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Ein Statusreport zur Bitcoin

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30.10.2017 | 09:25

Die Bitcoin, basierend auf einer Technologie aus dem Jahr 2009, war die erste dezentralisierte, digitale Währung. Die seitdem erreichte Bedeutung mit einem in US Dollar umgerechneten Wert von 100 Milliarden ist beeindruckend. 50 % des Marktvolumens aller Kryptowährungen werden Bitcoin zugerechnet. Nachdem sich Kryptowährungen zunächst vor allem im Zahlungsverkehr profiliert haben, gesellen sich immer mehr Spekulanten unter ihre Anhänger.

Das Herzstück des Systems bildet die Blockchain (grob beschrieben ein Computernetzwerk), welche nicht nur die Dezentralisierung möglich macht, sondern auch durch die Aufteilung des Risikos die Sicherheit des Ganzen garantiert. Der Boom des digitalen Geldes kann zu einem großen Teil mit der Loslösung von den Zentralbanken begründet werden. Bei Bitcoin gibt es keine gesteuerte Geldpolitik, jedoch Rechtsicherheit durch die etablierten Prozesse der Blockchain. Und tatsächlich hat in den acht Jahren seit der Einführung von Bitcoin keine einzige Transaktion gegeben, die die Zuverlässigkeit der digitalen Währung in Frage gestellt hätte.

Die Wertentwicklung von Bitcoin, vor allem in den vergangenen beiden Jahren, ist schwindelerregend: +800 % in 12 Monaten, + 2100 % in zwei Jahren. Mitte Oktober kostete eine einzige Einheit mit 5,700 US Dollar das 4-fache des Preises einer Unze Gold.

ICO (Initial Coin Offering – Einführungen neuer Währungen und Einheiten) haben weltweit, aber vor allem in Asien, die Beliebtheit der digitalen Währungen potenziert. Selbstverständlich ist die Entwicklung höchst beeindruckend. Sie unterstreicht die Relevanz digitaler Währungen. Allerdings unterliegen sie einer extremen Volatilität –  unglaubliche 90 % im Fall von Bitcoin – welche das Interesse von so manchem Beobachter gehörig mindert. Als Zufluchtswert kann man Bitcoin angesichts der extremen Wertschwankungen sicherlich nicht bezeichnen.

Generell divergieren die Meinungen zu Bitcoin, das gilt auch für die großen Geldinstitute. Ein prominentes Beispiel dafür ist JP Morgans Vorstand Jamie Dimon, der Zweifel an der Sicherheit dieser elektronischen Währungen äusserte, und sogar vom Risiko einer Implosion sowie Betrug sprach. Goldman Sachs hingegen zeigt echte Begeisterung dafür, eine Plattform für den Handel mit diesen Kryptowährungen zu schaffen. Bitcoin steht folgerichtig an einem Wendepunkt in ihrem noch jungen Werdegang. Setzt sich der Eintritt in die Realwirtschaft fort, wie etwa mit der Akzeptanz von Bitcoin bei Amazon, oder handelt es sich am Ende doch um eine Blase, die mittel- bis langfristig platzt?

Die Politik wird möglicherweise über das Schicksal von Bitcoin entscheiden. Werden die jeweiligen Länderregierungen sie zulassen? Oder erschaffen sie am Ende ihre eigenen digitalen Währungen? China hat Transaktionen per Bitcoin verboten im Gegensatz zu Japan, wo solche Transaktionen nun gesetzlich anerkannt werden.

Eines ist sicher: die unterschiedlichen Meinung und Überzeugungen werden dafür sorgen, dass die Volatilität des Wertes der Bitcoin auf Dauer hoch bleiben wird.


Patrick Rejaunier
© 4-traders.com 2017
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