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Dossier : Mit Bio gegen Stagnation im Lebensmittelhandel

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07.01.2018 | 12:11

Bern (awp/sda) - Coop-Chef Joos Sutter zeigt sich zufrieden mit dem Umsatzwachstum von 3 Prozent im 2017 - dies, obwohl im Vorjahr ein Plus von 5,1 Prozent resultiert hatte.

"Unsere Strategie mit den beiden Säulen Gross- und Detailhandel hat sich bewährt", sagte Sutter im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Bei Coop legte 2017 der Detailhandel um 1,4 Prozent auf 17,4 Milliarden Franken zu, der Grosshandel wuchs um 6,0 Prozent auf 13 Milliarden Franken.

Zur Begründung, warum der Grosshandel vor allem mit Transgourmet zum Zugpferd geworden ist, sagte Sutter: "Wir wachsen natürlich rascher im Ausland, alleine schon wegen der Teuerung, die dort wesentlich höher ist als in der Schweiz." Das Tochterunternehmen Transgourmet betreibt in der Schweiz und sechs weiteren europäischen Ländern einen Abhol- und Belieferungsgrosshandel.

Im Detailhandel hingegen wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Im Bereich Lebensmittel setzt Sutter aber grosse Hoffnungen in den Bio-Bereich. "Obwohl die Umsätze im Detailhandel in den letzten sechs bis sieben Jahren rückläufig waren, hat unsere Knospe-Bio stetig zugelegt."

Derzeit mache bei Coop der ganze Bio-Umsatz in der Sparte Detailhandel einen Anteil von 13 Prozent aus; Potential sei also vorhanden. Der Bio-Umsatz liegt bei 1,3 Milliarden Franken. "Bis 2025 wollen wir den Bio-Umsatz verdoppeln", kündigt Sutter an.

Weiter sinkende Preise bei Non-Food

Bei den Preisen sieht Sutter im Bereich Lebensmittel keinen Spielraum nach unten. "Drei Viertel unserer Lebensmittel stammen aus der Schweiz. Hier wird es kaum Veränderungen geben", sagt er.

Hingegen werden im Bereich Non-Food die Preise sinken, verspricht er. "Bei der Heimelektronik sind wir teilweise bereits günstiger als die EU, und auch Kosmetikartikel werden günstiger."

Auch angesichts des erstarkten Euro werden künftig weniger Schweizerinnen und Schweizer im grenznahen Ausland einkaufen, so Sutter. Teuerung und Löhne seien in den letzten Jahren in Europa stärker gestiegen als in der Schweiz, was sich letztlich in steigenden Preisen, etwa in Deutschland, niederschlagen werde. "Ich gehe davon aus, dass sich der Einkaufstourismus 2018 auf hohem Niveau stabilisieren wird."

Aber im Internet muss sich der Schweizer Detailhandel laut Sutter auch künftig auf Umsätze einstellen, die ins Ausland abfliessen. "Kräftig zulegen wird aber weiterhin der Anteil der Auslandeinkäufe über Online-Shops."

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