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ERYTECH meldet Kooperation mit der Queen’s University zur Weiterentwicklung des Produktkandidaten für seltene Stoffwechselerkrankungen

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12.07.2017 | 12:58

ERYTECH Pharma (Paris:ERYP) (ADR:EYRYY) (Euronext Paris - ERYP), ein französisches Biopharma-Unternehmen, das sich mit der klinischen Phase der Entwicklung innovativer Therapien für seltene Krebsformen und seltene Krankheiten befasst, gab heute bekannt, dass es eine Forschungskooperation mit der Queen’s University in Kanada eingegangen ist, um die präklinische Entwicklung des Eryminase-Programms von ERYTECH speziell für die Behandlung des Arginase-1-Mangels, einer seltenen und schweren Stoffwechselerkrankung, die mit dem Argininstoffwechsel zusammenhängt, zu beschleunigen. Für die Kooperation wird die Expertise der Queen’s University sowie die ERYCAPS-Plattformtechnologie von ERYTECH mit dem Ziel genutzt, In-vivo-Wirksamkeitsdaten in einem Tiermodell im Zusammenhang mit dem Arginase-1-Mangel zu nutzen.

Der Arginase-1-Mangel ist eine seltene vererbte Erkrankung des Harnstoffzyklus, die durch eine Mutation im Arginase-1-Gen verursacht wird und zu einer Akkumulation toxischer Mengen der Aminosäure Arginin im Blut führt. Die Symptome treten im Allgemeinen in der frühen Kindheit auf und umfassen geistige Behinderung, nichtambulante Muskelsteifheit und Anfälle. Es handelt sich um eine schwächende, progressive Erkrankung, für die zurzeit nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Die Kooperation zwischen ERYTECH und der Queen’s University zielt darauf ab, das Potenzial von Eryminase von ERYTECH zur Senkung von Arginin im Rahmen des induzierbaren Mausmodells für den Arginase-1-Mangel, das vom Labor von Prof. Colin Funk an der Queen’s University entwickelt wurde, nachzuweisen. Eryminase, ein von ERYTECH entwickelter Produktkandidat, besteht aus einem mit Hilfe der proprietären ERYCAPS-Plattformtechnologie von ERYTECH in rote Blutkörperchen eingekapseltes Arginin-Deiminase-Enzym. ERYTECH ist der Ansicht, dass die Einkapselung von therapeutischen Enzymen in den roten Blutkörperchen zu einer wirksamen, langanhaltenden therapeutischen Aktivität mit reduzierter Toxizität führen kann.

Prof. Colin Funk, PhD, Queen’s University, kommentierte: „Der Arginase-1-Mangel ist eine schwere, seltene Erkrankung, die sich auf einen biochemischen Weg auswirkt, der für die Ammoniakentgiftung zuständig ist. Normalerweise kann unser Körper Ammoniak, das sich nach dem Genuss einer eiweißreichen Mahlzeit anhäuft, sehr wirksam abbauen. Bei Patienten mit einem Arginase-1-Mangel wird Ammoniak jedoch ‚teilweise entgiftet‘, was zu einer großen Akkumulation der Aminosäure Arginin im Blut und Gehirn des Patienten führt. Der Produktkandidat Eryminase von ERYTECH zielt darauf ab, den Argininspiegel im Blut zu senken und hat somit ein erhebliches Potenzial zur Reduzierung der negativen Auswirkungen dieser Erkrankung. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ERYTECH bei der Weiterentwicklung des präklinischen Programms des Unternehmens.“

Dr. Alexander Scheer, PhD, Chief Scientific Officer von ERYTECH, ergänzte: „Dies ist unsere zweite Kooperation im Bereich seltener Stoffwechselerkrankungen, welche das Spektrum unserer Plattform sowie ihre Anwendungsmöglichkeiten für hochspezialisierte und seltene Leiden, die über die Onkologie hinausreichen, unterstreicht. Wir sind äußerst erfreut über diese neue Kooperation mit der Queen’s University und freuen uns, bei diesem wichtigen Programm mit Dr. Funk zusammenzuarbeiten, der auf die Forschung im Bereich von Harnstoffzyklusstörungen spezialisiert ist.

Über die Queen’s University

Die Queen’s University ist eine der führenden forschungsintensiven Einrichtungen in Kanada. Ihre Mission ist die Weiterentwicklung von Spitzenleistungen, Führungskraft und Innovation in der Forschung sowie die Stärkung des Einflusses der Queen’s auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen ihrer Spitzenforschung geht die Queen’s viele der weltweit größten Herausforderungen an und entwickelt innovative Ideen und technologische Fortschritte, die durch Entdeckungen in verschiedenen Disziplinen erreicht werden. Die Queen’s University ist Mitglied der U15 Group of Canadian Research Universities.

Über ERYTECH: www.erytech.com

ERYTECH ist ein 2004 in Lyon (Frankreich) gegründetes Biopharma-Unternehmen, das sich mit der klinischen Phase der Entwicklung innovativer Therapien für seltene Krebsformen und seltene Krankheiten befasst. Mithilfe seiner unternehmenseigenen ERYCAPS-Plattform, die auf einer neuartigen Technologie zur Einkapselung von Arzneimittelwirkstoffen in roten Blutkörperchen basiert, hat ERYTECH eine Pipeline von Produktkandidaten entwickelt, die auf Märkte mit einem hohen ungedeckten medizinischen Bedarf abzielt.

