Siemens AG : Siemens platziert Optionsanleihen über insgesamt 3 Milliarden US-Dollar
10.02.2012 | 09:10
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München, 09. Februar 2012
Siemens hat die am heutigen Vormittag begonnene Platzierung
von Optionsanleihen erfolgreich abgeschlossen. Mit einem
Gesamtvolumen von 3 Milliarden US-Dollar ist das in diesem
Marktsegment die größte Emission eines europäischen
Industrieunternehmens in den vergangenen zehn Jahren. Die
fünfeinhalbjährigen Anleihen haben ein Volumen von 1,5
Milliarden Dollar und tragen einen Zinskupon von 1,05
Prozent. Die siebeneinhalbjährige Tranche über ebenfalls
1,5 Milliarden Dollar trägt einen Zinskupon von 1,65
Prozent. Die Ausübungsprämie wurde mit 137,5 Prozent des
Referenzkurses fixiert. Das ergibt einen Ausübungspreis von
104,0018 Euro je Siemens-Aktie. Bei Begebung berechtigt
jeder Optionsschein zum Bezug von 1806,1496 Siemens-Aktien
gegen Zahlung des Ausübungspreises von rund 188.000 Euro.
Insgesamt ergeben sich aus der Emission damit Optionsrechte
auf rund 21,7 Millionen Siemens-Aktien. "Mit dieser
erfolgreich platzierten Transaktion haben wir unser Ziel
einer zweckoptimalen Finanzierung umfänglich erreicht und
die Ressourcen des Marktes effizient nutzen können",
sagte Finanzvorstand Joe Kaeser.
Die Optionsschuldverschreibungen wurden ausschließlich
institutionellen Investoren außerhalb der USA in einer
Mindeststückelung von 250.000 US-Dollar angeboten. Das
Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Den von der
Siemens Financieringsmaatschappij N.V. auszugebenden und
von der Siemens AG garantierten Schuldverschreibungen
werden von der Siemens AG zu emittierende Optionsscheine
angefügt. Die Optionsbedingungen erlauben Siemens,
ausgeübte Optionsrechte auch aus dem Bestand eigener
Aktien zu bedienen und die Optionsscheine zurückzukaufen.
Die Optionsscheine können von den Schuldverschreibungen
abgetrennt werden und sind ab dem 28. März 2012 ausübbar.
Die Optionsschuldverschreibungen, von Optionsscheinen
getrennte Schuldverschreibungen und abgetrennte
Optionsscheine werden von der Deutschen Bank AG in den
Freiverkehr an der Frankfurter Börse einbezogen.
Die Lieferung der Optionsschuldverschreibungen gegen
Zahlung des Kaufpreises wird voraussichtlich am 16. Februar
2012 erfolgen.
Die Deutsche Bank AG fungierte als Global Coordinator für
diese Transaktion. Barclays Capital, Credit Suisse
Securities (Europe) Limited, Deutsche Bank AG und
J.P.Morgan Securities Limited agierten als Joint
Bookrunner.