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Aktien Europa: Weitere Verluste - Abstand zur Wall Street vergrößert sich

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17.02.2017 | 10:44

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Freitag etwas nachgegeben. Sie verlieren damit immer mehr den Anschluss an die Wall Street, wo die Indizes - wenn auch diesmal nur haarscharf - weitere Rekordstände erreichten. Für den EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging es dagegen um 0,52 Prozent abwärts auf 3293,75 Punkte.

Im bisherigen Jahresverlauf kommt der Leitindex der Eurozone damit kaum vom Fleck, während der Dow Jones Industrial <US2605661048> um fast 4,5 Prozent nach oben kletterte. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 <US6311011026> schaffte gar fast 9 Prozent Plus. Die europäischen Vertreter der Branche <EU0009658921> zuckeln mit knapp 6 Prozent auch hier hinterher.

Neben den europäischen Zweifeln an schnellen Erfolgen der Wachstumsimpulse des neuen US-Präsidenten Donald Trump gibt es auch Sorgen um den Euro - und zwar nicht alleine im Zusammenhang mit den Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland. Es gehe auch um die Haltung Trumps gegenüber dem US-Dollar, schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic von Axi Trader. Er habe einen starken Dollar mehrfach als Bedrohung für die eigene Wettbewerbsfähigkeit kritisiert. Ein starker Euro bremst allerdings die Exporteure hierzulande.

Auch in Frankreich und Großbritannien ging es am Freitag bergab: Der Pariser CAC-40 <FR0003500008> verlor 0,70 Prozent auf 4865,40 Punkte. Für den Londoner FTSE 100 <GB0001383545> ging es um 0,30 Prozent auf 7256,05 Punkte abwärts.

Im Branchentableu fanden sich defensive Pharmawerte <EU0009658723> an der Spitze wieder. Die Bereiche Energie <EU0009658780>, Rohstoffe <EU0009658624> und Automobil <EU0009658681> wurden dagegen gemieden.

Besonders deutlich abwärts ging es in letzterem für die Papiere von Peugeot <FR0000121501> mit knapp 2,5 Prozent. Die Franzosen sorgen augenblicklich mit ihrem Interesse an den GM-Töchtern Opel und Vauxhall für viel Aufregung.

Papiere von Essilor <<FR0000121667>> zeigten sich derweil von Geschäftszahlen kaum beeindruckt. Der vor der Fusion mit Luxottica <IT0001479374> stehende Brillenglashersteller will mit neuen Produkten im Kerngeschäft das vergleichsweise schwache Jahr 2016 vergessen machen./ag/das


© dpa-AFX 2017
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