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Schweizer M&A-Jahr 2017 leicht überdurchschnittlich - Aussichten 2018 positiv

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11.01.2018 | 15:20

Zürich (awp/sda/awp/reu) - Vor dem Hintergrund der guten Stimmung an den Finanzmärkten hat die Schweiz 2017 ein leicht überdurchschnittliches Jahr bei Mergers & Acquisitions (M&A) erlebt. Gleichzeitig waren die Börsengänge so gross wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

Insgesamt fanden in der Schweiz im vergangenen Jahr 383 Fusionen und Übernahmen mit einem Gesamtvolumen von 47 Mrd CHF statt. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Jahr 2016, als Transaktionen im Wert von 63 Mrd CHF über die Bühne gegangen waren, wie die Credit Suisse am Donnerstag vor den Medien in Zürich bekannt gab.

Allerdings war 2016 volumenmässig das beste Jahr seit langem gewesen. Damals hatte alleine der Kauf des Agrochemiekonzerns Syngenta durch den chinesischen Staatskonzern Chemchina für gut 43 Mrd CHF das Volumen in die Höhe getrieben.

ÜBER DEM DURCHSCHNITT

Mit 47 Mrd CHF liege 2017 immer noch über dem langjährigen Schnitt von 38 Mrd CHF, erklärte Jens Haas, Leiter Investment Banking Schweiz bei der Credit Suisse.

Global legte der Markt im Bereich M&A indes durchschnittlich zu. Weltweit erreichte das totale Volumen der Transkationen im vergangenen Jahr rund 3'500 Mrd USD - das ist etwa gleich viel, wie schon 2016.

Treiber im Markt seien die Suche nach Wachstumsmöglichkeiten sowie die attraktiven Finanzierungskonditionen gewesen. Dabei gelte es aber immer auch zu bedenken, dass das Transaktionsvolumen jeweils stark von einigen wenigen, jedoch sehr grossen Zukäufen oder Fusionen abhänge.

So hatte die Übernahme des Basler Biotechkonzerns Actelion durch den US-Giganten Johnson-Johnson ein Gewicht von 31 Mrd CHF gehabt.

MEHR BÖRSENGÄNGE ERWARTET

Im laufenden Jahr rechnet die Credit Suisse mit mehr Börsengängen (IPO) in der Schweiz. "Wir sehen in der ersten Hälfte 2018 gleich viel oder mehr IPOs in der Schweiz wie wir in 2017 für das Gesamtjahr gesehen haben", sagte Haas.

2017 fanden an der Schweizer Börse sechs Neukotierungen statt, davon vier, bei denen die Firmen auch Kapital aufnahmen. Dazu gehörten Landis+Gyr sowie Galenica, die mit einem Volumen von jeweils rund 2 Mrd CHF zu den drei grössten Börsengängen in ganz Europa in dem Jahr gehörten.

Deals in der gleichen Grössenordnung würden sich für das laufende Jahr 2018 allerdings noch nicht abzeichnen, erklärte Haas. Entsprechend dürfte das Gesamtvolumen der Börsengänge unter den 4,5 Mrd CHF von 2017 liegen.

M&As ZUNEHMEND GRENZÜBERSCHREITEND

Für den Schweizer M&A-Markt stellt die Credit Suisse ausserdem fest, dass die Transaktionen zunehmend internationaler werden. Mit Bezug auf den Verkauf von Syngenta an ChemChina beispielsweise sei dabei sogar vom Ausverkauf der Schweiz die Rede gewesen, erklärte Haas.

Tatsächlich sei es eine Realität, dass die Schweiz ein offener und internationaler Markt sei. "Grosse Unternehmen werden oftmals von ausländischen Investoren gehalten", so Haas.

Allerdings gelte im Gegensatz dazu auch, dass Schweizer Unternehmen im Ausland zukauften. Letztlich sei die Schweiz als Land im weltweiten "M&A-Spiel" netto ein Käufer, kein Verkäufer.

Seit 2011 hätten Schweizer Firmen 2'417 Transaktionen im Ausland durchgeführt. Umgekehrt hätten ausländische Firmen 866 Mal in der Schweiz zugekauft. Schweiz-intern hätten seither 1'323 Transaktionen stattgefunden.

SHAREHOLDER-AKTIVISMUS ALS WICHTIGES THEMA

Fast wichtiger sei in diesem Kontext die deutliche Zunahme des "Shareholder Activism" im vergangenen Jahr. Prominente Beispiele sind Fälle wie Clariant (White Tale) oder Nestlé (Daniel Loeb).

Ursache für sei die klare Verlagerung hin zu institutionellen Anlegern, die von den Unternehmen eine hohe Profitabilität erwarteten. Hätten Institutionelle 2003 im Schnitt noch 67% der Anteile an Schweizer Unternehmen gehalten, seien es 2017 bereits deren 80% gewesen. Mit einer Abnahme des "Shareholder Activism" sei daher auch 2018 nicht zu rechnen, so die Experten der Credit Suisse.

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