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Aktien Asien: Chinas Tech-Titel geraten unter Druck

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17.07.2017 | 10:11

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (dpa-AFX) - Zu teils kräftigen Kursverlusten ist es am Montag an den chinesischen Festland-Börsen gekommen. Hier griff im Tagesverlauf die Sorge vor einer stärkeren Regulierung seitens der Regierung und vor einer Schwemme an Börsengängen um sich - die Behörden hatten die zweite Woche in Folge neun Gänge aufs Parkett genehmigt.

Die Technologieindex ChiNext rutschte bis zum Handelsschluss um mehr als 5 Prozent ab, der größte Tagesverlust seit Januar. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0>, der die größten Werte aus Schanghai und Shenzhen beinhaltet, drehte im Verlauf ebenfalls deutlich ins Minus und ging mit einem Verlust von 1,07 Prozent auf 3663,56 Punkte aus dem Handel. Früh am Tage hatte er noch den höchsten Stand seit Anfang 2016 erreicht.

Staatsmedien zitierten am Wochenende Chinas Präsidenten Xi Jinping mit den Worten, dass der Abbau der Schulden in den Staatsunternehmen "hohe Priorität" habe. Auch müssten Behörden entschiedener gegen "Zombie-Firmen" vorgehen, die ausschließlich mit neuen Krediten künstlich am Leben gehalten werden.

Anleger versuchten nun, ihre Risiken zu begrenzen, erklärte ein Aktienstratege in Schanghai. Das treffe vor allem Tech-Firmen an der ChiNext, da viele für ihr Wachstum hohe Schulden aufgenommen hätten. Vor diesem Hintergrund verpufften letztlich positive Konjunkturdaten aus dem Land: Die chinesische Wirtschaft war im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen.

Die Börse in Hongkong konnte sich bis kurz vor Handelsschluss im Plus halten - der Hang-Seng-Index <HK0000004322> legte um 0,31 Prozent auf 26 470,89 Punkte zu. Damit setzte der Index seinen deutlichen Aufwärtstrend aus der Vorwoche fort. Er steht so hoch wie zuletzt Mitte 2015.

In Japan fand wegen eines Feiertags kein Handel statt./das/fbr


© dpa-AFX 2017
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