Der anfängliche Schwerpunkt von ERYTECH liegt auf der Behandlung von Blutkrebs, darunter die akute lymphatische Leukämie (ALL) und die akute myeloischer Leukämie (AML). Dabei werden den Tumoren Nährstoffe vorenthalten, die sie für ihr Überleben benötigen. Zum führenden Produktkandidaten von ERYTECH, ERY-ASP (Handelsname GRASPA®), wurden positive Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit berichtet, die von einer abgeschlossenen, in Europa durchgeführten, zulassungsrelevanten Phase-2/3-Studie bei Kindern und Erwachsenen mit rezidivierter oder refraktärer ALL stammen. Zurzeit läuft eine klinische Studie der Phase 1 zu Eryaspase in den USA bei Erwachsenen mit neu diagnostizierter ALL und eine klinische Studie der Phase 2b in Europa, in der das Arzneimittel bei älteren Patienten mit neu diagnostizierter AML untersucht wird. In beiden Studien erfolgt die Behandlung in Kombination mit einer Chemotherapie.

ERYTECH geht davon aus, dass Eryaspase auch zur Behandlung solider Tumore eingesetzt werden könnte. ERYTECH hat eine erfolgreich eine klinische Phase-2b-Studie in Frankreich zur Prüfung von Eryaspase als Zweitlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem Pankreaskrebs abgeschlossen.

Eryaspase besteht aus einem Enzym, L-Asparaginase, das in von Spendern gewonnenen roten Blutkörperchen eingekapselt ist. L-Asparaginase dezimiert Asparagin, eine natürlich vorkommende Aminosäure, die entscheidend zum Überleben und zur Proliferation von Krebszellen beiträgt, im zirkulierenden Blutplasma.

Die EMA und die US-Gesundheitsbehörde FDA haben Eryaspase (GRASPA) den Orphan-Drug-Status zur Behandlung von ALL, AML und Pankreaskrebs zuerkannt. ERYTECH produziert Eryaspase in einer eigenen Betriebsstätte für die GMP-konforme Herstellung in Lyon (Frankreich) sowie einer Anlage für die klinische Fertigung in Philadelphia (USA). ERYTECH hat mit Orphan Europe (Recordati-Gruppe) eine Lizenz- und Vertriebspartnerschaft für Eryaspase bei ALL und AML in Europa und mit TEVA für ALL in Israel getroffen, die das Medikament unter dem Markennamen GRASPA® vermarkten werden.

Zusätzlich zu Eryaspase entwickelt ERYTECH zwei weitere Produktkandidaten, die am Stoffwechsel von Krebszellen ansetzen: in rote Blutkörperchen eingekapselte Erymethionase und Eryminase bzw. Methionin-γ-Lyase und Arginin-Deiminase. Darüber hinaus prüft ERYTECH die Verwendung seiner Plattform im Bereich der Immunonkologie (ERYMMUNE) und der Enzymtherapien (ERYZYME).

ERYTECH ist am regulierten Markt der Euronext in Paris notiert (ISIN-Code: FR0011471135, Ticker: ERYP) und ist Teil der Indizes CAC Healthcare, CAC Pharma & Bio, CAC Mid & Small, CAC All Tradable, EnterNext PEA-PME 150 und Next Biotech. ERYTECH ist zudem in den USA im Rahmen des ADR-Programms Level 1 notiert (OTC, Ticker EYRYY).

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, Prognosen und Schätzungen in Bezug auf die klinischen Entwicklungspläne, die geschäftliche und aufsichtsbehördliche Strategie und die erwarteten künftigen Ergebnisse von ERYTECH und dessen Marktsegment. Einige dieser Aussagen, Prognosen und Schätzungen sind u.a. durch die Verwendung von Wörtern wie „überzeugt sein“, „davon ausgehen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“, „anstreben“, „schätzen“, „können“, „werden“ und „weiterhin“ sowie ähnlichen Begriffen erkennbar. Zukunftsbezogene Aussagen sind alle Informationen, die keine historischen Tatsachen darstellen. Derartige Aussagen, Prognosen und Schätzungen basieren auf verschiedenen Annahmen und Einschätzungen bekannter und unbekannter Risiken, Unwägbarkeiten und anderer Faktoren, die zum Zeitpunkt der Ausgabe als angemessen erachtet wurden, sich jedoch als zutreffend oder nicht zutreffend herausstellen können. Tatsächliche Ereignisse sind schwer vorherzusagen und hängen häufig von Faktoren ab, die nicht von ERYTECH beeinflussbar sind. Für Pipeline-Produktkandidaten kann nicht gewährleistet werden, dass sie die erforderlichen behördlichen Zulassungen erhalten oder sich als kommerziell erfolgreich erweisen werden. Daher können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den prognostizierten zukünftigen Ergebnissen, Leistungen oder Erfolgen abweichen, auf die in Aussagen, Prognosen und Schätzungen ausdrücklich oder implizit Bezug genommen wird. In den von ERYTECH Pharma bei der französischen Autorité des Marchés Financiers (www.amf-france.org) eingereichten Dokumenten, die zudem auf der ERYTECH-Website (www.erytech.com) erhältlich sind, werden derartige Risiken und Unwägbarkeiten näher erläutert. Aufgrund dieser Unwägbarkeiten wird keine Haftung für die Genauigkeit oder Richtigkeit dieser zukunftsbezogenen Aussagen, Prognosen und Schätzungen übernommen. Zukunftsbezogene Aussagen, Prognosen und Schätzungen gelten zudem ausschließlich am Tag der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung. Der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf diese zukunftsbezogenen Aussagen verlassen. ERYTECH unterliegt keinerlei Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen, Prognosen oder Schätzungen zu aktualisieren, um Änderungen bei den Erwartungen des Unternehmens, bei Ereignissen, Bedingungen oder Umständen Rechnung zu tragen, auf denen solche Aussagen, Prognosen oder Schätzungen basieren, sofern eine Aktualisierung nicht gesetzlich verlangt wird.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.


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