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Forscher : Immer weniger Beschäftigte profitieren von Tarifverträgen

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24.05.2018 | 13:16

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Immer weniger Beschäftigte in Deutschland profitieren nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern von Tarifverträgen. Die seit Jahren anhaltende Tendenz habe sich zuletzt sogar noch leicht beschleunigt, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Wurden etwa 1996 noch 70 Prozent aller westdeutschen Beschäftigten nach Branchentarifverträgen entlohnt, so seien es 2017 nur noch 49 Prozent gewesen. Im Osten sei der Anteil in dem Zeitraum von 56 auf 34 Prozent gesunken.

Die Autoren der Studie führen den Rückgang der Tarifbindung unter anderem auf den Strukturwandel zurück. "Es gibt vor allem im Dienstleistungssektor immer mehr kleinere Betriebe, in denen Gewerkschaften und Tarifverträge keine große Rolle spielen", macht IAB-Arbeitsmarktforscherin Susanne Kohaut deutlich. Vor allem neugegründete Betriebe schlössen sich nicht mehr in gleichem Maße wie früher Arbeitgeberverbänden an.

Im Vergleich zum Jahr 2016 habe sich der Anteil der Beschäftigten, deren Einkommen und Arbeitsbedingungen mit einem Branchentarifvertrag geregelt sind, sowohl in Ost- als auch Westdeutschland jeweils um zwei Prozentpunkte verringert. Ob dies ein Hinweis auf eine verstärkte Tarifflucht von Unternehmen sei, könne nach so kurzer Zeit nicht beurteilt werden. Etliche Betriebe regelten Löhne und Gehälter betriebsintern auf der Basis sogenannter Haustarifverträge. Das IAB beruft sich auf eine Umfrage bei 15 000 Unternehmen./kts/DP/tos


© dpa-AFX 2018
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