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Octapharma Symposium auf der Tagung der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) in Berlin unterstützt Fortschritte in der lebenslangen Behandlung von Hochrisikopatienten mit von Willebrand Syndrom (VWD)...

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12.07.2017 | 13:37

Octapharma Symposium auf der Tagung der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) in Berlin unterstützt Fortschritte in der lebenslangen Behandlung von Hochrisikopatienten mit von Willebrand Syndrom (VWD) und Hämophilie A

Als Platinumsponsor des Kongresses stellt Octapharma seinen Einsatz für die Forschung im Bereich von Blutungsstörungen mit zwei verschiedenen wissenschaftlichen Symposien zum von Willebrand Syndrom (VWD) und Hämophilie A (HA) unter Beweis. Im Anschluss an ein erfolgreiches Symposium zu Nuwiq® (das letzte neue Produkt des Unternehmens in seinem expandierenden Hämatologie-Portfolio), wurden die neuesten Entwicklungen zu wilate®, einem hochreinen, doppel-virusinaktivierten VWF/FVIII-Konzentrat, das beide Faktoren in einem physiologischen Verhältnis von 1:1 enthält, am Montag den 10.Juli im Rahmen eines Symposiums mit dem Titel „wilate® for a Lifetime of Care, Bleeding Management across High-Risk Patient Populations‟ erörtert. Das Symposiumwurde von Frau Dr. med Ute Scholz (MVZ Labor Dr. Reising-Ackermann und Kollegen, Zentrum für Blutgerinnungsstörungen) geleitet und behandelte die lebenslange Behandlung von Hochrisikopatienten, einschließlich Patienten mit FVIII- oder VWF-Hemmkörpern, Frauen mit VWD während Schwangerschaft und Geburt sowie ältere VWD-Patienten.

Zu Beginn der Sitzung hat Stacy Croteau (Boston, USA) im Rahmen eines Vortrags mit dem Titel „Immune tolerance induction for neutralising VWF alloantibodies‟ über ihre einzigartigen Erfahrungen mit der Behandlung von zwei Jungen mit neutralisierenden Alloantikörper gegen VWF berichtet. Beide Jungen haben sich einer Behandlung zur Induktion immunologischer Toleranz (ITI) mit wilate® sowie einer zusätzlichen Immunosuppression im Rahmen eines angepassten ITI-Protokolls unterzogen. Die Weitergabe ihrer Erfahrungen ist für die VWD-Community sehr wertvoll, da das Auftreten von Inhibitoren in VWD zwar extrem selten ist, aber eine der größten Herausforderungen bei der Behandlung darstellt, da es keine etablierte Behandlung zur Beseitigung von Inhibitoren in VWD-Patienten gibt.

Anschließend gab Jill Johnsen (Seattle, USA) eine Präsentation mit dem Titel „Challenges in pregnancy and delivery in VWD – Need for a new post-partum bleeding study‟, die betonte, wie wichtig es ist, den Wissensstand zu VWD in Frauen während der Schwangerschaft und der Geburt zu erweitern. Gegenwärtige Leitlinien zum Krankheitsmanagement während der Schwangerschaft und Entbindung unterscheiden sich international stark voneinander und sind nicht immer ausreichend. VWF steigt während einer normalen Schwangerschaft deutlich an, was in Behandlungsrichtlinien für eine Entbindung bei VWD Patienten nicht immer berücksichtigt wird.. Dr. Johnsen gab einen Überblick über die in diesem Bereich veröffentlichten Daten und hat eine neue Studie zur Untersuchung der Risiken von nachgeburtlichen Blutungen in Frauen mit VWD vorgeschlagen und hervorgehoben, wie wichtig es ist, neue Wege zur Verbesserung der Ergebnisse für solche Patienten zu finden.

John Pasi (London, GB) sprach in seinem Vortrag „Ageing VWD patients – shifting focus to an emerging population‟ über die steigende Anzahl von älteren Patienten mit VWD und die damit verbundenen Herausforderungen. Ältere VWD-Patienten weisen oftmals zusätzliche Komplikationen in Form von Begleiterkrankungen und anderen Medikamenten auf. Professor Pasi erörterte aus seiner eigenen Erfahrungen die potentiellen Vorteile der Verwendung von wilate® bei der Behandlung dieser Patienten: das physiologische FVIII/VWF-Verhältnis vereinfacht die Dosierung und die Überwachung der Faktorenspiegel und kann auch den Bedenken des Arztes bezüglich des in älteren Patienten erhöhten Thromboserisikos entgegenwirken.

Abschließend berichtete Robert Klaassen (Ottawa, Kanada) über die Erfahrungen, die er in Kanada mit wilate® in Patienten mit HA gemacht hat. Seine Präsentation „wilate® in haemophilia A – clinical experience in PUPs and ITI‟ enthielt Daten zum Nachweis der Wirksamkeit und der Sicherheit von wilate® in ITI bei Patienten mit HA und Hemmkörpern: Die Hemmkörper-Konzentration wurde in 10 von 12 der Patienten, die ITI mit wilate® erhielten, auf ein nicht mehr nachweisbares Niveau gesenkt. Die kanadischen Erfahrungen mit wilate® enthalten ermutigende Beweise für seinen Einsatz bei ITI. Eine neue kanadische Studie mit dem Namen PREVAIL wird die Wirksamkeit von wilate® in Patienten mit HA und Inhibitoren weiter untersuchen. Dr. Klaassen unterstützte diese potentiellen Vorteile von wilate® des Weiteren mit vielversprechenden Daten eines seiner eigenen ITI Patienten.

Der Fokus des Symposiums auf Patientenfällen aus der Praxis, hat hervorgehoben, was bei der Behandlung von bestimmten Untergruppen von Patienten mit VWD und Hämophilie A zu berücksichtigen ist; die Daten aus Studien zu wilate® haben die Beweise unterstützt, dass dieses natürlich ausgewogene VWF/FVIII-Konzentrat einen beträchtlichen Beitrag zur effizienten Behandlung von Gerinnungsstörungen liefert.

Olaf Walter, Vorstandsmitglied von Octapharma, hat die Sitzung als „eindrucksvoll und gut angenommen‟ bezeichnet und hinzugefügt: „Octapharma ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis des wilate® ISTH-Symposiums. Wir waren erneut in der Lage, unseren Einsatz und unser Engagement für Patienten unter Beweis zu stellen, wenn es darum geht, unerfüllte medizinische Bedürfnisse zu befriedigen und die wirksame Behandlung von Blutungsstörungen voranzutreiben‟.

Über das von-Willebrand-Syndrom

Das von-Willebrand-Syndrom ist die häufigste angeborene Blutungsneigung. Bei rund einem Prozent der Bevölkerung liegt der VWF-Spiegel unterhalb des Normbereichs. Das VWS wird eingeteilt in Typ 1 (insgesamt mild), Typ 2 (variabel) oder Typ 3 (schwer). Die Symptome des VWS sind in der Regel Plättchenfunktionsstörungen und beinhalten Nasenbluten, blaue Flecken und Hämatome, anhaltende Blutungen aus kleineren Wunden, Blutungen in der Mundhöhle und verstärkte Menstruationsblutungen. Magen-Darm-Blutungen sind eher selten, können aber sehr schwerwiegend sein, wenn sie auftreten. Ein schwerer VWF-Mangel oder eine besondere Störung der Interaktion des VWF mit FVIII verursacht einen sekundären moderaten FVIII-Mangel. Diese Patienten können Symptome haben, die eher für Hämophilie charakteristisch sind, wie Blutungen in Gelenken oder in weichem Gewebe wie Muskeln und Gehirn.

Über Hämophilie A

Hämophilie A ist eine x-chromosomal vererbte, durch einen FVIII-Mangel hervorgerufene Krankheit, die unbehandelt zu Blutungen in Muskeln und Gelenken und infolgedessen zu Arthropathie und schwerer Morbidität führt. FVIII-Substitution als Prophylaxe verringert die Anzahl von Blutungsepisoden und das Risiko permanenter Gelenkschäden. Von dieser Krankheit ist weltweit einer von 5.000 bis 10.000 Männern betroffen. Weltweit bleiben 75% der Hämophiliepatienten nicht diagnostiziert oder unbehandelt. Die Entwicklung von neutralisierenden FVIII-Antikörpern (FVIII-Hemmkörper) gegen infundierten FVIII stellt heute die schwerwiegendste Therapiekomplikation dar. Das kumulative Risiko der FVIII-Hemmkörperentwicklung liegt laut Literatur aktuell bei bis zu 39 %.

Über wilate®

wilate® ist ein hochreines, aus Plasma hergestelltes humanes Willebrand-Faktor/Koagulationsfaktor VIII-Konzentrat in einem natürlich ausgewogenen Aktivitätsverhältnis von 1:1. wilate® wird ausschließlich aus menschlichem Blutplasma gewonnen, das in von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassenen Blutplasmaspendezentren gesammelt wird. Die Herstellung von wilate® umfasst zwei unabhängige Schritte zur Virusinaktivierung nach dem neuesten Stand der Technik: eine Solvent/Detergent-Behandlung führt durch die Zerstörung der viralen Lipidhülle zu einer irreversiblen Inaktivierung von Lipid-umhüllten Viren, während die Trockenhitze-Behandlung sowohl umhüllte als auch nicht umhüllte Viren inaktiviert. Der Zusatz von Albumin zur Stabilisierung ist bei wilate® nicht erforderlich. Die hervorragende klinische Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von wilate®, sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung von Blutungen, sowie zur Operationsprophylaxe, wurden in prospektiven kontrollierten Studien und in nicht-interventionellen Studien nachgewiesen. wilate® ist in mehr als 60 Ländern weltweit zugelassen und in den meisten Ländern zur Behandlung und Prophylaxe in Kindern und Erwachsenen mit von Willebrand Syndrom und Hämophilie A indiziert.

Über Octapharma

Octapharma, mit Sitz in Lachen (Schweiz), ist einer der weltweit größten Hersteller von Humanproteinen, die aus menschlichem Plasma und menschlichen Zelllinien entwickelt und produziert werden. Als Unternehmen im Familienbesitz engagiert sich Octapharma seit 1983 dafür, mit seinen Investitionen Verbesserungen im Leben der betroffenen Menschen zu bewirken, denn dies liegt in unserer DNA.

Im Jahr 2016 erzielte die Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 1,6 Milliarden Euro, einen Betriebsgewinn in Höhe von 383 Millionen Euro und investierte 249 Millionen Euro in ihr künftiges Geschäftswachstum. Octapharma beschäftigt mehr als 7.2100 Mitarbeiter weltweit, um die Behandlung von Patienten in 113 Ländern mit seinen Produkten zu unterstützen, die sich auf drei Therapiegebiete erstrecken:

· Hämatologie (Gerinnungsstörungen)

· Immuntherapie (Immundefekte)

· Intensivmedizin

Octapharma besitzt sechs hochmoderne Produktionsanlagen in Österreich, Frankreich, Deutschland, Mexiko und Schweden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.octapharma.com

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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