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UBS-Studie zu Family Offices : Reiche Familien erzielen wieder mehr Rendite

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12.09.2017 | 12:21

Zürich (awp/sda) - Im Niedrigzinsumfeld ist es auch für reiche Familien nicht einfach, ihr Vermögen gewinnbringend anzulegen. Laut einer Studie ist ihnen dies aber 2016 wieder besser gelungen als noch im Jahr zuvor. Ausserdem wollen gerade Familien mit jüngeren Kindern in Zukunft vermehrt auf nachhaltige Anlagen setzen.

Das globale Gesamtportfolio sogenannter Family Offices erzielte 2016 einen Ertrag von 7%, nach 0,3% im Jahr 2015. Das zeigt eine Studie der Grossbank UBS und Campden Wealth Research.

Für ihre Untersuchung haben die Forscher weltweit Inhaber und Führungskräfte von 262 Family Offices mit verwalteten Vermögen in Höhe von durchschnittlich 921 Mio USD befragt.

Reiche Familien übernehmen nämlich die Verwaltung ihres Geldes in der Regel nicht selber. Oft geben sie diese Aufgabe in die Hände von Family Offices, also Privatbüros von Familien mit grossem Vermögen.

Wie die Studie zudem zeigt, wollen diese Privatbüros künftig stärker auf nachhaltige Investitionen und Impact Investing setzen. Das heisst auf Investitionen, die neben einer Rendite auch eine positive messbare soziale oder ökologische Wirkung erzeugen. Dies gelte vor allem für Familien mit Kindern, die nach 1980 geboren seien.

Dieses Anlagethema werde sich gemäss Angaben der Familiy Offices immer mehr durchsetzen. Denn die Millennials, also die Personen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, übernehmen langsam die Verantwortung und ihre Expertise nimmt zu, wie es weiter heisst.

Fast die Hälfte der Family Offices sei allerdings noch nicht bereit, ihr Vermögen an die nächste Generation zu übergeben, zeigt die Untersuchung weiter. Rund 30% dieser Büros geben aber an, an einem Nachfolgeplan zu arbeiten.

cf/

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