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Neue GSMA-Studie: Zahl der Mobilfunkkunden in Subsahara-Afrika steigt bis Ende des Jahrzehnts auf über eine Milliarde

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11.07.2017 | 16:46

Der Wert der subsaharischen Mobilwirtschaft liegt bei 110 Milliarden US-Dollar, was 7,7 % des BIP entspricht

Einer neuen GSMA-Studie zufolge werden bis Ende des Jahrzehnts mehr als eine halbe Milliarde Einwohner Subsahara-Afrikas einen Mobilfunkdienst abonnieren. Der neue Bericht „The Mobile Economy: Sub-Saharan Africa 2017“ wurde heute auf der hiesigen Veranstaltung GSMA Mobile 360 – Africa veröffentlicht. Darin wird prognostiziert, dass die Zahl der eindeutigen Mobilfunkkunden1 in Subsahara-Afrika von 420 Millionen (43 % der Bevölkerung) Ende 2016 auf 535 Millionen (50 % der Bevölkerung) im Jahr 2020 steigen wird. Somit ist es die Region, die in diesem Zeitraum am schnellsten wächst. Zudem hebt der Bericht den wachsenden Beitrag zum regionalen Bruttoinlandsprodukt (BIP), zum Arbeitsmarkt, zu Innovation und zur sozioökonomischen Entwicklung hervor, den das mobile Ökosystem Subsahara-Afrikas leistet.

„Subsahara-Afrika wird in den kommenden Jahren ein wichtiger Motor für steigende Abonnentenzahlen in der weltweiten Mobilfunkbranche sein, wenn wir Millionen von Männern, Frauen und Jugendlichen auf dem gesamten Kontinent erstmals vernetzen“, erklärte Mats Granryd, Director General der GSMA. „Der Mobilbereich bietet zudem zukunftsfähige Lösungen mit Blick auf den Zugang zum Gesundheits- und Bildungswesen, zu Versorgung mit Elektrizität und sauberem Wasser sowie Finanzdienstleistungen, der für große Teile der Bevölkerung nach wie vor mangelhaft ist.“

Vernetzung junger Menschen und Schließung der Kluft zwischen den Geschlechtern

Das Abonnentenwachstum wird sich voraussichtlich auf große, schwach durchdrungene Märkte wie die Demokratische Republik Kongo (DRK), Äthiopien, Nigeria und Tansania konzentrieren, auf die zusammen die Hälfte der 115 Millionen bis 2020 erwarteten Neukunden entfallen werden. Zudem wird der Schwerpunkt auf bislang unterrepräsentierten Segmenten wie der Gruppe der unter 16-Jährigen liegen, die aktuell in vielen Ländern über 40 % der Bevölkerung ausmacht, sowie auf Frauen, die derzeit noch mit einer um 17 % geringeren Wahrscheinlichkeit über einen Mobilfunkvertrag verfügen als Männer.

Mobillösungen sind zudem ein unerlässliches Werkzeug für die digitale und finanzielle Inklusion in Subsahara-Afrika. Ca. 270 Millionen Menschen in der Region greifen mittlerweile anhand von Mobilgeräten auf das Internet zu, und die Zahl der registrierten mobilen Geldkonten ist auf 280 Millionen gestiegen. Mobilfunkbetreiber und andere Anbieter nutzen die Allgegenwart von Mobilfunknetzen in der Region zudem für die Bereitstellung von Diensten, die auf die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung2 der Vereinten Nationen in Bereichen wie Energie, Wasser und Abwasser, Gesundheit und Bildung ausgerichtet sind.

Förderung der regionalen Wirtschaft und Schaffung eines digitalen Afrikas

Mobile Technologien und Dienste generierten 2016 in Subsahara-Afrika einen wirtschaftlichen Wert von 110 Milliarden US-Dollar, was 7,7 % des regionalen BIP3 entspricht – eine Zahl, die bis 2020 voraussichtlich auf 142 Milliarden US-Dollar (8,6 % des BIP) steigen wird. Im vergangenen Jahr stützte das mobile Ökosystem zudem direkt und indirekt ca. 3,5 Millionen Arbeitsplätze in der Region. Darüber hinaus trug es mit 13 Milliarden US-Dollar in Form von Steuern zum öffentlichen Sektor bei.

Mobilfunkbetreiber vor Ort haben in den vergangenen fünf Jahren 37 Milliarden US-Dollar in ihre Netze investiert, hauptsächlich, um neue 3G-/4G-Breitbandnetze bereitzustellen. Ca. ein Drittel der Mobilfunkverbindungen in der Region liefen bis Ende des vergangenen Jahres über mobile Breitbandnetze. Bis 2020 werden es laut Vorhersagen 60 % sein. Diese neuen Netze – sowie die Verbreitung von Smartphones – lassen den Bedarf an digitalen Inhalten und Diensten steigen.

„Während in Subsahara-Afrika die Mobilfunknutzung zunimmt und immer mehr Menschen Zugriff auf mobile Datendienste und intelligente Geräte besitzen, beobachten wir, wie ein florierendes mobiles Ökosystem entsteht, das durch zunehmende Investitionen seitens Betreibern und weiteren Akteuren in Start-ups sowie Technologiezentren, deren Fokus auf mobilen Lösungen liegt, unterstützt wird“, fügte Granryd hinzu. „Der Aufbau dieser digitalen Gesellschaft erfordert die Zusammenarbeit zwischen Behörden und der Mobilfunkbranche zur Entwicklung von Richtlinien und Programmen, die die richtigen Anreize für Innovation und eine Umgebung zur Bereitstellung von Konnektivität für alle schaffen.“

Der neue Bericht „The Mobile Economy: Sub-Saharan Africa 2017“ (Die mobile Wirtschaft: Subsahara-Afrika 2017) wurde von GSMA Intelligence, der Forschungsabteilung der GSMA, verfasst. Um den vollständigen Bericht und zugehörige Infografiken abzurufen, besuchen Sie bitte: http://www.gsma.com/mobileeconomy

Mobile 360 – Africa

GSMA Mobile 360 Series – Africa 2017 ist die dritte einer Reihe von acht branchenbezogenen Veranstaltungen, die in großen Städten auf der ganzen Welt stattfinden. Vollständige Informationen zur Mobile 360 – Africa finden Sie unter www.mobile360series.com/africa. Folgen Sie den Entwicklungen und Neuigkeiten zur Mobile 360 – Africa (#m360Africa) auf Twitter @GSMA, Facebook www.facebook.com/Mobile360Series und LinkedIn unter www.linkedin.com/company/gsma-mobile-360-series.

-ENDE-

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebseite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

1 Ein eindeutiger Mobilfunkteilnehmer ist eine Person, auf die mehrere SIM-Verbindungen entfallen können.

2 Im September 2015 haben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Dazu zählen die Beseitigung von Armut, das Aufhalten des Klimawandels sowie die Bekämpfung von Ungerechtigkeit und Ungleichheit bis 2030. http://www.gsma.com/betterfuture/

3 Der Beitrag zum BIP umfasst einen direkten Beitrag zum Ökosystem (2,6 %); einen indirekten Beitrag (0,7 %) und Produktivitätssteigerungen (4,3 %).

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.


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