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Aktien Schweiz Eröffnung: Moderater Erholungsversuch trotz Handelsstreit

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12.07.2018 | 09:30

Zürich (awp) - Trotz einer weiteren Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China hat der Schweizer Aktienmarkt am Donnerstag einen leichten Erholungsversuch gestartet. Am Vortag hatte Präsident Trump den NATO-Gipfel genutzt, um weitere Zölle gegen China anzudrohen, was die Märkte auf Talfahrt schickte.

Händler zeigten sich zunehmend besorgt, dass man sich immer mehr einem echten Handelskrieg annähere. Entsprechend herrsche hohe Nervosität, hiess es. Allerdings rücke nun auch verstärkt die Berichtssaison in den Fokus und lenke damit vom Handelsstreit etwas ab. Am Nachmittag stehen dann insbesondere Daten zur US-Inflation im Mittelpunkt.

Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt um 9.15 Uhr 0,18 Prozent auf 8'698,53 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,03 Prozent auf 1'435,50 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,12 Prozent auf 10'437,03 Zähler.

Roche ziehen dank einer Hochstufung durch Berenberg um 0,7 Prozent an, zudem hat der Pharmakonzern eine ergänzende US-Zulassung für sein Leukämie-Mittel Venclaxta eingereicht. Die beiden anderen Schwergewichte Novartis (+0,3%) und Nestlé (+0,2%) legen etwas moderater zu.

Dagegen verlieren die zyklischen ABB 0,8 Prozent. LafargeHolcim liegen mit 0,3 Prozent im Minus. Goldman Sachs sieht anhaltenden Gegenwind aus den Schwellenländern für den Zementkonzern.

Im Blick stehen einige Unternehmen mit Halbjahresergebnissen. So verlieren Partners Group am SLI-Ende 2,1 Prozent. Der Asset Manager hat zwar bei den verwalteten Vermögen erneut deutlich zugelegt, bei der Kundennachfrage verfehlte das Unternehmen jedoch die hohen Erwartungen. Auch die Prognose für das Gesamtjahr wurde nur bestätigt und nicht wie so oft in den Vorjahren erhöht.

DKSH verlieren nach gemischten Zahlen und einem leicht gesenkten Ausblick 0,5 Prozent.

dm/kw

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