Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

EU-Kommission wegen Finanzlage in Italien besorgt

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
14.11.2017 | 18:26

STRASSBURG (dpa-AFX) - Die EU-Kommission zeigt sich angesichts der aus ihrer Sicht stagnierenden Wirtschafts- und Finanzlage in Italien besorgt. "Jeder kann anhand der Zahlen sehen, dass die Situation in Italien sich nicht verbessert", sagte EU-Vizekommissionspräsident Jyrki Katainen nach der Sitzung der EU-Kommissare am Dienstag in Straßburg. "Sämtliche Italiener sollten wissen, wie die Lage wirklich ist."

Die EU-Kommission wird voraussichtlich in der kommenden Woche ihre ersten Einschätzungen zu den Haushaltsentwürfen der 19 Euro-Staaten für das kommende Jahr veröffentlichen. Am Ende dieses Prozesses, der etwa bis Sommer dauern wird, können im äußersten Fall Sanktionen stehen, wenn ein Land gegen mögliche Auflagen verstößt. Diese müssten allerdings auch von den EU-Staaten verabschiedet werden. In der Praxis wurden sie noch nie verhängt.

Den sogenannten Maastricht-Kriterien zufolge darf etwa die Neuverschuldung drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht übersteigen, die Gesamtverschuldung darf maximal 60 Prozent des BIP betragen. Einzelnen Ländern können zudem weitere Vorgaben gemacht werden, um längerfristig etwa die Gesamtverschuldung zu senken.

Italiens Regierung hatte unlängst bekannt gegeben, beim Abbau der Neuverschuldung voraussichtlich nicht so schnell voran zu kommen, wie gedacht. Das Defizit soll demnach von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 1,6 Prozent im kommenden Jahr sinken. Ursprünglich war die Regierung von 1,2 Prozent ausgegangen. Das Land weist nach Griechenland die höchste Schuldenquote - also das Verhältnis der Staatsschulden zur Wirtschaftsleistung - in Europa auf. Die EU-Kommission erwartet dort für 2017 eine Schuldenquote von 132,1 Prozent, für 2018 von 130,8 Prozent.

Spätestens im Frühjahr 2018 wird in Italien gewählt. Derzeit liegt die eurokritische Fünf-Sterne-Bewegung in Umfragen vor den Sozialdemokraten./asa/DP/stb


© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
19:04 55 JAHRE ÉLYSÉE-VERTRAG : Berlin und Paris wollen engere Partnerschaft
18:48 DURCHBRUCH IM 'SHUTDOWN'-STREIT : US-Demokraten stimmen Kompromiss zu
18:40 DAVOS/UMFRAGE : Manager blicken so optimistisch in Zukunft wie noch nie
18:34 US-Demokraten willigen in Deal zur Aufhebung des 'Shutdowns' ein
18:32 SCHÄUBLE : Deutschland und Frankreich haben Verantwortung für Europa
18:32 UMFRAGE : SPD verliert weiter an Zustimmung
18:28 OTS : neues deutschland / neues deutschland: Kommentar zur Wachstumsprognose ...
18:09 Aktien Europa Schluss: Aufwärts - starkes Pfund bremst Londons Börse
17:50 EU veröffentlicht erstmals Richtlinien für Handelsabkommen
17:36 WOCHENVORSCHAU : Termine bis 5. Februar 2018
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung