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Aktien Wien Schluss: Ein kleines Plus zum Wochenauftakt

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20.03.2017 | 18:04

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit leichten Kursgewinnen geschlossen. Der ATX <AT0000999982> stieg um 0,14 Prozent auf 2845,48 Punkte. Das internationale Börsenumfeld zeigte sich hingegen mehrheitlich leicht im Minus. Marktteilnehmer beschrieben das Geschäft zum Wochenauftakt als sehr ruhig und verwiesen auf fehlende Impulse. Die Meldungslage blieb sehr dünn und auch der Datenkalender war nur wenig befüllt.

Dementsprechend richteten die Anleger ihre Blicke auf ein Treffen der Finanzminister der Eurogruppe zum Thema Griechenland. Eine Entscheidung über eine Fortführung der Hilfszahlungen an das krisengeschüttelte Land wurde aber noch nicht erwartet. Die europäischen Geldgeber drängen die Regierung in Athen zu weiteren Sparmaßnahmen, bevor frisches Geld aus dem 2015 beschlossenen Hilfsprogramm fließen kann.

Die Titel des Flughafen Wien <AT0000911805> konnten sich am oberen Ende des Kurszettels um 3,35 Prozent auf 29,35 Euro verbessern. Die Airport-Aktien zogen wieder in den Leitindex ATX ein, hinaus fiel hingegen Do & Co. Die Aktien des Cateringunternehmens verloren 0,78 Prozent auf 59,78 Euro.

Unter den Indexschwergewichten schwächten sich Andritz <AT0000730007> um 1,06 Prozent auf 49,47 Euro ab und Wienerberger schlossen um 0,59 Prozent tiefer bei 19,54 Euro. Immofinanz <AT0000809058>konnten hingegen mit plus 3,33 Prozent auf 1,89 Euro an die Freitagsgewinne anknüpfen.

Kein einheitliches Bild lieferten zu Wochenbeginn die Finanzwerte. Im Bank-Sektor stiegen Raiffeisen <AT0000606306> 1,14 Prozent auf 22,26 Euro, während Erste Group <AT0000652011> leicht um 0,35 Prozent auf 29,92 Euro nachgaben. Am Samstagvormittag wurde die Fusion der Raiffeisen Zentralbank (RZB) mit ihrer zehnmal größeren Tochter Raiffeisen Bank International (RBI) über die Bühne gebracht.

Bei den Versicherer legten UNIQA 0,82 Prozent auf 7,41 Euro zu, während Vienna Insurance Group <AT0000908504> (VIG) 1,47 Prozent auf 22,76 Euro nachgaben. Die Analysten der Deutschen Bank haben in einem jüngsten Unternehmensvergleich der Versicherer ein klares Plädoyer für die Aktie der UNIQA gegenüber jener der VIG getroffen. Während sie die VIG-Aktie bei "Hold" bestätigten und das Kursziel drastisch von 36,4 auf 25,0 Euro kürzten, empfehlen sie jene der UNIQA nun zum Kauf./ger/APA/jha


© dpa-AFX 2017
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