Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

EZB hält Zinsausblick bewusst offen

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
12.07.2018 | 15:52
European Union flags flutter outside the European Central Bank (ECB) headquarters in Frankfurt

Frankfurt (Reuters) - Die EZB will an ihrer Nullzinspolitik so lange wie nötig festhalten, um eine dauerhafte Entwicklung der Inflation in Richtung ihrer Zielmarke von knapp zwei Prozent sicherzustellen.

Die Währungshüter betonten daher bei ihrer jüngsten Zinssitzung im Juni, dass sie den neuen Zinsausblick bewusst unscharf gehalten haben, um Handlungsspielraum zu haben, wie aus dem Protokoll des Treffens hervorgeht, das die Europäische Zentralbank am Donnerstag veröffentlichte. Wichtig war ihnen zudem hervorzuheben, dass selbst nach Ende der Anleihenkäufe die Geldpolitik sehr konjunkturstützend sein werde.

Die EZB hatte bei ihrem Treffen in Riga in Aussicht gestellt, die vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufe bis zum Jahresende einzustellen, die Wirtschaft und Inflation anschieben sollen. Dann werden sie voraussichtlich ein Volumen von 2,6 Billionen Euro erreicht haben. Zudem will die Notenbank ihre Schlüsselzinsen bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus auf dem aktuellen Niveau halten. Der Leitzins liegt aktuell auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Banken müssen zudem Strafzinsen von 0,4 Prozent zahlen, wenn sie über Nacht Geld bei der EZB parken.

An den Börsen wird gegenwärtig auf einen ersten Zinsschritt im Oktober 2019 gesetzt. Zuletzt schwankten die Erwartungen aber zwischen Juli und Dezember 2019. Innerhalb der EZB wird Insidern zufolge unterschiedlich gedeutet, wie die Formulierung "über den Sommer" im Ausblick auszulegen ist. ING-Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski hat hierzu eine klare Position: "EU-Kenner sollten wissen: Die offizielle Sommerpause endet immer in der letzten August-Woche", so der Experte. Damit hätte EZB-Präsident Mario Draghi die September-und die Oktober-Sitzung 2019 als mögliche Termine, die erste Zinserhöhung seit 2011 zu verkünden, bevor seine Amtszeit Ende Oktober 2019 abläuft.

Thema in Riga war zudem der sich zuspitzende Handelskonflikt mit den USA, wie aus dem Protokoll hervorgeht. Die Spannungen könnten über direkte Effekte der neuen Zölle hinaus allgemein das Vertrauen in die Weltwirtschaft dämpfen, warnten die Ratsmitglieder. In diesem Zusammenhang wiesen sie auch auf die Gefahr größerer Schwankungen an den Finanzmärkten hin.

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
09:48Japans Exporte steigen schwächer - hoher Überschuss im Handel mit USA
AW
09:34OTS : XPAY / XPAY launcht erste Prepaid-Mastercard als White-Label-Lösung für ...
DP
09:31Bayern Kapital beteiligt sich am Münchener FinTech wealthpilot GmbH
DP
09:11VE-RI EQUITIES EUROPE : Anteil französischer Werte stark gestiegen - England stärkster Verlierer
DP
09:07Industrieverbände fordern von G20-Ministern freien Handel
RE
08:40AUF EINEN ESPRESSO : US-Zwischenwahlen – das müssen Sie wissen! Warum der DAX weiter steigt
DI
08:31Schweizer Aussenhandel erzielt im Juni Überschuss von 1,31 Milliarden Franken
AW
08:29Trump bringt separates Handelsabkommen mit Mexiko ins Spiel
RE
08:27US-Notenbank - Sorge vor Folgen von Zollpolitik weit verbreitet
RE
08:26Schweizer Finanzminister sieht Franken zum Euro überbewertet
RE
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung