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Aktien Schweiz Eröffnung: Leichte Verluste auf breiter Front

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20.03.2017 | 09:58

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag mit etwas tieferen Kursen in die neue Woche gestartet. Nach der nachrichtentechnisch reich befrachteten Vorwoche mit der erwarteten Zinserhöhung durch die US-Notenbank sowie mit den Wahlen in den Niederlanden geht es vorerst in etwas ruhigerem Modus weiter. Belastend wirkt zum Wochenstart das G20-Treffen der Finanzminister in Deutschland. Dort hat man sich zwar darauf geeinigt, dass Währungsmanipulationen unerwünscht seien, beim Engagement für einen freien Welthandel gilt das Treffen wegen der protektionistischen Haltung der USA aber als gescheitert.

Mit dem unverändert zahmen Kurs der amerikanischen Notenbank Fed sowie mit den Wahlen in den Niederlanden seien für den Aktienmarkt gleich zwei Hürden aus dem Weg geräumt worden, so eine Einschätzung der Zürcher Kantonalbank. Der Weg für weiter steigende Aktienkurse scheine damit vorerst frei. Die Staatsbank hält allerdings an ihrer bisherigen Einschätzung fest, dass die Luft an den Aktienmärkten zunehmend dünner werde. Die hohe Bewertung insbesondere der US-Aktien ertrage keine negativen Überraschungen.

Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.30 Uhr 0,10% tiefer bei 8'690,02 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, gibt 0,20% auf 1'377,86 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,04% auf 9'633,74 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 18 im Minus, sieben im Plus und fünf unverändert.

Grösster Verlierer sind derzeit die PS von Schindler (-1,5% oder -3 CHF), welche am Berichtstag allerdings Ex-Dividende von 5 CHF gehandelt werden und somit eigentlich positiv notieren. Dahinter folgen Dufry (-1,2%) und Galenica (-1,3%). Für letztere hat Kepler Cheuvreux das Kursziel etwas reduziert und die Einstufung "Reduce" bestätigt.

Mit CS (-0,8%) und UBS (-0,9%) stehen auch die bereits in der Vorwoche eher schwachen Grossbanken unter Druck. Die UBS hat laut einem Bericht in der Wochenendpresse im Steuerhinterziehungsfall in Frankreich einen Vergleich in Höhe von 1,1 Mrd EUR abgelehnt. Der Fall werde somit zu Beginn der neuen Woche wieder am Strafgericht weiter verhandelt. Die UBS wollte den Zeitungsbericht nicht kommentieren. Ausserdem hat die Deutsche Bank am Wochenende Details zur angekündigten Kapitalerhöhung bekanntgegeben.

Auf der Gegenseite rücken Aryzta (+3,1%) mit Abstand am meisten vor. Berenberg hat für die Aktien des Backwarenherstellers das Rating auf "Buy" von zuvor "Hold" und auch das Kursziel deutlich erhöht. Das neue Kursziel reflektiere den Fokus von Aryzta unter dem neuen VR-Präsidenten Gary McGann auf Cash-Generierung und Schuldenabbau, hiess es dazu.

Ansonsten fallen auf der kurzen Gewinnerliste keine Titel besonders auf. Sika liegen mit einem Plus von 0,5% auf dem zweiten Platz. Ebenfalls leicht höher wird mit ABB (+0,1%) ein weiterer Industrietitel gehandelt. In einem Interview mit der "FuW" vom Wochenende zeigte sich ABB-CEO Ulrich Spiesshofer gewohnt zuversichtlich, aber wenig konkret in Bezug auf den weiteren Geschäftsgang.

Novartis (+0,2%) zeigen sich ebenfalls leicht fester. Der Pharmakonzern hat am Wochenende neue Studiendaten zum Herzmedikament Entresto publiziert. Die Einnahme von Entresto-Tabletten habe bei Diabetes-Patienten die glykemische Kontrolle verbessert und das Risiko eines Herzversagens vermindert, so das Fazit der am American College of Cardiology-Kongress in Washington präsentierten und in der Fachzeitschrift Lancet publizierten Daten.

Im breiten Markt legen jeweils nach Zahlen Pargesa (+0,7%) leicht zu, wogegen Lifewatch (-0,8% etwas tiefer gestellt werden und Hiag unverändert notieren. Meyer Burger (+1,3%) erhalten von einem neuen Auftrag aus Asien und Calida (+0,8%) von der Berufung eines prominenten Verwaltungsrats etwas Rückenwind. Das Bekleidungsunternehmen holt sich mit Valentin Chapero den Veraison-Vertreter und damit den zweitgrössten Aktionär ins Gremium. Forbo (+1,5%) zeigen sich von Kurszielerhöhungen durch CS und UBS gut gestützt.

cf/uh

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