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Aktien Schweiz: SMI leicht im Minus - Anleger an der Seitenlinie

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14.11.2017 | 12:35

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Dienstagmittag nach einem zunächst freundlichen Start leicht negativ. Die beiden Pharmaschwergewichte, die den Index am Morgen noch gestützt hatten, notieren zum Mittag hin nun ebenfalls im Minus. Insgesamt pendelt der Leitindex SMI aber in einer engen Spanne um seinen Vortagesschlusskurs. Die Zurückhaltung passt zu den mehr oder weniger neutralen Vorgaben. Überraschend robust hatte sich am Morgen einzig das deutsche Wirtschaftswachstum präsentiert. Umgekehrt verliert das Wirtschaftswachstum in der gesamten Eurozone etwas an Tempo.

Aus Händlerkreisen hiess es, dass die Anleger derzeit an der Seitenlinie stünden. Der Handel am bisherigen Tag verlaufe eher lustlos und man verspüre eine gewisse Vorsicht der Marktteilnehmer. Die generelle Stimmung sei dabei aber nach wie vor gut. Die Furcht vor einer grösseren Korrektur gehe nicht um, die Hoffnung auf eine Jahresendrallye bestehe noch weiter.

Der Swiss Market Index (SMI) notiert kurz vor 12 Uhr 0,29% tiefer bei 9'136,18 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,11% auf 1'480,20 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) geht 0,30% auf 9143,30 zurück. Von den 30 wichtigsten Titeln stehen 15 im Plus und 14 im Minus und einer notiert unverändert. Insgesamt halten sich die Ausschläge in Grenzen.

Den grössten Ausschlag bei den Blue Chips verzeichnen Clariant, deren Aktien um deutliche 2,7% nach oben schnellen. Die Dividendenpapiere des Chemiekonzerns profitieren dabei von der Aufnahme in den viel beachteten MSCI Equity Switzerland Index. Angeblich seien einige Leerverkäufer von diesen Neuigkeiten auf dem falschen Fuss erwischt worden, heisst es hierzu aus dem Handel.

Die beiden Schwergewichte unter den Pharmatiteln Novartis (-0,4%) und Roche (-0,1%) notieren derweil leicht im Minus. Bei Börseneröffnung waren sie es gewesen, die den SMI noch gestützt hatten. Zu Novartis gab es am Morgen die Nachricht, dass das Herzmittel Ilaris laut einer Studie eine signifikante Reduktion von kardiovaskulären Ereignissen bewirkt. Mit Nestlé (-0,4%) tendiert ausserdem auch das dritte Schwergewicht negativ.

Bei den Banktiteln stehen Credit Suisse (-0,4%) etwas im Fokus. Am Vorabend hatte die Bank im Devisenskandal einen Vergleich in den USA gemeldet. Auch Aktien der anderen Grossbank UBS (-0,2%) notieren leichter, derweil Julius Bär (+0,4%) sich noch im Plus halten. Die UBS hat im Millionen-Streit mit den deutschen Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) erneut Rechtsmittel eingelegt. Die Bank war in dem Fall bereits zweimal unterlegen. Die Bank verlangt von den Wasserwerken eine Haftung über rund 350 Mio EUR für geplatzte Kreditversicherungs-Deals.

Bei den Versicherern legen Bâloise (+0,6%) leicht zu. Das Unternehmen wird am (morgigen) Mittwoch den Zwischenbericht zum dritten Quartal zeigen. Negativ tendieren hingegen Zurich Insurance (-0,6%). Der Erstversicherer wird ebenfalls am Mittwoch seinen Investorentag abhalten und über Fortschritte bei den laufenden strategischen Initiativen und den finanziellen Zielen berichten.

Die anderen zyklischen Werte tendieren uneinheitlich. So notieren beispielsweise ABB (-0,9%), LafargeHolcim (-0,8%) oder Aryzta (-0,4%) mit Abschlägen. Der Zementkonzern leidet unter der Angst vor einem kostspieligen Bieterstreit um den südamerikanischen Zementhersteller PPC. Neben dem Weltmarktführer buhlen angeblich auch die britische CRH sowie Fairfax um PPC.

Höher um gehen Sika (+1,6%), die damit wieder auf das Niveau von Mitte der Vorwoche zurückkehren. Auch Schindler (+0,8%) und Sonova (+0,6%) befinden sich im Plus. Letztere erholen sich etwas von den Abgaben am Vortag; nach schwachen Halbjahreszahlen hatten die Papiere zwischenzeitlich deutlich nachgegeben. News gab es zudem von Dufry (+0,2%). Der Reisedetailhändler hat die Ausschreibung für Geschäfte an acht schwedischen Flughäfen gewonnen.

Im breiten Markt richten sich die Augen auf den Immobilienkonzern PSP (-0,1%), der Drittquartalszahlen gezeigt hat. Diese sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Beim Flughafen Zürich (unverändert) hat sich das Passagieraufkommen im Oktober um 3,6% erhöht, was aber keine Kursreaktion auslöst.

Deutlicher nach oben geht es mit Peach Property (+0,8%): das Immobilienunternehmen hat mit dem Kauf von über 1'100 Wohnungen in Bielefeld sein Portfolio erweitert. Der Bauausrüster Arbonia (+2,1%) ist den umgekehrten Weg gegangen und hat die Condecta-Gruppe an die Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners verkauft.

kw/ra

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