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Protest am Dienstag in Genf: Demonstranten nehmen vor Sitzung bei WHO Vertuschung von sexueller Belästigung bei UNAIDS aufs Korn

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26.06.2018 | 20:04

08:30 Uhr Protest am Dienstag, 26. Juni 2018 – Genf

Während UNAIDS-Mitglieder zu den Sitzungen des Programme Coordinating Board (PCB) in Genf eintreffen, werden Befürworter vor dem WHO-Hauptsitz für die Entlassung von UNAIDS Executive Director Michel Sidibé wegen dessen verpfuschter Abwicklung einer Untersuchung von sexueller Belästigung durch eine Führungskraft innerhalb der Organisation demonstrieren.

Frauen und andere Aktivisten und Fürsprecher, die sich mit der Gleichgültigkeit und Tatenlosigkeit gegenüber Vorwürfen der sexuellen Belästigung in der globalen Arbeitswelt befassen, werden am Dienstag, den 26. Juni, im schweizerischen Genf unweit des Eingangs zum Hauptsitz der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) eine Demonstration veranstalten, die um 08:30 Uhr beginnt. Die Befürworter werden vor dem WHO-Gebäude protestieren, während Vertreter und Mitglieder von UNAIDS zu den dreitägigen Sitzungen des Programme Coordinating Board (PCB) am WHO-Hauptsitz eintreffen, um UNAIDS Executive Director Michel Sidibé zum Rücktritt zu bewegen – oder UN-Vertreter zu überzeugen, ihn aus seinem Amt zu entlassen – und zwar wegen seiner verpfuschten Handhabung und anschließenden Vertuschung einer Untersuchung von sexueller Belästigung durch eine Führungskraft innerhalb der Organisation.

WAS:

 

DEMONSTRATION UND PROTEST bezüglich Vertuschung von sexueller Belästigung bei UNAIDS – Demonstranten fordern Mitglieder und Vertreter von UNAIDS auf, UNAIDS Executive Director Michel Sidibé wegen seiner verpfuschten Handhabung einer Untersuchung von sexueller Belästigung durch eine Führungskraft von UNAIDS zu entlassen.

 

WANN:

Dienstag, 26, Juni 2018 um 08:30 Uhr

 

WO:

Vor dem Hauptsitz der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

(wo sich das Programme Coordinating Board von UNAIDS am Dienstag trifft)

Avenue Appia 20, 1120, Genf 27

 

MEDIENHINWEIS UND SCHNITTBILDER (B-ROLL):

25+ Demonstranten, Banner „UNAIDS braucht Reformen“, Plakate in französischer und englischer Sprache, 3-Fuß-Weltballons

MEDIENKONTAKTE IN GENF:

  • Denys Nazarov (in Genf für Pressekonf. und Protest), Director of Global Policy & Communication für AHF, Mobiltelefon +1 (323) 533 9842 denys.nazarov@aidshealth.org
  • Larissa Klazinga (in Genf für Pressekonf. und Protest), AHF Regional Policy and Advocacy Manager: Südafrika, Mobiltelefon: (+27) 71 174 6717 Larissa.Klazinga@aidshealth.org

Am Montag, einen Tag vor dem Treffen des Programme Coordinating Board (PCB) von UNAIDS in der Schweiz, erklärten Frauenrechtlerinnen und UN-Mitarbeiter(innen), die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebten, Medienvertretern bei einer Pressekonferenz im Geneva Press Club, der einzige Ausweg aus der aktuellen #MeToo-Krise, von der die UN-Organisation gebeutelt wird, sei der Rücktritt oder die Entlassung ihres Executive Directors Michel Sidibé als erster Schritt auf dem Weg zu grundlegenden Reformen.

Sidibé hatte Vorwürfe sexueller Belästigung gegen seinen ehemaligen Stellvertreter, Dr. Luiz Loures falsch gehandhabt, indem er versuchte, den Vorfall zu vertuschen und die anschließende Untersuchung behinderte. Er versuchte, Martina Brostrom, eine UNAIDS-Mitarbeiterin und das Opfer von Dr. Loures’ Belästigung, zu beeinflussen, indem er ihr eine Beförderung anbot, wenn sie den Fall nicht weiter verfolgen würde. Sidibé bedrohte außerdem Whistleblower bei einer UNAIDS-Mitarbeiterversammlung, falls sie in Zukunft Behauptungen von Missbrauch vorbringen würden.

