Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Demografie: Überalternde Bevölkerung belastet Wirtschaft schwer

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
06.07.2017 | 10:47

BERLIN (dpa-AFX) - Der demografische Wandel wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland nach Ansicht des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) deutlich belasten. Der Anteil der über 67-Jährigen an der Bevölkerung werde von heute 17,7 auf 25,8 Prozent im Jahr 2035 steigen. Zugleich schrumpfe der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 2,7 Millionen oder fünf Prozent, heißt es in einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten Studie. Das mögliche jährliche Wachstum werde daher von 1,7 auf 0,7 Prozent sinken.

 

Das IW forderte ein Gegensteuern der Politik. So müsse ein größerer Anteil der Bevölkerung arbeiten, das gesetzliche Renteneintrittsalter schrittweise auf 68 Jahre angehoben werden und die Wochenarbeitszeit leicht steigen. Allein das könne das Wachstum in den kommenden 18 Jahren jährlich um 0,2 Prozentpunkte erhöhen. Auch müssten Staat und Unternehmen mehr in Infrastruktur, Bildung sowie Forschung und Entwicklung investieren. Damit könne das Bruttoinlandsprodukt 2035 um 265 Milliarden Euro oder sieben Prozent höher ausfallen als ohne Impulse. "Eine kluge Wirtschaftspolitik kann den demografiebedingten Wachstumseinbruch ausgleichen", erklärte IW-Direktor Michael Hüther.

 

Die Berechnungen unterstellen eine jährliche Zuwanderung von unterm Strich 218 000 Menschen. Zudem erwarten die Forscher, dass der technologische Fortschritt "einen mehr oder weniger gleichmäßigen Wachstumsbeitrag" liefert. Dass immer weniger Menschen arbeiteten, werde nicht durch Innovationen ausgeglichen.

 

Damit widerspricht das IW Gewerkschaften wie Verdi, die fürchten, die Digitalisierung werde die Wirtschaft umwälzen und viele Jobs überflüssig machen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) rechnet ferner zwar ähnlich wie das IW damit, dass die Zahl der Arbeitskräfte langfristig schrumpft. Abgefedert werde dies aber von der Digitalisierung./als/DP/stw

 

 

 

 


© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
12:11 Blatt - EU-Beiträge Deutschlands könnten um sechs Mrd Euro steigen
09:00 Der Countdown läuft
09:00 Sind Rohstoffe das Schnäppchen des Jahrhunderts?
06:13 Die Schlagzeilen der Sonntagspresse vom Sonntag, 17. Dezember 2017
16.12. Hat uns Japan über den Tisch gezogen?
16.12. WOCHENRÜCKBLICK KW50 : Fed und EZB gehen unterschiedliche Wege, RWE und E.ON auch?
16.12. Von der Inflation profitieren
15.12. Trump bei Steuerreform praktisch vor der Ziellinie
15.12. RATING : Fitch sieht Irlands Banken gesunden - Hochstufung des Landes auf 'A+'
15.12. RATING : Auch Fitch sieht in Portugal wieder einen zuverlässigen Schuldner
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung