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Aktien Schweiz Schluss: Gegenbewegung zum Wochenstart dank den Schwergewichten

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13.11.2017 | 18:16

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Montag vor allem dank seiner defensiven Schwergewichte in der Gewinnzone gehalten und damit mit vielen anderen Börsenplätzen Europas kontrastiert. Eine gewisse Stabilisierung brachte am Nachmittag die Wall Street, wo der Dow Jones Industrial nach zuletzt zwei schwachen Tagen zunächst nochmals leicht im Minus eröffnete, sich danach aber schnell erholte.

Der grösste Teil der Dividendenpapiere knüpfte aber dort an, wo sie die vergangene Woche beendet hatten: Abgaben dominierten das Bild. Der Markt sei angeschlagen und die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen gross, erklärten Händler. Viele Anleger brächten nun ihre Gewinne in Sicherheit, zumal viele Investoren auf eine fortgesetzte Rally spekuliert hätten. Sonova sackten nach schwach aufgenommenen Halbjahreszahlen gar deutlich ab.

Der Swiss Market Index (SMI) schloss zum Wochenauftakt 0,31% höher bei 9'162,74 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gab hingegen um 0,16% auf 1'481,90 Stellen nach, während der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,16% auf 10'500,05 Zähler zulegte. Bei den 30 wichtigsten Titeln standen 9 Gewinner 21 Verlierer gegenüber.

Allen voran die defensiven und in unsicherem Börsenwetter gerne gekauften Nestlé (+1,1%), Novartis (+1,1%) und Roche (+0,3%) stützen den SMI; die drei Aktien bestreiten mehr als die Hälfte der Index-Kapitalisierung. Novartis hatte am Berichtstag einen Investorentag durchgeführt. Die Präferenz für defensive Papiere liess sich auch bei Swisscom (-0,1%) und Givaudan (+0,3%) ablesen.

Am anderen Ende büssten Sonova 2,4% ein; im frühen Handel sackten die Papiere um fast 10% ab. Der Hörgerätehersteller hatte Halbjahreszahlen vorgelegt und die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlt. In Expertenkreisen sorgte neben dem tiefer als erwartet ausgefallenen organischen Umsatzwachstum auch die eher enttäuschende Gewinnentwicklung für Diskussionsstoff. Die Abgaben wurden aber auch mit dem massiven Plus der Aktie im bisherigen Jahresverlauf erklärt.

Auch andere in diesem Jahr gut gelaufene Aktien wurden verkauft, wie etwa Clariant (-1,6%), Partners Group (-1,2%) oder Logitech (-0,9%) und Lonza (-0,5%).

Die Aktien der Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont (je -0,2%) litten unter einer Branchenabstufung auf Neutral von Overweight durch die UBS Investmentbank. Die Grossbank argumentiert mit dem nachlassenden Gewinnmomentum und der im bisherigen Jahresverlauf starken Kursentwicklung, welche sich 2018 nicht wiederholen lasse.

Zu den grössten Verlierern zählten Finanzwerte, wie etwa Credit Suisse (-1,1%). Die Grossbank bleibt im Fokus des Hedgefonds-Managers Rudolf Bohli. Dieser soll sich laut Medienberichten mit CS-CEO Tidjane Thiam in erster Linie über zu hohe Kosten und die bessere Nutzung moderner Technologien ausgetauscht haben. UBS büssten 0,5% ein.

Dufry schlossen 0,1% fester und schüttelten damit frühe Abgaben ab. Der Konzern steht seit diesem Wochenende mit den "Paradise Papers" im Fokus. Die Behörden von Mauritius verdächtigen das Duty-Free-Unternehmen der Bestechung. Die Generalstaatsanwaltschaft des Inselstaats hat in diesem Zusammenhang ein Rechtshilfeersuchen an die Schweizer Bundesanwaltschaft gerichtet.

Im breiten Markt verzeichneten Meyer Burger nach einer Devestition in den USA ein Minus von 2,5%. Das Unternehmen hat das nicht PV-bezogene Diamantdraht-Produktionsgeschäft der Diamond Materials Tech Inc (DMT) an die Thermocompact Group verkauft, für rund 6 Mio USD.

Huber+Suhner (-1,4%) gingen ebenfalls leichter um, im Gegensatz zu Meyer Burger hat das Unternehmen aber zugekauft. Mit der Akquisition der Inwave Elektronik AG mit Sitz im appenzellischen Reute stärkt das Unternehmen die Kompetenz im Hochfrequenz-Systemgeschäft.

Nach anfänglichen Kursavancen gerieten die Valoren von Ams in den Sog von Gewinnmitnahmen, retteten aber ein Plus von 0,2% aus dem Tag. Über das Wochenende hatte das bekannte US-Anlegermagazin Barron's sich zuversichtlich zum Sensorenhersteller geäussert.

ra/yr

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