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Aktien Frankfurt Ausblick: 13-000-Punkte-Marke im Dax in Gefahr

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15.11.2017 | 08:26

FRANKFURT (awp international) - Die Marke von 13 000 Punkten im Dax dürfte am Mittwoch erneut einem Test unterzogen werden. Der X-Dax als vorbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex zeigte sich rund eine Dreiviertelstunde vor Börsenbeginn 0,34 Prozent tiefer auf 12 989 Punkte. Der EuroStoxx 50 wird 0,51 Prozent schwächer erwartet.

Zu Wochenbeginn hatte der deutsche Leitindex bereits mit der psychologisch wichtigen Marke gerungen und sie mehrfach im Handelsverlauf gerissen. Rechtzeitig vor dem Börsenende hatte er sich aber letztlich wieder etwas von ihr nach oben hin absetzen können. Als Belastung für den Aktienmarkt hatte sich vor allem der anziehende Euro erwiesen.

Rutscht der Dax nun unter 13 000 Zähler, drohen laut Experten weitere Verluste. "Der Dax vollzieht gerade einen Drahtseilakt in schwindelerregender Höhe", schrieben die Analysten von Donner & Reuschel. Nachdem noch in der vergangenen Woche ein Rekordhoch bei 13 525 Punkten erreicht worden sei, stünden die Zeichen nun auf Konsolidierung, hiess es.

Auch in New York hatte der Aktienmarkt am Vortag wieder nachgegeben und auch in Japan ging es zur Wochenmitte deutlich nach unten, was auch den deutschen Markt belasten könnte. Der Euro legte weiter zu. Zuletzt wurde er deutlich über 1,18 US-Dollar gehandelt.

Bevor am Nachmittag der US-Börsenstart sowie Konjunkturdaten weitere Impulse für Dax & Co liefern, stehen hierzulande zunächst mehrere Quartalsberichte aus der zweiten Reihe im Blick. Die Papiere von K+S legten vorbörslich auf der Plattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um 2 Prozent zu. Der Dünger- und Salzkonzern profitierte im dritten Quartal von höheren Düngerpreisen und einer Entschärfung der Entsorgungsproblematik bei salzhaltigen Abwässern. Der operative Gewinn legte nach Verlusten im Vorjahr nun wieder zu. Das Jahresergebnisziel wurde bestätigt.

Der Spezialchemiekonzern Lanxess ist nach einem Umsatz- und Ergebnissprung im dritten Quartal noch etwas optimistischer gestimmt als zuvor. Die Kölner hoben das Minimum der angegebenen Spanne beim Ebitda etwas an. Die Papiere gaben auf Tradegate knapp ein halbes Prozent nach. Mit höheren Jahreszielen beim Umsatz und vor allem beim operativen Ergebnis erfreute dagegen der Autozulieferer Leoni die Anleger bereits vor dem Handelsstart. Auf Tradegate stiegen die Papiere um 1,6 Prozent. Die Deutsche Euroshop wird am Abend nach Börsenschluss mit Zahlen erwartet.

Quartalszahlen haben zudem auch das Immobilienunternehmen Ado Properties, der Autovermieter Sixt und der Internethändler für den Haustierbedarf Zooplus aus dem die SDax vorgelegt./ck/jha/

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