Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Unternehmen  >  Alle News

News : Unternehmen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren

OTS NEWS: Roland Berger AG / Treibstoff Venture Capital: Wie ...

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
14.06.2018 | 11:09
Treibstoff Venture Capital: Wie Deutschland und Europa Wachstum
beschleunigen können
   Zürich (ots) - 

   - Hinweis: Hintergrundinformationen können kostenlos im pdf-Format
     unter http://presseportal.ch/de/nr/100058682 heruntergeladen 
     werden -

   - Hinweis: Bildmaterial steht zum kostenlosen Download bereit  
     unter: http://www.presseportal.ch/de/nr/100058682 - 

   In Deutschland gibt es zu wenig Venture Capital (VC), insbesondere
in der Wachstumsphase neu gegründeter Unternehmen. Damit fehlt 
notwendiges Kapital, um aus innovativen Geschäftsmodellen 
erfolgreiche Unternehmen zu etablieren. Dies gilt auch für die 
Schweiz. Angesichts des internationalen Wettbewerbs der 
Technologiestandorte schwächt dieser Mangel die Innovationskraft der 
europäischen Wirtschaft und behindert zukunftsfähiges Wachstum. Die 
neue Studie "Treibstoff Venture Capital: Wie wir Innovation und 
Wachstum befeuern" von Roland Berger, der Internet Economy Foundation
(IE.F) und dem Bundesverband Deutscher 
Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK) analysiert bestehende 
Investitionshemmnisse für Wagniskapital und legt dar, wie diese 
überwunden werden können.

   "Es sind mehrere Teufelskreise, die wir durchbrechen müssen, um 
eine Abwärtsspirale aus mangelndem Kapital und Abwanderungstendenzen 
der Start-ups ins aussereuropäische Ausland aufzuhalten", sagt 
BVK-Vorstandssprecherin Regina Hodits. "Entscheidend sind Lösungen 
die darauf abzielen, mehr Kapital institutioneller Anleger für 
Venture Capital zu mobilisieren." Denn die Investitionsbereitschaft 
ausserbörslicher Geldgeber spiele eine massgebliche Rolle bei der 
Entstehung und dem Wachstum globaler Champions. "Es ist kein Zufall, 
dass die fünf wertvollsten Unternehmen ihren Sitz in den USA haben: 
Dort gibt es eine lange Tradition der Finanzierung junger Unternehmen
mithilfe von Venture Capital", so Hodits weiter.

   Schweizer Position

   "Mehr Venture Capital durch institutionelle Investoren muss für 
die Schweiz ein wichtiger Motor für Innovation und zukünftiges 
Wachstum sein. Nach Seed und Start-up Phase erfahren viele junge 
Unternehmen eine Herausforderung in der Finanzierung", sagt Ralph 
Mair, Venture Capital Spezialist bei Roland Berger in Zürich.

   Mangelndes Wagniskapital schwächt Wachstum innovativer Branchen 
Zwar haben sich auch in Europa die Venture-Capital-Investitionen in 
den vergangenen fünf Jahren auf knapp 16 Milliarden Euro mehr als 
verdreifacht, doch besteht nach wie vor ein deutlicher Rückstand im 
Vergleich zu den USA. Dort wurde im vergangenen Jahr Risikokapital in
Höhe von fast 64 Milliarden Euro investiert. "Auch Asien holt hier 
mit rasanter Geschwindigkeit auf", sagt Friedbert Pflüger, 
Vorsitzender der IE.F. "Länder wie China investieren immense 
staatliche Mittel in Tech-Ökosysteme und haben es innerhalb kürzester
Zeit geschafft, die Finanzierungslücke zu den USA zu schliessen. In 
der Folge hat China eine globale Führungsrolle in zentralen 
Zukunftssektoren wie der Künstlichen Intelligenz eingenommen."

   In Deutschland ist die Finanzierungslücke besonders in der 
sogenannten Later Stage bedenklich, weil Start-ups gerade in diesem 
Stadium auf Kapital für Wachstum und ihre Etablierung auf dem Markt 
angewiesen sind. "In den USA fallen mit 34 Milliarden Euro mehr als 
die Hälfte der VC-Investitionen in diese wichtige Phase", erklärt 
Regina Hodits. "In Deutschland sind es dagegen weniger als ein 
Drittel des insgesamt ohnehin schon geringen Venture Capitals." Die 
Studie identifiziert zwei Teufelskreise, die sich gegenseitig 
verstärken, und die die Ursache für den Kapitalmangel bilden. Der 
erste ist der "Teufelskreis der mangelnden Kapitalbildung": 
Einerseits existieren zu wenig grosse Venture-Capital-Fonds, die als 
Anlagemöglichkeit für institutionelle Investoren wie Pensionskassen 
und Versicherungen in Betracht kommen. Andererseits können ohne das 
Kapital eben dieser Investorengruppe kaum gross volumige VC-Fonds 
entstehen. 

   Der zweite Teufelskreis betrifft die Unternehmen und ihre fehlende
Skalierung. Da zu wenig Venture Capital in Umlauf ist, sind Start-ups
unterkapitalisiert, um weiter zu wachsen. So bleiben sie im Vergleich
zu internationalen Wettbewerbern zurück. Dadurch fehlen 
Leuchtturm-Unternehmen, die dazu führen, dass weiteres Kapital in 
vielversprechende Start-ups fliesst.

   Der Weg aus den Teufelskreisen

   Um diese Teufelskreise zu durchbrechen, empfehlen die 
Studienautoren sechs Massnahmen:

   1. Mischfinanzierte Fördermodelle: Insbesondere die Later Stage 
könnte effektiver finanziert werden, wenn etwa zu jedem investierten 
Euro privater Anleger aus staatlichen Mitteln bis zu ein Euro 
beigesteuert würde.

   2. Zukunftsfonds Deutschland: Dieser schafft neue Anreize für 
institutionelle Investoren wie Versicherungen, risikoreduziert über 
Wagniskapital-Fonds in innovative Geschäftsmodelle zu investieren.

   3. Erfolgsbeispiele aktiv bewerben: Staat, Verbände und weitere 
Multiplikatoren sollten erfolgreiche Leuchtturm-Projekte im 
Technologiebereich viel offener kommunizieren. Das macht 
Investitionen in weitere Start-ups attraktiver.

   4. Bessere rechtliche Rahmenbedingungen: Bürokratische Hindernisse
sollten beseitigt, neue Anreize für Wagniskapital-Investitionen 
geschaffen und mehr Planungssicherheit für Start-ups und Investoren 
gewährleistet werden.

   5. Teilhabe am VC-Wachstum: Mehr kapitalbasierte Elemente im 
Rentensystem - einschliesslich Investitionsmöglichkeiten in 
Risikokapital - lassen die Beitragszahler an den Erträgen der 
Digitalwirtschaft teilhaben und vergrössrn gleichzeitig das 
verfügbare Wagniskapital.

   6. Exzellenzinitiative "Forschen, Gründen, Wachsen": Sie soll 
Wissenschaftler, Studierende und Forschungsinstitute dabei 
unterstützen, ihre Ergebnisse über die Gründung wachstumsstarker 
Start-ups in den Markt zu bringen.

   "Eine vitale Wagniskapital-Landschaft ist ein Schlüsselfaktor im 
internationalen Wettbewerb der Technologiestandorte", erklärt Klaus 
Fuest, Chefanalyst von Roland Berger. "Ob Deutschland auch in Zukunft
im Wettstreit um den besten Wirtschaftsstandort bestehen wird, hängt 
entscheidend davon ab, ob wir bei der Mobilisierung von Wagniskapital
mit den USA und Asien mithalten können."

   Die Studie können Sie herunterladen unter 
www.rolandberger.de/pressemitteilungen

   Roland Berger

   Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit 
führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und 
europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern ist 
das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. 
Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen 
Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine 
unabhängige Partnerschaft im ausschliesslichen Eigentum von rund 220 
Partnern.

   Internet Economy Foundation

   Die Internet Economy Foundation wurde mit dem Ziel gegründet, in 
der dynamischen Welt des Internets eine neugierige Denkfabrik, ein 
unabhängiger Ratgeber und kompetenter Dialogpartner zu sein. Sie will
eine wegweisende Stimme für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft 
werden, die Informationen über neueste Entwicklungen liefert und die 
Interessen der deutschen und europäischen Internetwirtschaft im 
globalen Kontext identifiziert.

   Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften 

   Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V.
(BVK) ist seit 1989 die Stimme der Beteiligungskapitalbranche in 
Deutschland und vereint 300 Mitglieder. Rund 200 der Mitglieder sind 
Beteiligungskapitalgesellschaften, die sich mit Venture Capital, 
Wachstumsfinanzierungen oder im Rahmen von Buy-Outs an deutschen 
Unternehmen beteiligen. Auch institutionelle Investoren zählen zu dem
Mitgliederkreis. Hinzukommen weitere knapp 100 sog. assoziierte 
Mitglieder, d.h. Beratungsgesellschaften, Dienstleister und sonstige 
Institutionen, die mit Beteiligungskapitalgesellschaften 
zusammenarbeiten.

Originaltext:         Roland Berger AG
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100058682
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100058682.rss2

Kontakt:
Roland Berger Schweiz
Yvonne Brunner
Senior Specialist - Marketing & Communications
Tel.: +41 79 542 46 78
E-Mail: yvonne.brunner@rolandberger.com 
www.rolandberger.ch

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Unternehmen"
11:52Schulze will strikte Klimaschutzvorgaben für Neuwagen
DP
11:46Mobilfunkunternehmen wollen Lücken schließen - Pakt mit dem Land
DP
11:42Mobilfunkunternehmen wollen Lücken schliessen - Pakt mit dem Land
AW
11:41PEUGEOT : Streik bei Prevent-Tochter NHG beeinträchtigt Auto-Produktion
RE
11:37ORIGINAL-RESEARCH : aovo Touristik AG (von Sphene Capital GmbH): Buy
DP
11:35COVESTRO : Bekanntgabe gemäß Art. 2 Abs. 3 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052
EQ
11:33DEUTSCHE BOERSE : Zertifikate von 8 bis 22 Uhr über die Börse Frankfurt handeln
PU
11:23PATRIZIA IMMOBILIEN : erwirbt neu entwickeltes Quartier im dänischen Aarhus
PU
11:23ALSO : Schweiz erweitert Herstellerportfolio um SMART Technologies
PU
11:20LECLANCHÉ SA : Leclanché erhält eine Investitionszusage von CHF 20 Millionen aus der kürzlich angekündigten Fazilität von CHF 50 Millionen zur Finanzierung von Akquisitionen und Joint Ventures
EQ
News im Fokus "Unternehmen"
Werbung