Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Umfrage : Fachkräftemangel bremst Deutschlands Mittelständler

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
06.11.2017 | 11:56

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Fachkräftemangel belastet einer Studie zufolge die Geschäfte mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Bei einer Umfrage unter 800 Firmen gaben 57 Prozent an, Auswirkungen zu spüren, wie aus einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der DZ Bank hervorgeht. Um den Arbeitskräftemangel zu kompensieren, müssten die Beschäftigten oft mehr arbeiten. Dadurch stiegen die Arbeitskosten, das belaste die Wettbewerbsfähigkeit. 56 Prozent der Mittelständler mit einem Jahresumsatz von 0,5 bis 50 Millionen Euro mussten sogar Aufträge ablehnen. Über die Studie hatte zuerst die "Welt" (Montag) berichtet.

Zugleich sind fehlende Fachkräfte für 61 Prozent der Firmen ein Investitionshindernis. "Wenn der Fachkräftemangel das Geschäft der Unternehmen bremst und Zukunftsinvestitionen verhindert, ist der Wirtschaftsstandort Deutschland gefährdet", warnte DZ Bank-Firmenkundenvorstand Stefan Zeidler.

Gesucht sind den Angaben zufolge unter anderem Spezialisten für IT- und Digitalisierung. 29 Prozent der großen Mittelständler, die die Folgen des Arbeitskräftemangels im Tagesgeschäft spüren, konnten den Angaben zufolge deswegen entsprechende Projekte nicht realisieren.

Ein Problem aus Sicht der Unternehmen: Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal treibt die Löhne nach oben. Drei Viertel der großen Mittelständler mit einem Jahresumsatz zwischen 50 und 125 Millionen Euro leidet den Angaben zufolge darunter. Die Hälfte der kleineren Firmen, die Probleme bei der Mitarbeitersuche haben, gab an, dass sie die geforderten oder von anderen Unternehmen gebotenen Löhne nicht bezahlen könnten.

"Die mittelständischen Unternehmen warten bislang vergeblich darauf, dass eine zielgerichtete Zuwanderungspolitik oder Bildungsinvestitionen der öffentlichen Hand die Situation verbessern", mahnte Zeidler./mar/DP/jha


© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
08:59GEHEIMDIENSTKOORDINATOR STELLT KLAR : Wollte Trump nicht kritisieren
DP
08:54MINISTER SCHEUER ÜBER BER-BAUSTELLE : 'Werde da dranbleiben'
DP
08:51USA wollen mit Europäern über freien Handel sprechen
DP
05:54Die Schlagzeilen der Sonntagspresse vom Sonntag, 22. Juli 2018
AW
21.07.IWF warnt vor wirtschaftlichen Schäden durch Handelskonflikt
DP
21.07.BERICHTE : Spannungen in US-Regierung wegen Trumps Russland-Kurs
DP
21.07.Finanzminister Scholz wirbt beim G20-Treffen für freien Handel
DP
21.07.Lawrow fordert Freilassung von in den USA inhaftierter Russin
DP
21.07.IWF rechnet mit Erholung der argentinischen Wirtschaft
DP
21.07.Finanzminister Scholz will beim G20-Treffen für freien Handel werben
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung