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Neue GSMA-Studie beleuchtet wichtige Trends für die Zukunft des Mobilfunks

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13.09.2017 | 07:53

2017 Global Mobile Trends Report fokussiert auf Teilnehmerwachstum, Netzwerkentwicklung und Branchenkonvergenz

Die GSMA hat heute ihren zweiten jährlich erscheinenden Bericht „Global Mobile Trends“ veröffentlicht, der exklusive Daten und Analysen zu den wichtigsten Trends im Hinblick auf die Zukunft des Mobilfunks liefert. Die 2017-Ausgabe dieses Vorzeigeberichts, der anlässlich des diese Woche in San Francisco stattfindenden Mobile World Congress Americas veröffentlicht wird, erhebt Daten über Wachstumstrends bei Mobilfunkteilnehmern in entwickelten sowie aufstrebenden Märkten und liefert darüber hinaus Einblicke in folgende Bereiche: Geräteinnovation über das Smartphone hinaus, die Entwicklung von 4G- zu 5G-Netzwerken, finanzielle Leistung und Wachstumsaussichten der Branche, Wettbewerb und Konvergenz sowie Statistiken für sämtliche Regionen weltweit.

„Unser neuester Global Mobile Trends-Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Chancen und Herausforderungen, denen sich die Mobilfunkbranche gegenübergestellt sieht, während wir eine neue Ära der allgegenwärtigen Konnektivität beginnen“, so Laxmi Akkaraju, Chief Strategy Officer der GSMA. „Der auf erstklassigen Informationen der GSMA Intelligence aufbauende und von unseren eigenen Branchenanalysten erstellte heutige Bericht zeichnet vor, wie sich zukünftige Netzwerke und Geschäftsmodelle von Betreibern in einer sich rapide verändernden Branchenlandschaft entwickeln werden.“

Die wichtigsten Punkte der 2017-Ausgabe des Berichts Global Mobile Trends:

Das Verbinden der nächsten Milliarde: Fünf Milliarden Menschen sind nunmehr mit Mobilfunknetzwerken verbunden, was zwei Drittel der Weltbevölkerung entspricht. Jedoch verlangsamt sich das Wachstum; es dauerte vier Jahre, um von vier Milliarden auf fünf Milliarden Teilnehmer zu gelangen, und es wird noch länger dauern, um die nächste Milliarde zu verbinden. Währenddessen treibt das Wachstum bei Smartphones und mobilem Breitband die mobile Internetnutzung an, während neue Formfaktoren über das Smartphone hinaus erscheinen.

Rapides 4G-Wachstum: Die Begeisterung der Branche über 5G täuscht über die Tatsache hinweg, dass 4G immer noch viel Spielraum für zukünftiges Wachstum hat. So wird prognostiziert, dass zwei Drittel der mobilen Verbindungen weltweit bis 2025 über 4G verlaufen werden (eine Steigerung gegenüber aktuell einem Viertel), was durch die zunehmende Akzeptanz von 4G in wichtigen aufstrebenden Märkten wie Brasilien, Indien und Indonesien bedingt ist.

Der Pfad zu 5G: Die ersten 5G-Einsätze werden als Erweiterung von 4G voraussichtlich Anwendungen mit hohen Bandbreiten anvisieren, insbesondere 8K Ultra-HD-Video und VR/AR-Apps, wobei sich die USA zunächst auf 5G als Technologie der letzten Stufe für häusliche Breitbandanschlüsse konzentrieren wird. Südkorea und Japan werden voraussichtlich die ersten 5G-Märkte sein, zumal sie die Technologie bei den Olympischen Spielen 2018 bzw. 2020 präsentieren werden. Auf globaler Ebene wird jedoch erwartet, dass die Einführung von 5G-Netzwerken langsamer erfolgen wird als bei 4G, was vermuten lässt, dass die Akzeptanz ebenfalls langsamer sein wird.

Der Wandel des Netzwerks: Um den Wechsel zu 5G und dem Internet der Dinge zu unterstützen, ist ein Paradigmenwechsel bei der Netzwerkarchitektur erforderlich, was wiederum die Einrichtung dezentralisierter Netzwerke mit einer Kombination verschiedener Netzwerktechnologien (wie z.B. kleine Zellen, LPWA) erfordert, und zwar unter Einsatz softwaregesteuerter Netzwerkfunktionen und über das lizensierte sowie nicht-lizensierte Spektrum hinweg. Um groß angelegte 5G-Anwendungen zu ermöglichen, wird Edge-Computing und Network-Slicing gebraucht.

Konvergenz von Telekommunikations- und Medienanbietern: Konvergenz zeichnet sich mittlerweile in der gesamten Branche ab, wie der jüngste Boom bei Fusionen und Übernahmen zeigt, aus dem Telekom-Medien-Konglomerate hervorgehen, die versuchen, das neu geschaffene Potenzial auszuschöpfen, indem sie das Inhaltsangebot mit wesentlichen Netzwerkdiensten kombinieren; Beispiele hierfür sind Verizon/AOL/Yahoo und der vorgeschlagene Zusammenschluss von AT&T und Time Warner. Jedoch müssen Investoren noch einen Wachstumszuschlag für konvergierte Telekom-Medien-Spiele einkalkulieren, die im Vergleich zu den großen Tech-Akteuren immer noch wesentlich niedriger bewertet sind. Das Quintett aus Apple, Amazon, Facebook, Google und Netflix hat seinen kollektiven Unternehmenswert seit 2010 um das 3,5-Fache gesteigert, während große Telekommunikationsanbieter über den gleichen Zeitraum hinweg relativ gleichbleibend waren.

Über die 2017 GSMA Global Mobile Trends

Der Bericht basiert auf Daten der GSMA Intelligence, dem Forschungszweig der GSMA, sowie auf Informationen von ausgewählten Drittanbietern. Die Informationen sind in mehrere Kapitel untergliedert: Nutzungstrends der Verbraucher, Wachstum bei Teilnehmern und mobilem Internet in aufstrebenden Märkten, Netzwerke, finanzielle Leistung (einschließlich Umsatz, EBITDA-Margen und Capex-Trends), Wettbewerbsumfeld und sektorübergreifende Wettbewerbsanalyse sowie Statistiken und Kommentare zu den Mobilfunkmärkten sämtlicher Regionen weltweit.

Der Bericht 2017 GSMA Global Mobile Trends ist verfügbar unter: https://www.gsma.com/globalmobiletrends/.

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.


© Business Wire 2017
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