich der DAX nur knapp in der Verlustzone, konnte zwischendurch sogar in die Gewinnzone drehen. Am Nachmittag setzten jedoch starke Gewinnmitnahmen ein, obwohl die Wall Street einen guten Donnerstagvormittag erlebte. Hierzulande sorgte jedoch die deutliche Aufwertung des Euro für schlechte Stimmung. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte dabei weit über der Marke von 1,20 US-Dollar, nachdem das Protokoll der jüngsten EZB-Sitzung veröffentlicht wurde. Offenbar glauben Marktteilnehmer, dass sich inzwischen auch die EZB in Richtung geldpolitische Straffung bewegen könnte.

Das waren die Tops & Flops. In dem schwachen Gesamtmarktumfeld konnte sich insbesondere die Commerzbank-Aktie (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) gut behaupten. Das Papier legte zeitweise etwas mehr als 2 Prozent an Wert zu. Kurstreiber bleibt wie bereits gestern die Aussicht auf steigende Zinsen.

Abgeschlagen am Indexende landete dagegen SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600). Dabei ist Europas größter Softwarekonzern das mit Abstand wertvollste Unternehmen unter den 30 deutschen Blue Chips. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Walldorfer für den deutschen Leitindex insgesamt. Heute ging es aufgrund eines wenig optimistischen Analystenkommentars zeitweise um fast 4 Prozent in die Tiefe.

Das steht morgen an. Hierzulande sieht die Nachrichtenlage auf der Konjunkturseite am morgigen Freitag eher dünn aus. Daher werden Investoren mit noch größerem Interesse die Bekanntgabe der neuesten US-Inflationsdaten verfolgen. Schließlich geht es immer noch darum, die nächsten Schritte der Notenbank Fed zu antizipieren. Interessant sollte auch der Blick auf die Dezember-Einzelhandelsumsätze mit dem Weihnachtsgeschäft und die neuesten Daten zu den Lagerbeständen sein.

Darüber hinaus kommt die US-Berichtssaison für das Schlussquartal 2017 in Schwung. Zum Ende dieser Woche stellen die Großbanken JPMorgan Chase (WKN: 850628 / ISIN: US46625H1005) und Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015) ihre neuesten Quartalsergebnisse vor. Beherrschende Themen sollten dabei steigende Zinsen, die einmaligen Belastungen, die sich aus der Steuerreform ergeben, und der zuletzt schwächelnde Anleihehandel sein.

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Dieser Beitrag ist eine Ausgabe des börsentäglichen Newsletters „Abend X-press – Das Beste zum Börsenschluss“. Er fasst die wichtigsten Fakten des Tages zusammen, nennt Tops & Flops und gibt einen kurzen Ausblick auf den nächsten Handelstag.
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Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2018

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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