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China dementiert Bericht über Kaufstopp für US-Staatsanleihen

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11.01.2018 | 08:01

PEKING (dpa-AFX) - Das staatliche chinesische Devisenamt hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach China über eine Verringerung oder gar einen Stopp seiner Käufe von US-Staatsanleihen nachdenke. Auf der Internetseite der State Administration of Foreign Exchange (Safe) hieß es am frühen Donnerstagmorgen, dass ein entsprechender Bericht möglicherweise eine falsche Quelle zitiert habe, oder es könne sich auch um "Fake News" handeln.

Am Mittwoch hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, dass China über eine Verringerung oder gar einen Stopp seiner Käufe von US-Staatsanleihen nachdenke. China ist der größte Gläubiger der USA, ein Stopp der Käufe durch China wäre ein schwerer Schlag für die größte Volkswirtschaft der Welt - zumal in einer Zeit rückläufiger Anleihebestände der amerikanischen Notenbank und einer absehbar weiter steigenden US-Staatsverschuldung.

Die Meldung von Bloomberg hatte am Mittwoch deutliche Kursbewegungen bei US-Staatsanleihen zur Folge. Außerdem wurde der US-Dollar zeitweise deutlich belastet und der Kurs des Euro konnte im Gegenzug zulegen.

Weiter hieß es am Morgen vom staatlichen Devisenamt, dass China seine Fremdwährungsreserven breit gefächert verwalte und dementsprechend auch investiere. Auf diese Weise soll der Wert der Bestände gesichert werden.

Bezogen auf den Kauf von US-Staatsanleihen hieß es, dass diese von Marktgegebenheiten und vom Investitionsbedarf abhängen. Chinesische Gläubiger halten aktuellen Zahlen des US-Finanzministeriums zufolge etwa 1,2 Billionen Dollar an amerikanischen Staatsanleihen und weiteren US-Papieren./jpt/DP/jkr/jha/


© dpa-AFX 2018
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