Am Montag hörten fast 40 Leute, darunter Journalisten von der AFP, The Lancet, dem Schwedischen Tagesblatt, den Öffentlichen Deutschen Rundfunkanstalten und anderen eine öffentliche Stellungnahme von Frau Brostrom gemeinsam mit der ehemaligen UNFPA-Beraterin Prashanti Tiwari, die ebenfalls ein Opfer sexueller Belästigung war, sowie der Führung der AIDS Healthcare Foundation, zu der Notwendigkeit, die Kultur innerhalb des UN-Systems zu verändern, die missbräuchliches Verhalten von Männern in übergeordneten Positionen gegenüber Frauen billigt.

„Ich nehme heute an dieser Pressekonferenz teil, weil ich das Board von UNAIDS auffordern möchte, Maßnahmen zu ergreifen und Sexismus, Vetternwirtschaft und Bevormundung bei UNAIDS ein Ende zu setzen“, erklärte Frau Brostrom. „Ich verlange, dass das PCB den Executive Director entlässt, damit die Organisation Frauen ein sicheres Umfeld bieten und weiterhin ihrer wichtigen Aufgabe nachgehen kann, die weltweite HIV-Epidemie zu bekämpfen. Zumindest möchte ich das Board auffordern, Michel Sidibé im Rahmen der unabhängigen Panel-Untersuchung aus seinem Amt zu entlassen, um seine Einmischung zu verhindern, was in den Leitlinien von UNAIDS durchaus vorgesehen ist.“

Laut Frau Tiwari, die über Skype an der Pressekonferenz teilnahm, gehen Täter von sexueller Belästigung und Nötigung innerhalb des UN-Systems nur allzu oft straffrei aus, da sie durch diplomatische Immunität geschützt sind, was mehr Frauen davon abhält, solche Vorfälle zu melden. „Jeder Zweite in der UN wurde zu meinem Ankläger, der mich und meine Integrität angegriffen hat, als ich von dem sexuellen Übergriff berichtete – das ist das Schicksal von Frauen, die ihre Stimme erheben, während diejenigen, die dieses verabscheuungswürdige Verhalten an den Tag legen, keinerlei Konsequenzen in Kauf nehmen müssen“, erklärte sie.

„Durch seine Verteidigung anhand einer PR-Kampagne verteidigt Michel Sidibé ein System und eine Kultur der Akzeptanz und Komplizenschaft, wenn es um sexuelle Belästigung geht; das ist völlig falsch, und wir werden dies nicht tolerieren“, so Terri Ford, Chief of Global Advocacy and Policy von AHF. „Wie können wir mit einem solchen Beispiel eine weltweite Organisation unterstützen, die die AIDS-Bewegung anführen soll? Wenn Michel Sidibé die Dinge, zu denen er sich bekennt, wirklich am Herzen liegen, nämlich Menschen mit HIV/AIDS, die Nachhaltigkeit von UNAIDS und die Einigung der Gemeinschaft, dann würde er sich selbst und seine persönlichen Interessen zum Wohl der Sache zurückstellen und zurücktreten, denn dies kann in keiner Weise wiedergutgemacht werden, und Reformen können nicht durchgeführt werden, solange er im Amt ist.“

Um die AFP-Berichterstattung über die Genfer Pressekonferenz vom Montag zu lesen, klicken Sie hier.

Die Genfer Pressekonferenz und der Protest sind die jüngsten einer Reihe ähnlicher Aktionen, die in den letzten Wochen in großen Städten durchgeführt wurden. Über den UNAIDS-Skandal wurde in den Massenmedien wie CNN, The Guardian, The Independent, Al Jazeera, Daily Mail und anderen umfassend berichtet. Andere UNAIDS-Geberländer wie das Vereinigte Königreich und die Niederlande wurden ebenfalls aufgefordert, angesichts der Untätigkeit der derzeitigen UN-Verwaltung zu intervenieren.

Die AIDS Healthcare Foundation (AHF), die größte globale AIDS-Organisation, bietet derzeit medizinische Versorgung und/oder Dienstleistungen für über 924.000 Menschen in 41 Ländern weltweit in den USA, Afrika, Lateinamerika/Karibik, der Region Asien/Pazifik und Osteuropa. Um mehr über die AHF zu erfahren, besuchen Sie bitte unsere Website: www.aidshealth.org, finden Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/aidshealth und folgen Sie uns auf Twitter: @aidshealthcare und Instagram: @aidshealthcare

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.


© Business Wire 2018
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