Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Kreise: Zuschlag bei verspäteter Abgabe der Steuererklärung geplant

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
08.05.2016 | 14:40

BERLIN (dpa-AFX) - Wer seine Steuererklärung nicht innerhalb der vorgesehenen Frist abgibt, muss Kreisen zufolge künftig automatisch 25 Euro Verspätungszuschlag je Verzugsmonat zahlen. Darauf hat sich der Finanzausschuss des Bundestages bei der Beratung über das Steuermodernisierungsgesetz geeinigt, wie der Deutschen Presse-Agentur am Wochenende in Fraktionskreisen bestätigt wurde. Zuvor hatte der Berliner "Tagesspiegel" darüber berichtet.

Ziel des Gesetzes ist es, bestimmte Abläufe in der Finanzverwaltung zu vereinfachen und durch weitgehenden Verzicht auf schriftliche Belege dafür zu sorgen, dass mehr Bürger ihre Steuererklärung elektronisch abgeben. Der Bundestag soll es am kommenden Donnerstag beschließen, am 1. Januar 2017 soll es in Kraft treten.

Die meisten Steuerpflichtigen müssen ihre jährliche Erklärung bis 31. Mai des Folgejahres beim Finanzamt einreichen. Bisher fallen nicht sofort zusätzliche Kosten an, wenn sie die Frist versäumen. Zudem liegen Zwangsgelder oder Verspätungsaufschläge für säumige Kunden häufig im Ermessen der Steuerbehörden.

Die neue Regelung soll laut Gesetzentwurf dazu dienen, den Verwaltungsaufwand zu verringern, der bisher mit "streitanfälligen Ermessensentscheidungen über die Festsetzung von Verspätungszuschlägen" verbunden sei. Im ursprünglichen Entwurf aus dem Finanzministerium waren 50 Euro vorgesehen. Bei der Gesetzesberatung im Bundestag wurde die Summe schließlich halbiert.

Der Bund der Steuerzahler hält den Aufschlag für unangemessen, zumindest in den Fällen, in denen Bürger keine Steuern nachzahlen müssen und sich bisher auch nichts haben zuschulden kommen lassen. "Wenn jemand immer pünktlich abgegeben hat und seine Steuererklärung jetzt ein einziges Mal verschläft, sollte man von einem automatischen Verspätungszuschlag absehen", sagte die Leiterin der zuständigen Abteilung im Verband, Isabel Klocke, dem "Tagesspiegel"./kr/DP/he


© dpa-AFX 2016
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
18:15 Jamaika-Parteien gehen in die nächste Verlängerung
17:34 London will Regeln für Tests mit selbstfahrenden Autos lockern
17:16 WDH : Wichtige Entscheidung im Streit um neue Pipeline in USA
16:59 Wichtige Entscheidung im Streit um neue Pipeline in USA
16:59 Jamaika-Sondierungen in entscheidender Phase
16:29 Wie geht es im DAX an der 13.000 weiter?
15:54 Vertrag von Aldi-Nord-Chef Heußinger verlängert
15:00 Intendant Stefan Raue ist für Kostenausgleich beim Rundfunkbeitrag
14:56 Kita-Gebühren abschaffen? In vielen Ländern müssen Eltern noch zahlen
14:52 EU schnürt Haushalt 2018 - Weniger Geld für die Türkei eingeplant
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung