Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmeldung
Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Deutschalnd : Ausbildungsquote sinkt immer weiter

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
30.07.2017 | 11:53
Mol Triumph, the world's largest container ship, arrives at a loading terminal in the harbour of Hamburg

Deutschland droht eine seiner zentralen wirtschaftlichen Stärken einzubüßen: Trotz immer neuer Beschäftigungsrekorde wird immer weniger ausgebildet.

Die Zahl der Auszubildenden ging zwischen 1999 und 2015 um 6,7 Prozent zurück, ergab eine am Freitag veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung. Dabei stieg in der gleichen Zeit die Beschäftigtenzahl um über zwölf Prozent. Kamen im Jahre 1999 rein rechnerisch 6,1 Auszubildenden auf je 100 Beschäftigte, waren es 2016 nur noch 5,1 Auszubildende. "Eine Trendwende ist nicht in Sicht", erklärte die Stiftung. Würden nicht mehr junge Menschen ausgebildet, "ist der Fachkräftemangel hausgemacht", warnte Vorstand Jörg Dräger.

Besonders deutlich ging die Ausbildung in Kleinst- und Kleinbetrieben zurück. In Betrieben mit bis zu fünf Mitarbeitern sank die Zahl der Auszubildenden zwischen 1999 und 2015 um ein Drittel. Das Gros dieser Betriebe kommt aus den Branchen Handel oder Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Absolvierten 2008 rund 225.000 junge Menschen ihre Ausbildung in Kleinstbetrieben, waren es 2015 gut 75.000 weniger.

Ähnlich sah es in Kleinbetrieben mit sechs bis 49 Mitarbeitern aus, die etwa ein Drittel der gesamten Ausbildungsleistung erbringen. Bei ihnen sank die Zahl der Auszubildenden von 2008 bis 2015 um mehr als 65.000 auf rund 540.000 Auszubildende. Einzig Betriebe mit einer Belegschaft von 50 bis 249 Mitarbeitern legten bei der Auszubildendenzahl zu. Am geringsten ist die Ausbildungsquote bei Großbetrieben mit mehr als 500 Beschäftigten.

Als Konsequenz forderte die Stiftung eine stärkere Förderung der Ausbildung. Mehr junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit maximal einem Hauptschulabschluss müssten in Ausbildung gebracht werden. "Wir brauchen flexiblere Ausbildungswege und mehr individuelle Unterstützung für Azubis und Ausbilder", forderte Dräger. Zudem müsse der Staat mehr tun und unter anderem mehr in Berufsschulen investieren.

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
11:46 GNW-NEWS : Patton unter den zehn besten UC-Lösungsanbietern des Jahres 2017
11:44 OTS : Tilray Deutschland GmbH / 30 Millionen-Dollar-Investition: Tilray baut ...
11:38 AMSilk wurde von Technology Review unter die 50 innovativsten Unternehmen weltweit gewählt
11:34 Neue Struktur bei der 'Hamburger Morgenpost' - Stellenabbau
11:32 MINISTRY OF FOREIGN AFFAIRS OF RUSSIAN FEDERAT : Kommentar des Vizeaußenministers Russlands, Sergej Rjabkow, zu den neuen antirussischen Sanktionen der USA
11:29 WDH : Nordkoreas Machthaber will Raketenprogramm vorantreiben
11:22 Draghi - Geldpolitik auch bei Nullzinsen nicht machtlos
11:02 MINISTRY OF FINANCE OF FEDERAL REPUBLIC OF GER : 20-Euro-Gedenkmünze „800 Jahre Hansestadt Rostock“
11:02 MINISTRY OF FINANCE OF FEDERAL REPUBLIC OF GER : 50-Euro-Goldmünze „Kontrabass“
10:59 Taifun 'Hato' wütet in China - Mindestens drei Tote und viele Verletzte
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung