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Aktien Osteuropa Schluss: Nordkorea-Krise sorgt für Verluste

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11.08.2017 | 18:58

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas Aktienmärkte haben am Freitag nachgegeben. Die zugespitzten Spannungen zwischen den USA und Nordkorea lasteten einmal mehr auf den Kursen.

Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> gab um 0,47 Prozent auf 1021,06 Punkte nach. Unter den Einzelwerten in Prag schlossen Moneta Money Bank 0,5 Prozent höher, nachdem die Aktien am Vortag in Reaktion auf die Ergebnisvorlage für das erste Halbjahr 3,7 Prozent an Wert eingebüßt hatten.

Bei den anderen Schwergewichten herrschten negative Vorzeichen vor. Die Aktien des Energieversorgers CEZ <CZ0005112300> fielen um 0,9 Prozent. Für die Anteilsscheine von Komercni Banka <CZ0008019106> ging es um 0,4 Prozent nach unten.

Der Wig-30 <PL9999999375> fiel um 0,41 Prozent auf 2750,74 Punkte. Der breiter gefasste Wig verlor 0,39 Prozent auf 62 206,45 Punkte. Damit verzeichnete der polnische Aktienmarkt bereits den dritten Verlusttag in Folge.

In einer Branchenbetrachtung gab es klare Verluste bei einigen Werten aus dem Finanzsektor. Die Papiere der Bank Zachodni verbilligten sich um 2,4 Prozent. Die Anteilsscheine des Versicherungsunternehmen PZU kamen um 1,4 Prozent zurück.

Der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> schloss mit minus 0,02 Prozent auf 36 812,24 Punkte kaum verändert. In Budapest stand unter den Einzelwerten die OTP Bank <HU0000061726> mit Geschäftszahlen im Fokus. Das Finanzhaus hatte im zweiten Quartal das Konzernergebnis überraschend deutlich gesteigert. Die Papiere legten um 0,70 Prozent zu.

Unter den weiteren ungarischen Blue Chips gingen am anderen Ende der Kursliste MOL <HU0000068952> mit minus 0,8 Prozent ins Wochenende. Die Papiere von MTelekom <HU0000073507> verbilligten sich um 0,4 Prozent.

Der Moskauer RTS-Interfax-Index <RU000A0JPEB3> verlor 0,67 Prozent auf 1022,41 Punkte./ste/APA/la/mis


© dpa-AFX 2017
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