Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Wirtschaftlich schwachen Regionen droht Förderstopp

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
21.09.2017 | 19:13

BERLIN (dpa-AFX) - Fördermittel für viele wirtschaftlich schwache Regionen in Deutschland könnten einer Studie zufolge wegen der guten Wirtschaftslage und des Brexits bald wegfallen. Wissenschaftler des ifo-Instituts und der Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen (GEFRA) haben im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums Förderszenarien ab 2021 erhoben, wie die "Passauer Neue Presse" am Donnerstag berichtete.

Sollten die bisherigen EU-Regeln dann weiter bestehen, würden demnach nur rund 19 Prozent statt bisher 26 Prozent der Bevölkerung zukünftig von der Regionalförderung profitieren. Grund dafür sind die allgemein gute wirtschaftliche Situation in Deutschland und der für 2019 anstehende Brexit. Durch den Ausstieg Großbritanniens aus der EU würde das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner abgesenkt.

Die Wissenschaftler machen jedoch darauf aufmerksam, dass die regionalen Unterschiede in Deutschland nach wie vor hoch sind. Außerdem fürchten sie, dass gute Entwicklungen durch einen Finanzierungsstopp gehemmt werden könnten.

Um regionale Unterschiede auszugleichen, fördern Bund und Länder wirtschaftlich zurückliegende Regionen mit sogenannten GRW-Mitteln, die aber von der EU begrenzt werden. Für jeden EU-Mitgliedsstaat wird eine Obergrenze nach bestimmten Kriterien, wie der Wirtschaftsleistung und der Arbeitslosigkeit, festgelegt. Deutschland kann selbst entscheiden, welche Regionen es fördert. Der Anteil der Bundesregierung an den GRW-Mitteln lag 2016 bei über 600 Millionen Euro. Bisher kommen die Beihilfen vor allem den neuen Bundesländer, sowie weiten Teilen von Schleswig-Holstein zu Gute./elm/DP/men


© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
20:35Macron fordert finanzielle Konsequenzen bei Verstößen gegen EU-Werte
DP
20:31Merkel will EU-Mittel für Länder mit vielen Flüchtlingen
DP
20:29Bei SPD-Votum zur großen Koalition Mindestbeteiligung schon erreicht
DP
19:51TUSK : EU-Staaten wollen mehr zahlen für Verteidigung und Sicherheit
DP
19:51MERKEL : Flüchtlingspolitik auch positiv bei Finanzen berücksichtigen
DP
19:16JUNCKER : Haushalt kürzen mit Rücksicht auf Tiroler Bergbauern
PU
18:33Fed-Mitglied weist auf Risiken durch hohes US-Defizit hin
RE
18:12WDH/TRUMP :  Bin der erfolgreichste US-Präsident der Geschichte
DP
18:06TRUMP :  Bin der erfolgreichste US-Präsident der Geschichte
DP
17:56Drohender FCK-Abstieg - Lösung im Streit um Stadionmiete gefunden
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung