Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Bankier von Metzler: Brexit wird Frankfurt ungewollt stärken

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
17.04.2018 | 05:42

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der britische EU-Austritt wird dem Finanzplatz Frankfurt nach Einschätzung des Bankiers Friedrich von Metzler einen Schub bescheren. "Wir hätten lieber keinen Brexit, aber der Brexit wird natürlich den Finanzplatz Frankfurt ungewollt stärken. Frankfurt hat sich zu einem Finanzplatz entwickelt, wo einiges hingehen wird", sagte der persönlich haftende Gesellschafter des Bankhauses B. Metzler seel. Sohn & Co. anlässlich seines 75. Geburtstages an diesem Montag (23. April) der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. "Ich finde es gut, dass Frankfurt nicht so mit seinen Stärken protzt. Aber die Stadt muss sich keineswegs verstecken."

Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, zwingt in London angesiedelte Finanzinstitute zum Umsteuern. Etliche Banken haben sich bereits festgelegt, ihr Geschäft in Frankfurt auszubauen oder neue Tochtergesellschaften am Main zu gründen.

Allgemein bedauert von Metzler die auch in anderen Ländern zunehmende Europa-Skepsis. "Brüssel hat vielleicht die Bürokratie ein bisschen übertrieben (...) Da müsste man ansetzen. Aber sonst ist doch ein ganz großer Vorteil, dass wir in Europa keine Grenzen mehr haben. Und der Freihandel hat doch eine zusätzliche positive wirtschaftliche Entwicklung die letzten Jahrzehnte gebracht."

Metzler betonte: "Europa braucht weitere Integration. Ob allerdings ein europäischer Finanzminister erstrebenswert ist, da bin ich nicht sicher. Das sollte man in Verantwortung der Länder lassen. Es ist in jedem Fall zu früh für so eine Institution." Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hatte im September Vorschläge für einen weitreichenden Umbau der EU präsentiert. Unter anderem will er einen eigenen Haushalt und einen Finanzminister für die Eurozone./ben/DP/zb


© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
17:10DPA-AFX ÜBERBLICK : KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 19.07.2018
DP
17:05Risiko Darmkrebs - Künftig Einladung zur Früherkennung per Post
DP
17:04ZINSMANIPULATION : Ex-Händler Bittar muss gut fünf Jahre in Haft
DP
16:43DEVISEN : Eurokurs gesunken - Pfund und Yuan bleiben unter Druck
DP
16:23IWF - Wirtschaft der Euro-Zone geht in nächsten Jahren die Puste aus
RE
16:22MERKEL : Milchbauern brauchen gewisse Sicherheit bei Preisen
DP
16:22Versicherte werden künftig zur Darmkrebsfrüherkennung eingeladen
DP
16:20STUDIE : Wohlstand in Deutschland liegt nur auf Niveau der Neunziger
DP
16:19PUIGDEMONT-ANWÄLTE : Verfolgung hat damit ein Ende
DP
16:19USA : Frühindikatoren steigen stärker als erwartet
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung