Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Inflation sinkt vor EZB-Zinssitzung auf Jahrestief

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
17.07.2017 | 15:49
ECB President Draghi addresses a news conference at the ECB headquarters in Frankfurt

Brüssel/Frankfurt (Reuters) - Die Inflation in der Euro-Zone ist im Juni auf ein Jahrestief gesunken.

Die Verbraucherpreise legten nur noch um 1,3 Prozent zu, nach einem Plus von 1,4 Prozent im Mai, bestätigte das Statistikamt Eurostat am Montag eine frühere Schätzung. Das EZB-Ziel von zwei Prozent rückt damit ein Stück weiter weg. Die Zahlen bringen die Euro-Wächter in eine schwierige Situation, wenn sie am Donnerstag zu ihrer Zinssitzung zusammenkommen. Zuletzt hatte die EZB zwar wegen der rund laufenden Konjunktur einen ersten Mini-Schritt in Richtung Kurswende gewagt. Doch die hartnäckig niedrige Teuerung macht die Argumentation für EZB-Chef Mario Draghi nun zunehmend zu einem Balance-Akt.

Hauptgrund für die flauen Inflationsdaten im Juni war, dass sich Energie nicht mehr so stark wie in den Vormonaten verteuerte. Nach 4,5 Prozent im Mai nahmen die Energiepreise im Juni lediglich um 1,9 Prozent zu. Die Kerninflation, in der die schwankungsreichen Energie- und Lebensmittelpreise ausgeklammert sind, zog allerdings leicht an. Diese nahm auf 1,2 Prozent zu, nach 1,0 im Mai. Die EZB orientiert ihre Geldpolitik zwar nicht an der Kerninflation. Sie beachtet dieses Maß aber in ihren Entscheidungen, da es zugrundeliegende Preistrends im Währungsraum gut widerspiegelt.

Für Volkswirt Greg Fuzesi von der US-Großbank JP Morgan ist die Kerninflation zwar nicht ausschlaggebend dafür, ob die EZB - wie von vielen Experten erwartet - im September ein Abschmelzen ihrer billionenschweren Anleihenkäufe beschließt. "Aber die Kerninflation muss klar steigen, bevor sich die EZB auf einen ersten Zinsschritt hin bewegt." Fuzesi rechnet mit einer solchen Entscheidung nicht vor Ende 2018. Die Zinsen in der Euro-Zone liegen seit langem auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

Die EZB und die nationalen Notenbanken erwerben aktuell Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Umfang von monatlich 60 Milliarden Euro. Das Kaufprogramm ist momentan das stärkste Instrument der EZB zur Anschiebung der Konjunktur und für mehr Inflation. Die EZB will die in Deutschland umstrittenen Käufe noch bis mindestens Ende 2017 fortsetzen. Dann sollen sie ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreichen.

Für die Zinssitzung am Donnerstag in Frankfurt erwarten Experten, dass die Notenbank ihre zuletzt stets bekräftigte Option streicht, die Anleihenkäufe nötigenfalls noch einmal aufzustocken.. Der EZB-Rat würde so den Finanzmärkten ein weiteres Signal senden, sich langsam auf eine Eindämmung der Geldflut vorzubereiten.

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
15:26ELEKTROTECHNIK-VERBAND : Verschärfter Wettbewerb um Fachkräfte
DP
15:06Bundesregierung begrüßt Ankündigung Nordkoreas als ersten Schritt
DP
14:21Bundesagentur-Chef Scheele wirft Hartz-Kritikern 'Geisterdebatte' vor
DP
14:04Großbritannien begrüßt Pjöngjangs Ankündigung zum Stopp von Atomtests
DP
14:02EU und Mexiko auf dem Weg zu neuem Handelsabkommen
DP
14:02Bundeskanzlerin wirbt für Berufswahl ohne Geschlechter-Klischees
DP
14:01Positive Reaktionen in Moskau auf nordkoreanischen Atomteststopp
DP
14:01Mogherini begrüßt Nordkoreas angekündigten Atomtest-Stopp
DP
14:00Grüne und FDP kritisieren Spahns Pläne für Krankenkassen
DP
11:32OTS : TOYS "R" US GmbH / Irischer Spielwarenhändler Smyths Toys übernimmt ...
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung