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Aktien Frankfurt Schluss: Dax schüttelt Verluste ab

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12.02.2018 | 17:50

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat zu Wochenbeginn die jüngste Verlustserie beendet und zu einer Erholung angesetzt. Dank positiver Vorgaben von der Wall Street schloss der Dax <DE0008469008> am Montag mit einem Plus von 1,45 Prozent bei 12 282,77 Punkten. Am Freitag war der deutsche Leitindex auf den niedrigsten Stand seit Anfang September gefallen und hatte letztlich mehr als 1 Prozent verloren. Seit seinem Rekordhoch im Januar hatte er damit in der Spitze knapp 11 Prozent eingebüßt.

Am Montag sandten auch die anderen deutschen Indizes klare Erholungssignale: Der MDax <DE0008467416>, in dem sich die mittelgroßen börsennotierten Unternehmen versammeln, stieg um 0,72 Prozent auf 25 211,38 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax <DE0007203275> rückte um 1,51 Prozent auf 2478,00 Zähler vor.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging es um 1,27 Prozent auf 3368,25 Punkte nach oben. Auch die Börsen in Paris und London zogen kräftig an. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> notierte zuletzt rund 1,2 Prozent höher.

Marktexperte Robert Halver zeigt sich für die Aktienmärkte weiterhin zuversichtlich: "Solange die Zutaten positiv sind - eine wachsende Weltwirtschaft und steigende Unternehmensgewinne - habe ich keinen Grund, an meinem Optimismus zu zweifeln. Allerdings sollten Anleger im Moment noch darauf warten, dass die Turbulenzen an den Aktien- und Rentenmärkten nachlassen. Es ist wie bei Kindern in der Pubertät: Erst ausschreien lassen und dann wieder mit ihnen reden", schrieb der Experte für das Werthstein Institut.

Zu Wochenbeginn kamen die kursbewegenden Unternehmensnachrichten aus der zweiten und dritten Börsenreihe. Bei Carl Zeiss Meditec <DE0005313704> reichte es nach der Zahlenvorlage für ein Kursplus von 0,77 Prozent - damit zählten die Aktien des Medizintechnik-Konzerns zu den schwächeren Werten im TecDax. Die Thüringer hätten im ersten Geschäftsquartal 2017/18 die Markterwartungen insgesamt knapp verfehlt, monierte ein Börsenhändler. Dagegen sprangen die Anteilscheine des IT-Dienstleisters Cancom <DE0005419105> nach überraschend guten Eckdaten für 2017 um 7,13 Prozent hoch.

Südzucker-Papiere <DE0007297004> rutschten mit einem Minus von 2,55 Prozent auf 14,89 Euro fast ans MDax-Ende. Zwischenzeitlich hatten sie mit 14,60 Euro den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht. Die Titel litten darunter, dass der Zuckerproduzent nach dem Auslaufen der EU-Zuckermarktverordnung im Herbst 2017 erst einmal mit schweren Zeiten rechnet.

Beim angeschlagenen Möbelkonzern Steinhoff <NL0011375019> sorgte die Mitteilung, dass der ehemalige Aufsichtsratschef Christo Wiese seine Beteiligung deutlich reduziert hatte, für Kursverluste von 4,45 Prozent. Wiese trennte sich allerdings nicht freiwillig von den Papieren, wie er in einem Telefoninterview der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte. Sie hingen mit Krediten zusammen, für die die Papiere als Sicherheiten hinterlegt worden seien.

Ebenfalls unter Druck standen die Aktien von MTU <DE000A0D9PT0> und Airbus <NL0000235190>: Sie verloren wegen des möglichen neuen Ärgers bei Airbus' Mittelstrecken-Jet A320neo 2,19 beziehungsweise 1,23 Prozent. Schuld sind laut dem Flugzeughersteller erneute Probleme mit den Getriebefan-Triebwerken des US-Herstellers Pratt & Whitney, an denen auch MTU mitarbeitet.

Dagegen bescherten gute vorläufige Jahresresultate dem Autovermieter Sixt <DE0007231326> eine weitere Kurserholung von 9,30 Prozent sowie den ersten Platz im Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386>. Sixt habe 2017 die Erwartungen übertroffen, schrieb Commerzbank-Analystin Sabrina Taneja, die weiter zum Kauf der Aktie rät.

Für Delivery Hero <DE000A2E4K43> ging es um 4,69 Prozent auf 33,48 Euro hoch, nachdem JPMorgan das Kursziel für die Aktien des Essenszustellers von 54 auf 59 Euro angehoben und ihre Kaufempfehlung bekräftigt hatte. Der besser als erwartet ausgefallene Umsatz im vierten Quartal unterstreiche die Stärke des Geschäftsmodells, lobte Analyst Marcus Diebel.

Der Euro <EU0009652759> zeigte sich etwas fester bei 1,2266 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2263 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,52 Prozent am Freitag auf 0,53 Prozent. Der Rentenindex Rex <DE0008469107> fiel um 0,07 Prozent auf 138,68 Punkte. Der Bund-Future <DE0009652644> verlor 0,06 Prozent auf 157,91 Punkte./edh/he

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---


© dpa-AFX 2018
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