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Wochenrückblick querbeet: Kalenderwoche 14

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11.04.2017 | 11:06

Die Finanzmärkte ließen sich in der vergangenen Woche von drohenden geopolitischen Risiken, s. Nordkorea, Syrien oder die französische Präsidentschaftswahl nicht beeindrucken.

Indizes
 
In der Kalenderwoche gab es bei den wichtigsten Indizes nur geringe Ausschläge.
 
Die Index Performance Rangliste der Kalenderwoche 14, 2017.
 
  1. SHANGHAI: 2%
  2. IBEX 35, Spanien: 0,63%
  3. FTSE 100: 0,36%
  4. CAC 40, Frankreich: 0,25%
  5. DOW JONES: -0,03%
  6. S&P 500, USA: -0,3%
  7. PSI 20, Portugal: -0,55%
  8. NASDAQ 100, USA: -0,57%
  9. DAX, Deutschland: -0,71%
  10. FTSE MIB, Italien: -0,94%
  11. NIKKEI, Japan: -1,29%
 
 
Aktien
 
Der Wochengewinner der Kalenderwoche 14 im DAX war die Deutsche Börse mit einem Kursgewinn von 4,64%. Die Anleger scheinen sich immer noch über das Scheitern der Fusion mit dem London Stock Exchange zu freuen. Das DAX Schlusslicht auf Wochensicht war die Daimler AG mit einem sich in Grenzen haltenden Kursverlust von 1,93%, für den sich kaum konkrete Gründe festmachen lassen.
 
Die Nachricht der Woche vom amerikanischen Aktienmarkt handelte vom Überholmanöver Teslas, dessen Börsenwert nun über dem von Ford und General Motors liegt, s. Grafik:



Rohstoffe
 
Bei den Rohstoffen kam der breite Rohstoffindex CRB zu leichten Kursgewinn, die unter anderem von der Fortsetzung des Rebounds der Ölpreise begünstigt wurden. Diese liegen nun bei 55 Dollar und 53 Dollar für Brent und WTI respektive.
 
Die amerikanischen Interventionen in Syrien haben den Goldpreis auf den höchsten Stand seit 6 Monaten befördert. Die Unze kostet nun 1260 Dollar. Auf diesem Niveau befindet sich jedoch ein starker Widerstand (siehe Grafik). Die Konfiguration des Silberpreises sieht ähnlich aus, auf einem Preisniveau von 18,40 USD. Palladium verzeichnet eine starke Dynamik, die den Unzenpreis auf 810 klettern lässt.



Anleihen
 
Auf dem Anleihenmarkt kam es in der vergangenen Woche zu einer weiteren Stabilisierung. Die wichtigsten Zinssätze für eine Laufzeit von zehn Jahren waren allesamt nahezu unverändert:
USA: 2,37%
Deutschland: 0,21%
Frankreich: 0,9%
Spanien: 1,6%
Italien: 2,2%


Patrick Rejaunier
© 4-traders.com 2017
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