Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmeldung
Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeNews im FokusMeistgelesene NewsBusiness LeadersTermine 
Alle NewsDevisenPressemitteilungen 

Euro-Austritt: Gegenwind für Rechtspopulistin Le Pen bei TV-Debatte

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
21.03.2017 | 05:28

PARIS (dpa-AFX) - Die französische Rechtspopulistin und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen stößt mit ihrem Vorhaben eines Euro-Austritts auf harten Widerstand. "Sie sind dabei, das Land in ein regelrechtes wirtschaftliches und soziales Chaos zu ziehen", sagte ihr konservativer Widersacher François Fillon am späten Montagabend bei der ersten großen TV-Debatte mit den wichtigsten Kandidaten.

Die Chefin der rechtsextremen Front National fordert ein Referendum über den Verbleib in der EU sowie den Austritt aus dem Euro und dem Schengenraum, der das Reisen ohne Grenzkontrollen in weiten Teilen Europas ermöglicht. Le Pen und der sozialliberale Bewerber Emmanuel Macron gelten gut einen Monat vor dem ersten Wahlgang am 23. April als klare Favoriten für den Einzug in die Stichwahl. Die Umfragen sagen Macron dafür derzeit einen deutlichen Sieg gegen Le Pen voraus, allerdings ist die Entscheidung vieler Wähler noch unsicher.

"Man verlässt nicht die europäische Währung (...) und den Schutz der Europäischen Zentralbank", sagte Fillon. Der Ex-Premier hatte wegen der Affäre um die Beschäftigung seiner Frau auf Parlamentskosten viele Sympathiepunkte eingebüßt und liegt im Umfragen nur noch auf dem dritten Platz. Er warnte vor einem Abenteuer, das Kreditnehmer und Sparer ruinieren werde. Der Ex-Premier bezeichnete Le Pen als "Serienkiller der Kaufkraft der Franzosen". Macron schloss sich der Kritik an.

Le Pen bezeichnete die Angriffe als Angstmacherei. "Das wurde vor dem Brexit und vor der Wahl von Donald Trump benutzt." Die Europaabgeordnete griff die EU an, weil sie "wirtschaftlichen Patriotismus" und Protektionismus verbiete und damit die Massenarbeitslosigkeit fördere. Die wirtschaftlichen Ergebnisse Großbritanniens, das die EU verlassen will, seien "wunderbar".

In der mehr als dreistündigen Sendung gerieten die Favoriten Le Pen und Macron mehrmals aneinander. "Man weiß nicht, was Sie wollen", sagte Le Pen. "Wenn Sie es nicht verstanden haben: Im Gegensatz zu Ihnen will ich nicht mit Herrn Putin gemeinsame Sache machen", entgegnete Macron.

Macron fuhr Le Pen auch in die Parade, als diese anderen Kandidaten vorwarf, "nicht das Interesse der Franzosen" sondern großer Konzerne zu vertreten - und dabei auf Macrons Lebenslauf anspielte. Der frühere Wirtschaftsminister ist Absolvent der Polit-Kaderschmiede ENA und war nach einer Beamtenkarriere zeitweise bei einer Bank tätig, bevor er in die Politik ging. "Ich werde Sie keine Verleumdung verbreiten lassen", hielt Macron ihr entgegen.

Kritik gab es in der Debatte auch am EU-Partner Deutschland: Die Deutschen könnten nicht auf ihren Handelsüberschüssen sitzen bleiben, während die französischen Soldaten in der Sahelzone ihr Leben riskierten, sagte Fillon als Spitzenmann der bürgerlichen Rechten. Er stellte seine staatsmännische Erfahrung als früherer Premierminister heraus. "Ich werde der Präsident der nationalen Sanierung sein." Er will weitgehende Wirtschaftsreformen und einen klaren Sparkurs./cb/sku/DP/zb


© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Alle News"
Datum Titel
00:08 GNW-NEWS : Bank of America Merrill Lynch ist die Nr. 1 im EMEA Research Team-Ranking von Institutional Investor der besten Sell-Side-Analysten der Region
27.06. MERKEL : EU soll mit USA erneut über Freihandelsabkommen sprechen
27.06. Merkel für Schutz vor Firmenübernahmen in EU nach Forschungsförderung
27.06. Merkel will mit Paris rasch Klarheit über EU-Datenschutz schaffen
27.06. MERKEL : Raum für 'begrenzte Steuersenkung'
27.06. US-ANLEIHEN : Klare Verluste nach Signalen für schärfere EZB-Geldpolitik
27.06. DEVISEN : US-Dollar schwächt sich zu Euro und Franken deutlich ab
27.06. US-ANLEIHEN : Klare Verluste nach Signalen für schärfere EZB-Geldpolitik
27.06. DEVISEN : Euro weiter im Aufwind - Klar über 1,13 US-Dollar
27.06. OTS : Westfalen-Blatt / Westfalen-Blatt: zur Rekordstrafe für Google
News im Fokus "Alle News"
Werbung
News im Fokus 
Meistgelesene News
00:01 Rimini Street erneut von Bay Area News Group als „Top Workplace“ ausgezeichnet
00:17 BAYERISCHE MOTOREN WERKE : Die Edition Black Fire für den BMW X5 M und BMW X6 M.
27.06. ROCKET INTERNET : Vapiano-Aktionäre zwischen Diät und Heißhunger
27.06. VOLKSWAGEN : baut Kompetenzen für Deep Learning aus
27.06. MESSUNGEN : Zu hoher CO2-Ausstoß bei zwei Diesel-Modellen
Am häufigsten empfohlene Artikel
27.06. IPO : Noratis setzt Preis mit 18,75 Euro am unteren Ende fest
27.06. MERKEL : EU soll mit USA erneut über Freihandelsabkommen sprechen
27.06. AKTIEN NEW YORK SCHLUSS: Deutliche Verluste
27.06. Facebook erreicht Marke von zwei Milliarden aktiven Nutzern
27.06. DEVISEN : Euro weiter im Aufwind - Klar über 1,13 US-Dollar